19:0020:00
01. Okt
( Konzert )
Faber
Veranstaltungs Bild
Der Schweizer Songwriter Faber schreibt pointierte Songs, die gleichzeitig zum klügsten und polarisierendsten gehören, was es in deutscher Sprache zu hören gibt. Zu seinem zweiten Album „I fucking love my life“ geht er Anfang des kommenden Jahres auf „Promotour 2020“durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Mit seinem Debütalbum„Sei ein Faber im Wind“ hat er 2017 den Startschuss für eine schon jetzt beeindruckende Karriere gelegt: Drei ausverkaufte Tourneen, Headlinerslots auf geschmackssicheren Festivals, Faber wurde von Kritik und Fans gleichermaßen gefeiert. Gemeinsam mit seiner Band (Posaune & Percussion: Tillmann Ostendarp, Bass & Cello: Janos Mijnssen, Gitarre, Percussion & Saxophon: Max Kämmerling, Piano: Silvan Koch), steht Faber nun schon seit Jahren gemeinsam auf der Bühne. Und das hört man: Faber live – das groovt, ist trickreich, flüssig und klingt wie aus einem Guss. Blindes musikalisches Verständnis. Faber arbeitet eher wie ein beobachtender Schriftsteller, als dass er den in Deutschland so beliebten authentisch-melancholischen Formatradio-Songwriter mit Dreitagebart gibt. Wegen dieser Rollenspiele ecken seine Songs an. Und gleich die erste Singleauskopplung aus „I fucking love my life“ trägt den Titel „Das Boot ist voll“ und tut genau das. Sie polarisiert. Ein durchaus brutales Statement gegen den Rückfall in düstere Zeiten, eine Kampfansage an die rechtspopulistischen Spinner, die nicht nur in Deutschland aus ihren Löchern kriechen. Faber gesteht kurz nach Veröffentlichung ein, dass er vielleicht zu weit gegangen ist: Nach Veröffentlichung des Songs ist er unzufrieden mit dem drastischen Refrain und lässt ihn – gegen die Meinung seines Umfeldes – durch eine neue Version ersetzen. In den Medien braut sich ein erster kleiner Sturm der Entrüstung zusammen. Faber bringt die Ambivalenzen der Jetzt-Zeit auf den Punkt. Alles widerspricht sich. Die einen wollen den Planeten retten, fahren aber mit dem SUV zum Biomarkt. Die anderen schauen Pornos, können sich aber nicht mehr verlieben. Allein die Oberfläche gibt noch Halt. Sinn macht längst nichts mehr. Und Faber steht daneben, ein Glas Wein in der Hand und versteht die Welt nicht mehr. Versteht sich selbst nicht mehr. Und tut das, was er am besten kann: Er singt darüber. Bald auch endlich wieder dort, wo er einfach hingehört: Auf der Bühne, in den Clubs, wenn es draußen dunkel ist. Gucci-Anzug von ’96, vollgeschwitzt. Mit Rotweinflecken und Kippe im Mundwinkel. Eine Gitarre in der Hand. Ein paar Zeilen, die so kein anderer schreibt. Mehr braucht er dafür nicht.
19:0020:00
01. Okt
( Konzert )
Martin Kohlstedt
Tipp
  • Martin Kohlstedt
  • Klassik
  • VVK 28,20
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Das neue Martin Kohlstedt Album FLUR erschien im November 2020 auf Warner Classics. Das besondere Setup aus Flügel, Synthesizern und Electronika, kombiniert mit Kohlstedts Ansatz jedes Konzert von Grund auf neu zu verhandeln macht die Konzerte zum Erlebnis. 
Martin Kohlstedt lebt und arbeitet in Weimar. Seine bisherigen Alben TAG, NACHT, STROM, STRÖME und deren Begleiter in Form von Reworks erhielten internationale Anerkennung und führten den Komponisten und Pianisten auf Konzertreisen in der ganzen Welt. 
Kohlstedt bezeichnet seine Art des Arbeitens als modulares Komponieren, die Stücke sind ständig in Bewegung und folgen auch im Konzert keiner festgelegten Form. Improvisation ist zwingend Teil des Schaffens des 1988 geborenen Musikers, ebenso wie Augenhöhe mit dem Publikum, der Mut zu Scheitern und die Interaktion mit Raum, Menschen und Kontext.
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20:00
01. Okt
( Konzert )
Sorry3000
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Nach dem Sommer ist vor der Tour! Sorry3000 geben noch einmal Termine für dieses Jahr bekannt und gehen auf „Freizeit & Enttäuschung“-Tour.
Nach einem tollen Festivalsommer mit Konzerten beim Immergut Festival, Pop-Fest und Pop-Kultur Berlin geht die Band aus Halle (Saale) auf Tour in Dresden, Berlin, Bremen, Kassel, Nürnberg und Schorndorf. Es sind die letzten Termine für dieses Jahr, bei denen Fans die Songs des Albums „Warum Overthinking dich zerstört“ erstmals live erleben können.
Tickets gibt es ab sofort bei TixforGigs, für das Konzert in Berlin über die Webseite des Badehaus und in Bremen gibt es nur Abendkasse 
19:3020:30
02. Okt
( Konzert )
Dato Alaplaya
  • Dato Alaplaya
    Dadi Meister
  • Pop
  • Eintritt frei
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Dato Alaplaya schreibt wieder Songs und nimmt sein erstes Soloalbum auf. Bekannt ist er aus Kollaborationen und Bands wie Code Canary (Synth- und Dreampop), Space Shuttle (Free Jazz) und Sad Demons (Wavepop). Mit seinen neuen Solo-Songs bewegt er sich erfrischend leicht und frei von musikalischen Dogmen zwischen pop- und clubkulturellen Referenzen. Vielmehr spielt er jedoch mit den Themen Sehnsucht und Melancholie und drückt damit eine Stimmung aus, die für uns alle gerade universell ist. 

ACHTUNG: BEI UNS GILT DIE 3G-REGEL. Einlass nur geimpft oder getestet oder genesen. Bitte habt euren Nachweis im Idealfall digital dabei.
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19:0020:00
03. Okt
( Konzert )
Catt - Why, Why-Tour 2021
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CATTs Debut-Album "Why, Why“ (VÖ: 20.11.2020) entsteht umgeben von Natur. Im Gartenhaus der Roger Willemsen Stiftung am Rande Hamburgs richtet sie sich Anfang 2020 ein kleines Studio mit all ihren Instrumenten ein. In unmittelbarer Nähe zum Wald, dem Ort, wo sie sich seit ihrer Kindheit am wohlsten fühlt - experimentiert sie mit ihrer Stimme, Bläsern, Beats. Die Magie dieses Ortes ist bereits in den Singles “Again” und “Willow Tree” deutlich zu hören.
Die Ausrichtung eines jeden Songs bestimmt dabei nach wie vor CATTs charakteristisches Klavierspiel, das schon die erste EP “Moon” (Listenrecords 2019) geprägt hat: Es schiebt an, tastet sich vor, schlägt Richtungen und Stimmungen ein und begleitet beim Hören wie ein verlässlicher Gefährte beim Wandern auf unbekanntem Terrain. CATT entführt mit ihrem schwebenden Wesen mal in weite Landschaften, mal lädt sie zum Tanz auf Hinterhöfen versteckter Seitengassen.
Auch wenn CATT bereits mit so einigen Wassern des Musikbetriebes gewaschen ist - ein Gefühl fast kindlichnaiver Freude an der Musik, am Song, versprüht die 25-Jährige noch immer. Das spürt man auch und vor allem bei ihren Konzerten, wo sie mal mit ausufernden Bläser-Loop- und Stimmen-Arrangements, mal fragil am Klavier in ihren Bann zieht. Ihre größte Gabe, eine intensive Verbindung zwischen Publikum und ihrer Musik schaffen zu können, macht ihre Live-Auftritte so besonders - sie überrascht, berührt und es bleibt etwas, das vor allem in dieser Zeit wichtiger nicht sein könnte: Hoffnung.
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