18:0019:00
24. Sep
( Literatur )
Eine Familie, die DDR und die Literatur
  • Jenny Erpenbeck
    Maike Albath (Deutschlandfunk Kultur)
    Stefan Nagler
  • ausverkauft
Kaum eine deutsche Gegenwartsautorin ist international so bekannt wie sie. Sie war nominiert für den National Book Award, wurde bereits in über 30 Sprachen übersetzt und gewann für ihren Roman „Kairos“, als erste deutschsprachige Autorin überhaupt, den International Booker Prize. Auch die Liste ihrer nationalen Auszeichnungen ist episch wie ein Roman, vom Uwe-Johnson-Preis bis zum Bundesverdienstkreuz. Wie konnte Jenny Erpenbeck zu diesem Weltstar der Literatur werden? 

Geboren und aufgewachsen in Ost-Berlin, wurde Jenny Erpenbeck die Literatur in die Wiege gelegt. Ihr Großvater war der Schriftsteller Fritz Erpenbeck, ihre Großmutter Hedda Zinner eine der meistgelesenen Autorinnen der DDR, ihre Mutter Doris Killias ist eine renommierte Übersetzerin aus dem Arabischen und ihr Vater John Erpenbeck ist Wissenschaftsphilosoph und Prosaautor. Waren es die Tischgespräche bei den Erpenbecks, das immer präsente Schreiben und die tiefen Einblicke in den Maschinenraum der Literatur, die sie zur Schriftstellerin werden ließen? Oder doch die Erfahrung vom Ende der DDR, die häufiges Sujet ihrer Romane ist und ihre Familie prägte? 

Jenny Erpenbeck gibt uns Einblicke in das Aufwachsen in diese besondere Literaturfamilie und ihr Schreiben. Sie wird auch Fotos aus dem Familienalbum zeigen und andere persönliche Dokumente präsentieren. Leider musste John Erpenbeck kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen seine geplante Teilnahme an der Veranstaltung absagen. Wir bitten um Verständnis und wünschen ihm gute Besserung!

Durch den Abend führt Maike Albath (Deutschlandfunk Kultur). Für Musik sorgt der renommierte und welterfahrene Jazzpianist Stefan Nagler.
19:0020:00
24. Sep
( Konzert )
Pudláková / Flaig / Meissner
  • Pudláková
    Flaig
    Meissner
  • Jazz
  • Eintritt frei
Im Juli 2024 trafen sich die drei Musikerinnen Klára Pudláková (Kontrabass), Erik Wie Flaig (Schlagzeug) und Vincent Meissner (Piano) erstmals im Rahmen der International Jazz Platform in Łódź (Polen) – einem Festival mit einem fünftägigen Workshop für junge Musikerinnen aus ganz Europa im Bereich Jazz und improvisierte Musik. Aus dem intensiven musikalischen Austausch und dem gemeinsamen Spiel in den Workshop-Ensembles entstand die Idee, als Trio eine Tournee durch Deutschland für das kommende Jahr zu organisieren. Die aktuellen Lebens- und Schaffensmittelpunkte der Bandmitglieder liegen in Prag, Trondheim und Leipzig. In diesem neu gegründeten Projekt bringen sie ihre unterschiedlichen musikalischen Prägungen und individuellen Ausdrucksformen zusammen und schaffen so eine dynamische, vielschichtige Klangwelt. Ihre Musik entsteht sowohl frei im Moment als auch auf Grundlage eines Repertoires aus zeitgenössischen Jazz-Arrangements und Eigenkompositionen aller drei Mitglieder.

Klára Pudláková ist Jazz-Kontrabassistin und Komponistin aus Prag. Ihr Hauptprojekt ist das Streichensemble MAOMAH (Music Army Of Mystery And Love), das sein Debütalbum Platoon of Love veröffentlichte. Mit der Band Uthando, die sie 2019 gründete, widmet sie sich experimentellem Jazz und freier Improvisation. Gemeinsam mit der Sängerin Anežka Matoušková entwickelt sie im Rahmen einer lebenslangen Zusammenarbeit eine eigene Folk-Jazz-Welt. Zusammen mit ihrem Bruder erkundet sie in der Band Pudlax die Verbindung von zeitgenössischer klassischer Musik und traditionellem Jazz. Ihre Musik ist unter anderem auf folgenden Alben zu hören: Platoon of Love (MAOMAH, 2024), 11mg (Pudlax, 2024), Za kousek něhy (Avokaduo, 2020), Zmatená Zmatená (Avokaduo, 2022), Enter the Avoid (Molotow Moloch, 2018), Uthando (Uthando, 2021), Nenutits (Uthando, 2022). Beim Krokus Jazz Youth Competition 2021 erhielt sie einen Sonderpreis für ihre Performance mit dem Trio Henya und Uthando.

Erik Wie Flaig ist ein 21-jähriger Jazz-Schlagzeuger aus Norwegen, geboren in Rottweil (Deutschland). Derzeit studiert er am Jazz-Institut der NTNU in Trondheim. Mit einem Hintergrund in klassischer Perkussion nähert sich Erik dem Schlagzeug mit einer Mischung aus technischer Präzision und freier Improvisation. Er hatte bereits die Gelegenheit, in verschiedensten Ensembles zu spielen und sammelte Erfahrungen sowohl im traditionellen Jazzkontext als auch in experimentellen Projekten.

Vincent Meissner, geboren im Jahr 2000, ist Pianist und Komponist aus Deutschland. Aufgewachsen in einem kleinen Dorf in Mittelsachsen, entdeckte er früh sein Instrument und fand im Jazz seine Leidenschaft, die er zu seinem Lebensziel machte. Mit 16 Jahren zog er nach Dresden, um das Sächsische Landesgymnasium für Musik zu besuchen, wo er seine Begeisterung durch stetige Entdeckungen weiter vertiefte. Seine Einflüsse entwickelten sich von Andrew Hill, Geri Allen und Marilyn Crispell hin zu Craig Taborn, Vijay Iyer, Kris Davis sowie deutschen Jazzpianisten wie Pablo Held, Achim Kaufmann und Joachim Kühn. Für Vincent war der Weg das Ziel – und das ist bis heute so geblieben. Er bleibt ein Suchender und Entdecker, auch im Bereich der zeitgenössischen Klaviermusik. Seit 2019 studiert er an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig bei Michael Wollny und Frank Chastenier und lebt und arbeitet derzeit in Leipzig. Mit seinem Trio – bestehend aus Henri Reichmann (Schlagzeug) und Josef Zeimetz – trat er in den letzten fünf Jahren in renommierten Clubs und auf Festivals in ganz Europa auf. Im Juli 2025 erscheint das dritte Studioalbum Eigengrau beim renommierten Label ACT.
20:0021:00
24. Sep
( Konzert )
Postcards
Postcards kommen aus Beirut und irgendwie auch vom Indie-Rock Campus eines US-College, zumindest was die Beherrschung des Genres angeht. Auf ihrem 2021 erschienen mittlerweile dritten Album „After the Fire, Before the End“ bearbeiten sie, was in den Monaten zuvor im Libanon alles passiert ist (Proteste, verheerende Explosion im Beiruter Hafen, staatliches Komplettversagen, Elektrizitäts -, Wirtschaftskrise). Dabei trifft melodischer Feinklang auf den genretypischen Gitarrensound und einen Gesang, der im Ausdruck seinesgleichen sucht. Julia Sabra verfügt über einen Vortrag, der Verlorenheit und Sehnsucht fast beiläufig ins Mikro haucht. Sabras nachdenkliche Stimme, dass atmosphärisch dichte Spiel ihrer Bandkollegen und ein von zarten, zugleich eingängigen Harmonien geprägtes Songwriting machen die Postcards mit zum Besten, was das Genre zu bieten hat. Solider Shoegazer-Dream-Pop, der satte Indie- Gitarren mit ätherischem Gesang und verträumten Melodien kombiniert. Existentialistisch schön.
21:00
24. Sep
( Party )
A Night with Marcel Beyer
  • Marcel Beyer
  • Eintritt frei
Auch in diesem Jahr laden wir nach unserem großen Eröffnungsabend zum gemeinsamen Gespräch und Getränk ins Foyer im Zentralwerk. Für die Musik sorgt der Dresdner Schriftsteller und Lyriker Marcel Beyer, der auch auf dem Feld der Popmusik ein profunder Kenner ist. Einmal mehr hat er die passenden Platten für unser Eröffnungsfest ausgesucht.

Marcel Beyer, geb. 1965, lebte in Köln, bevor er 1996 nach Dresden umzog. Bekannt wurde er 1995 mit seinem Roman „Flughunde“, in dem er vom Zweiten Weltkrieg, von der Instrumentalisierung der Sprache durch die Propaganda und von Experimenten mit menschlichen Stimmen erzählt. Es folgten die Lyrikbände „Falsches Futter“ (1997) und „Erdkunde“ (2002) sowie die Romane „Spione“ (2000) und „Kaltenburg“ (2008). 2016 wurde Marcel Beyer der Georg-Büchner-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. 2o20 erschien sein jüngster Gedichtband „Dämonenräumdienst“.
20:3021:00
24. Sep
( Konzert )
Jazz Kollektiv Dresden Session
  • Das Dekanat
  • Jazz
  • ab 5,-
Das prüfungsrelevante Ensemble „Das Dekanat“ hat für euch einen bunten Strauß von Gehörbildungsaufgaben und Solotranskriptionen vorbereitet. Anpfiff zum mehrstimmigen Melodiediktat um 21:30, danach spontane Rache bei der Session für Aufnahmeprüfungsstress und mega „pünktliche“ Studienplatzzusagen.

Und nein - ihr könnt eure Immatrikulationsbescheinigung bei uns nicht ausdrucken, aber euch ein paar gekühlte Getränke reindrücken. Wir sehen uns, Cheers!

Finn Wiesner - ts
Hendrik Marin - as
Sebastian Wappler - p
Tom Götze - b
Paul Veit - dr

Bitte denkt dran, etwas extra Bargeld für den Kulturbeitrag einzupacken,
21:3022:00
24. Sep
( Party )
Charity Rave - Midi X Paracek
  • Paracek
    Carotin
    Eloisa
  • Trance
  • VVK 14,50
Feiern und gleichzeitig Gutes tun - am 24.09 laden wir euch gemeinsam mit Paraçek zum Charity Rave ein.  Carotin und ELOISA sorgen mit einer Mischung aus Trance und Techno für musikalischen Support.  Für die passende Lichtatmosphäre ist wieder Sina Lighting Design am Start.

Der komplette Erlös geht an zwei Organisationen:
Die Anonyme Mädchenzuflucht Dresden
Die Anonyme Mädchenzuflucht Dresden bietet Mädchen* einen sicheren Ort, wenn sie in gefährlichen Situationen leben, Gewalt erfahren oder keinen Schutz im Elternhaus haben,

LARA e.V.
LARA e.V. ist eine Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt an Frauen, trans*, inter* und nicht-binären Personen.

In Zeiten der rasenden Auflösung der Normalarbeit ist die Woche kaum noch mehr, als ein zahnloser Biber, der an unserem Grundbedürfnis nach Zerstreuung lutscht. midi ist die Pionierpflanze auf dem Geröllfeld, das die Trümmer der Arbeitswoche bilden. midi ist Feiertag. midi ist Werktag. midi ist das egal. midi ist deine Afterhour. midi ist dein Start ins Wochenende. midi ist das egal! midi ist Afterwork für Beschäftigungslose. midi ist Sabbat für Selbstständige. midi ist das egal. midi ist Freizeit ist Arbeit ist midi. midi ist Mittwochsdisko, alle zwei Wochen in der GrooveStation, alles andere ist midi egal.

Timetable
22:00 – 00:30 Carotin
00:30 – 02:00 Paraçek
02:00 – 04:30 Eloisa
Kalender
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