16:3017:00
22. Sep
( Performance )
soziale oper
  • Hennig & Colleagues
  • Eintritt frei
Eine „soziale oper“ eröffnet das Festival. Wir laden ein zu einem Fest mit Rauschmitteln, Kunststücken und Festplatz- Eroberung. Wir wollen feiern, abhufen, Fußball spielen, trinken, lachen, weinen, zusammen Mensch sein. Wir werden Gabelstapler tanzen lassen und unsere Hüften schwingen.

Heike Hennig studierte Performing Arts in den USA. Nach der Rückkehr in ihre Geburtsstadt Leipzig, gründete sie ihr genreübergreifendes Theaterensemble in internationaler Besetzung. Ihre Arbeiten thematisieren aktuell brisante Themen wie Demographie, Rausch und Macht.
18:3019:00
22. Sep
( Konzert )
The Hirsch Effekt
  • The Hirsch Effekt
    Meijar
  • Artcore, Rock
  • VVK 26,70
The Hirsch Effekt melden sich mit neuem Album im Gepäck auf den europäischen Bühnen zurück. „Kollaps", das fünfte Album der Band, begegnet dem alltäglichen Wahnsinn mit raffinierten Kontrapunkten und aberwitzigen Textzeilen.

Nachdem die Band 2017 mit "Eskapist" auf Platz 21 der deutschen Album-Charts landete und Auftritte auf dem Wacken, dem Full Force und als Headliner beim Euroblast absolvierte, liegt nun das Folgewerk vor. Musikalisch wandelt das Trio aus Hannover nach wie vor irgendwo im Mikro-Kosmos des "Progressive Metal“, dabei sind die Aufnahmen gespickt mit den bandtypischen Ausflügen in - auf den ersten Blick - völlig abwegige Stilistiken.

Es wird in Hirsch-Manier zerhackt, was sich eine Weile lang im sicheren Takt bewegt. Zwischendurch erklingen Choräle, die zurück zur notwendigen Besinnung finden lassen. Teilweise wohl- und gleichzeitig wehtuend erzeugt dies beim Hören eine geschärfte Wahrnehmung menschliche Verwirrung zu entlarven und als Aufruf an das einsame Bewusstsein mutiger Individuen auf Konzerten zusammen zu kommen.
Gemeinsam mit den Fans kann so bei den anstehenden Konzerten im schwelgenden Gleichgesang und Geschrei jeden Abend aufs Neue hinterfragt werden, ob das eigene Herz und die Gedanken egoistisch oder noch im Einklang mit der Hoffnung sind, die sich in „Kollaps" verbirgt.

-

Achtung! Es gilt natürlich die aktuelle Sächsische Hygiene Schutzverordnung!
Voraussetzungen für deinen Konzertbesuch:
1. Abgabe und Prüfung deiner Daten am Einlass zur Kontakterfassung und -nachverfolgung gegenüber den zuständigen Behörden:
Name, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse und Anschrift (Vorort mit Corona Warn App möglich)
2. Wir halten die 3Gs ein!
Du bist geimpft, getestet oder genesen?
Bitte bring die jeweiligen Nachweisen mit:
Geimpft - digitaler Impfpass ausreichend
Getestest - ein tagesaktueller Test
Genesen - Dein positiver PCR-Test ist mindestens 28 Tage her, aber nicht älter als 6 Monate.
18:0019:00
22. Sep
( Literatur )
Daniel Kehlmann: Tyll
  • Daniel Kehlmann
  • Lesung
  • VVK 28,20
Kann man über den Dreißigjährigen Krieg mit den Mitteln des magischen Realismus erzählen: figurenreich, farbenprächtig, realistisch und fabulös? Man kann. Wenn man Daniel Kehlmann heißt. Die Kritik überschlug sich vor Lob, als ein Werk erschien, das dem Historienroman neues Leben einhauchte. Und doch viel mehr war als nur ein historischer Roman: „Tyll“. Ein komplex erzähltes Buch über einen Vaganten und Schausteller, Entertainer und Provokateur namens Tyll Ulenspiegel. Daniel Kehlmann führt uns mit diese Spötter durch die Zeit der europäischen Glaubenskriege, er tut das mit langem Atem und enormer Erzählfreude.

Zur Eröffnung der diesjährigen Ausgabe unseres Festivals Literatur JETZT! stellt der 1975 in München geborene deutsch-österreichische Autor, der bereits mit „Die Vermessung der Welt“ (2005) international bekannt und u.a. mit dem Per-Olov-Enquist-Preis, dem Welt Literaturpreis und dem Kleistpreis geehrt wurde, seinen großen Erfolgsroman in Dresden vor. Moderiert wird der Abend von dem Literaturkritiker und Autor Ijoma Mangold (Die Zeit).
19:00
22. Sep
( Diskussion / Vortrag )
Zurück oder Zukunft: Wem gehört die Stadt der Zukunft?
  • Anna Ditges (Regisseurin, Köln)
    Stefan Szuggat (Amtsleiter, Stadtplanungsamt Dresden)
    Sarah Urban (Konglomerat e. V., Dresden)
    Cornelius Pollmer (Journalist und Autor, Süddeutsche Zeitung)
  • 3,-
Einkaufszentrum oder Skaterplatz, Parkhaus oder Grünfläche, Luxusappartments oder Kulturzentrum, Kindergarten oder Seniorenheim: Städtische Räume und Flächen sind knapp, begehrt und erfüllen viele Funktionen. Sie sind Identifikationsräume für die Menschen, die die Stadt bewohnen und nach ihren Bedürfnissen nutzen, Gestaltungsraum für Politik und Zivilgesellschaft, aber auch Spekulationsraum für Investoren.

Doch wer entscheidet eigentlich darüber, was auf welcher Fläche geschieht - Politik und Verwaltung, Eigentümer und Investoren, oder die Menschen, die dort leben und arbeiten? Wie verhandeln wir die unterschiedlichen Interessen und wer sollte zukünftig mitentscheiden dürfen? Regelt das alles der Markt oder sollten Flächen Gemeingüter sein?

Podiumsdiskussion im Rahmen der Reihe „Zurück oder Zukunft? Wie wir in Dresden leben wollen“ - einer Veranstaltungsreihe im Rahmen des Projektes „Zukunftsstadt Dresden“.
Im Kooperation mit Zukunftsstadt Dresden, dem Klimaschutzstab der Landeshauptstadt Dresden, der Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen und dem Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung.
19:0020:00
22. Sep
( Konzert )
Zvíře jménem Podzim
  • Rock, Jazz, Electronic
  • VVK 18,-
Er ist Künstler, Blogger, Comiczeichner, hochtalentierter Songschreiber und eine der interessantesten Persönlichkeiten der aktuellen tschechischen Kulturszene: JAKUB KÖNIG. 2011 setzte er sich die schwarze Maske eines postapokalyptischen Kochs auf und machte sich unter dem Pseudonym Kittchen daran, mit seinen "Industrial Folk Songs" als Solomusiker hohe Wogen im Nachbarland zu schlagen. "Menu" hieß sein erstes Album, "Radio" (2013) und Kontakt (2015) folgten. Kittchen/König hatte schnell eine erstaunliche Fangemeinde um sich geschart, Journalisten wurden auf ihn aufmerksam, er wurde für diverse Musikpreise nominiert. Doch Jakub König strebte nach mehr: dem Sound einer großen Band. 2017 erblickte ZVÍŘE JMÉNEM PODZIM, das TIER NAMENS HERBST (so der Bandname übersetzt), das Licht der Welt. König hatte eine, wenn nicht *die* Supergroup der tschechischen Musikszene geschaffen. Die Besten der Besten sind in der 16-köpfigen Truppe vertreten. Tomas Neuwerth von der Kafka Band, Aid Kid, Marie Kieslowski (Kieslowski), Vera Linhartová und Ondra Mataje (27), Terezie Kovalová (Calm Season) … sie und viele andere mehr sind Teil der Großformation. Geplant waren ein Album und eine kurze Tournee mit fünf bis sechs Konzertterminen 2017. Doch die sensationellen Multimedia-Shows mit der Musik, mit raumgreifenden Video- und Lichtinstallationen und Verkaufsausstellungen der Bilder Jakub Königs sorgten für derartige Furore, dass die Musiker*innen immer wieder zusammengetrommelt werden, um erneut Festivalkonzerte zu spielen und für Happenings in Clubs zu sorgen. Inzwischen haben sowohl Jakub König als auch Zvíře jménem Podzim mehrfach die höchste musikalische Auszeichnung Tschechiens "Anděl Award", den tschechischen Grammy, gewonnen. Und nun kommen Zvíře jménem Podzim erneut nach Dresden – in kompletter Besetzung, mit Videokünstlern, mit Jakub Königs großformatigen Bildern und Plakaten und und und … Man mache sich gefasst auf ein einmaliges Ereignis. Auf Melancholie, Nebel, Herbstlaub-Farben, Traurigkeit, die tief unter die Haut geht, aber immer einen Funken Hoffnung enthält. Auf Opulenz, Monumentales. Auf dunkle, irritierende Songs, an deren Ende dennoch die Sonne hinter den Wolken zu erahnen ist. Magisch, hypnotisch, mit allen Sinnen gefangen nehmend, eine unglaubliche Band – das ist ZVÍŘE JMÉNEM PODZIM.
20:0020:00
22. Sep
( Performance )
PACK
  • Miller/de‘ Nobili
  • Tanz
  • 17,-
Sechs Tänzer, sechs Typen, 40° im Studio. Urban, Breaking, Contemporary und alles was dazwischen passt. Zusammenstoßen und Abprallen. Abhärten und locker machen. Allein oder dabei sein. Eine Gruppe, ein PACK. Wir sehen eine Gruppe die Grenzen ihrer Körper ausloten. Wir hören ihr Gewicht auf den Tanzboden krachen und spüren den Luftzug. Mal schwerelos wirbelnd über Kopf, mal in sich verknotet und ruhig erschließen die Tänzer sich die Bühne. Was verbindet sie? Aus welchen Regeln, Ritualen und Rollen besteht ihr Miteinander? Wie entsteht daraus ein gemeinsamer Ort? Was ist darin möglich? Und wie viel hält er aus? Wir – wie ging das nochmal? Unter der künstlerischen Leitung von Alexander Miller entsteht mit PACK eine Tanzproduktion über das Miteinander in der Gruppe. Die Produktion entsteht in choreographischer Zusammenarbeit mit Maria Chiara de’ Nobili und den Tänzern: Egon Gerber, Philip Lehmann, Anton Schalnich, Zino Schat, Constantin Trommlitz, Vincent Wodrich und Nam Tran Xuan. Alexander Miller ist bekannt für seine Kombination aus enormer Flexibilität & Akrobatik. Inspiriert von Design, Kunst, Performance & Zeitgenössischem Tanz entwickelte er in Verbindung mit klassischen Breaking-Elementen seinen eigenen Stil. Maria Chiara de’ Nobili erhielt ihren Bachelor in zeitgenössischem Tanz am Dancehaus (Mailand), absolvierte nach dem Tanzreiseprogramm des KCDC (Israel) den Masterstudiengang Choreografie an der Palucca Hochschule und war u.a. bei der Biennale di Venezia Gastchoreografin.
20:3021:00
22. Sep
( Performance )
Dancing About
  • TANZPAKT Dresden
  • Tanz
  • Eintritt frei
Das Festival „Dancing About“ (22.09. – 03.10.) präsentiert 10 Uraufführungen von Künstler:innen und Choreograf:innen aus Dresden, Görlitz und Leipzig, die im Rahmen des Langzeit-Programms TANZPAKT Dresden (2019-2021) entstanden sind.
Ausgangspunkt für die Produktionen waren mehrwöchige Rechercheresidenzen in verschiedenen Bereichen und Institutionen des gesellschaftlichen Lebens. Daraus sind Konzeptionen und künstlerische Projekte entstanden, die im Rahmen des Festivals „Dancing About“ in HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste und in der Villa Wigman zu erleben sind. Darüber hinaus gibt es Open Studios mit weiteren Künstler:innen, Diskussionen, Partys und Workshops.
20:0021:00
22. Sep
( Konzert )
Finn Wiesner Quartett
  • Finn Wiesner Quartett
  • Jazz
Die Ferien neigen sich dem Ende zu, drum gibts wieder Session bei uns. Es eröffnet unser hochgeschätzter Professor für Saxophon der HfM, Finn Wiesner. Mit dabei sind

Kommt pünktlich, ihr kennt die derzeitigen Regeln. Begrenzte Anzahl im Innenbereich und bringt bitte einen Nachweis mit, dass ihr geimpft, genesen oder getestet seid. Wenn es zu voll ist gibt es aber auch im Garten genug Platz, also kommt einfach.
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