19:00
25. Sep
[ Diskussion / Vortrag ]
Wie geht die Stadt ohne Müll?
  • Thomas Mosor (Biotechnologe)
    Oliver Schübbe (Upcycling­Designer)
    Prof. Dr. Christina Dornack (Abfallwirtschaftlerin)
    Eva Jähnigen (Beigeordnete f. Umwelt u. Kommunalwirt­schaft LH DD)
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Fast 190.000 Tonnen Abfall haben die Dresdnerinnen und Dresdner im Jahr 2018 produziert. Trotz hoher Recycling­-Quo­ten wird nach wie vor viel Müll verbrannt oder exportiert. Idee der Kreislaufwirtschaft hingegen ist es, durch Langlebigkeit und Reparatur, Wiederverwendung und Recycling die Energie und Materialkreisläufe zu schließen und so zu einem nachhaltigen und ressourcenschonenden Wirtschaften beizutragen. 
Was ist eigentlich Müll und was geschieht mit ihm in deut­schen Städten? Wie können kommunale Maßnahmen zur Ressourcenschonung und Müllvermeidung gestaltet werden? Wie kann das Prinzip der Kreislaufwirtschaft konkret vor Ort umgesetzt werden? Welchen Beitrag können Bürger*innen zur Müllvermeidung leisten?

ÜBER DIE REIHE

Die Diskussionsreihe "Zurück oder Zukunft" bringt Zukunftsdenker*innen aus anderen Städten mit Menschen ins Gespräch, die Dresden aktiv mitgestalten: Expert*innen aus Wissenschaft und Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Stadtpolitik und Stadtplanung diskutieren mit dem Publikum über das Dresden von übermorgen. Die Reihe findet nach den ersten beiden Auflagen in den Jahren 2017 und 2018 im Deutschen Hygiene-Museum ihre Fortsetzung. 

Eine Veranstaltungsreihe im Rahmen des Projektes „Zukunftsstadt 2030+“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.
In Kooperation mit Zukunftsstadt Dresden und dem Klimaschutzstab der Stadt Dresden, der Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen und dem Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung.
18:0019:00
25. Sep
[ Konzert ]
Eröffnung Literatur Jetzt!
  • Anna Mateur
    Samuel Halscheidt
    Nicolas Mahler
  • 14,-
Veranstaltungs Bild
Konzert mit Anna Mateur und Samuel Halscheidt mit Worten von Nicolas Mahler zur Vernissage seiner Ausstellung

Die Unterhaltungsikone Anna Mateur, die selber gern zeichnet, sagt über ihren Partner Nicolas Mahler beim Eröffnungsabend: „Ich bin viel und er ist wenig!“ Natürlich meint sie damit seine aufs Prägnanteste reduzierten Figuren, die oft nicht einmal einen Vornamen haben: Sie heißen Flaschko, Engelmann oder Reger, leben in einer Heizdecke, in einem schlechtsitzenden Superheldenkostüm oder dauergrantelnd im Museum. Mahler produziert seit vielen Jahren Comics für Tageszeitungen und Satiremagazine. Er hat literarische Klassiker wie Robert Musils „Mann ohne Eigenschaften“, Thomas Bernhards „Alte Meister“ oder Marcel Prousts „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ in seine radikal verkürzende Bildersprache übersetzt und damit neue Kunstwerke geschaffen. Anna Mateur ist bekennender Fan und so freut es uns, dass sie zusammen mit dem Gitarristen Samuel Halscheidt singen und musizieren wird – vor, zwischen und nach dem unterhaltsamen Vortrag Mahlers. Nur eins wird sie mit Sicherheit nicht tun: selber malen.
 
Während der ganzen Dauer des Festivals wird in Dresden erstmalig unter dem Titel „Wir haben Mahler im Haus“ eine Ausstellung mit Comicwerken von Nicolas Mahler zu sehen sein, sowohl mit großformatigen Werken und Proben aus seinen Skizzenbüchern. Ort der Ausstellung ist das Zentralwerk. Vor und zwischen den Veranstaltungen kann sie Do-Sa ab 14 Uhr, So ab 10 Uhr besucht werden.
19:3020:00
25. Sep
[ Film ]
Behind The Wall - Depeche Mode Fankultur in der DDR
  • Sascha Lange
  • 14,20
Veranstaltungs Bild
Lesung und Filmvorführung mit Sascha Lange

Depeche Mode gehören ohne Zweifel zu den langlebigsten Bands der eigentlich schnelllebigen Popmusik-Ära der 1980er-Jahre. Und sie haben ohne Zweifel bis heute die treuesten Fans. „Behind The Wall“ erzählt die Geschichte dieser besonderen Fankultur in den 1980ern – hinter der Mauer, in der DDR.

Sascha Lange hat sich nach seinem 2013 erschienenen Bestseller „Depeche Mode Monument“ nun mit dem Phänomen Depeche Mode und ihre Fans in der DDR beschäftigt. Entstanden ist ein bislang unbekannter Einblick in das Innere einer Jugendkultur und das Alltagsleben in der DDR. Auf den Tag genau 30 Jahre nach dem einzigen Depeche-Mode-Konzert in Ost-Berlin erschien am 7. März 2018 sein neueste Buch „Behind The Wall – Depeche Mode-Fankultur in der DDR“.

Dabei ist „Behind The Wall“ gleichzeitig auch eine Coming-of-Age-Geschichte. Eine Do-It-Yourself-Geschichte. Eine Musik-Geschichte. Eine Geschichte über Depeche Mode. Eine Geschichte, die zeigt, dass Jugendliche in Ost und West sich in den 1980er-Jahren schon viel ähnlicher waren, als vermutet. Eine Geschichte von einem Mauerfall lange vor dem Mauerfall.

Im Rahmen einer neuen Lesereihe möchte die JohannStadthalle Dresden im 30. Jubiläumsjahr der Deutschen Einheit mit renommierten Autoren und Autorinnen den Geschehnissen in der DDR, dem Revolutionsjahr 1989 sowie der deutschen Wiedervereinigung gedenken. Den Osten verstehen, Brücken schlagen.

Im Anschluss der 45minütiger Dokumentarfilm „People Are People“ aus dem Jahr 1989 über eine Depeche-Mode-Fanclique aus Zwickau. Ein einzigartiges Zeitdokument.

Ort: JohannStadthalle e. V., Holbeinstraße 68, 01307 Dresden
20:30
25. Sep
[ Kunst ]
Literatur Jetzt! Vernissage: Wir haben Mahler im Haus.
  • Nicolas Mahler
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Erstmals wird in Dresden im Rahmen von „Literatur Jetzt!“ 2019 eine Ausstellung der Comicwerkevon Nicolas Mahler unter dem Titel „Wir haben Mahler im Haus“ gezeigt. Der in Wien lebende Künstler produziert seit vielen Jahren Comics für Zeitungen und Zeitschriften, so etwa das Satiremagazin Titanic. Er hat literarische Klassiker wie Robert Musils „Mann ohne Eigenschaften“, Thomas Bernhards „Alte Meister“ oder Marcel Prousts „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ in seine radikal verkürzende Bildersprache übersetzt und damit neue Kunstwerke geschaffen. Seine Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet, so mit dem Deutschen Karikaturenpreis und mit dem Max-und-Moritz-Preis. Bücher von Nicolas Mahler sind nicht nur im deutschsprachigen Raum, sondern auch in Frankreich, Kanada und den USA erschienen.

Nach dem Konzert von Anna Mateur um 19 Uhr ist die Ausstellung ab 20:30 Uhr ohne Eintritt für alle Besucher geöffnet. Ab 21:30 Uhr legt der Dresdner Schriftsteller Marcel Beyer zur Eröffnungsparty auf.

Während der ganzen Dauer des Festivals wird in Dresden erstmalig unter dem Titel „Wir haben Mahler im Haus“ eine Ausstellung mit Comicwerken von Nicolas Mahler zu sehen sein, sowohl mit großformatigen Werken und Proben aus seinen Skizzenbüchern. Ort der Ausstellung ist das Zentralwerk. Vor und zwischen den Veranstaltungen kann sie Do-Sa ab 14 Uhr, So ab 10 Uhr besucht werden.
20:0021:00
25. Sep
[ Konzert ]
VLMV
  • VLMV
  • Rock
Veranstaltungs Bild
Formed in 2015 and fronted by songwriter Pete Lambrou VLMV  released their critically acclaimed debut mini album via Fierce Panda Records in August 2015, along with ‘Remixes & Reworkings’, a digital overhaul of their esteemed debut album, shortly after. 2018s full release ‘Stranded, Not Lost’ saw the band sign to Diversion Records in the US, and Erased Tapes Publishing worldwide, as well as extensive touring in the UK and Europe. Joined by fellow Code In The Clouder Ciaran Morahan, VLMV deploy loop stations, multiple delay pedals, piano and strings to create a slow-moving, high-flying soundscape of luscious gravitas which has been described by The Independent as “Breath-taking in its scope and evoking imagery of the vastness of space, a shimmering soundscape of delicate ethereal beauty.”
20:0021:00
25. Sep
[ Konzert ]
Jambinai
Veranstaltungs Bild
Mit klassischen Instrumenten, wie Haegum, Piri und Geomungo, in künstlerisch hochklassiger Kombination mit elektrischen Gitarren und allerlei Electronics, hauchen Jambinai dem zuletzt leicht verblassenden Postrock pulsierendes Leben ein. Ein faszinierender Brückenschlag zwischen asiatischer Tradition und Moderne, live nahezu berauschend intensiv, sowohl klanglich als auch visuell ein unvergleichliches Erlebnis!

„Entrückender und erdrückender Post-Metal. Jambinai kombinieren auf bestechende Art Elemente der sehr unterschiedlichen Welten.“ (Musikexpress, 5 Sterne) 

„Jambinai aus Korea sprengen die festgetretenen Regeln des Rock. Wenn ihr Sound aufblüht, spielen elektronische Loops, lautstarke Riffs und mäandernder Post-Punk eine große Rolle. Ein absolutes Ereignis!“ (TIP-Magazin Berlin)
20:0021:00
25. Sep
[ Konzert ]
Penelope Isles
  • Penelope Isles
    Tacho
  • Indie, Rock
  • VVK 8,90
Veranstaltungs Bild
Like breaking open a rock to discover a crystal inside. Shimmering, intimate and beautifully destructive, this is the experience of Penelope Isles. Siblings Jack and Lily Wolter make music that reveals a curiosity and sensitivity to the world around them. The four-piece band from Brighton via the Isle of Man have a sound that unfolds both dramatically and softly. Nostalgic, but undeniably new, Penelope Isles’ debut LP ‘Until The Tide Creeps In’ is released June 2019 on Bella Union Records. For the lovers of early Arcade Fire, Grandaddy and Mogwai.
21:30
25. Sep
[ Party ]
Literatur Jetzt! After-Eröffungs-Party
  • Marcel Beyer
  • Pop, House, Indie
  • Eintritt frei
Nach dem Konzert von Anna Mateur und der Vernissage der Ausstellung von Nicolas Mahler öffnet der Dresdner Schriftsteller Marcel Beyer, der auch ein herausragender Kenner der Popmusik ist, seine musikalische Schatztruhe und legt gewohnt gekonnt als DJ auf. Es darf getanzt werden!
19:0019:00
26. Sep
[ Konzert ]
Dame - Z%#!TOUR
Veranstaltungs Bild
Seit seinem letzten Geniestreich „Zukunftsmusik“ und einer anschließenden, nahezu ausverkauften, Tour mit über 30 Konzerten ist es still um das österreichische Ausnahmetalent geworden. Ein paar wenige, eher kurz formulierte, Social Media-Postings ausgenommen, konnte in den letzten Monaten kaum einer in Kontakt mit ihm treten. Informationen über Aufenthaltsort und Befindlichkeit bleiben stets Mangelware. Durch akribische Recherchen und eiserne Beharrlichkeit gelang es seinem Team, nach unzähligen Wochen voller Sorge und Ratlosigkeit, nun doch, einen anonymen Tipp aus seinem näheren Umfeld zu ergattern. Im Schreiben des Unbekannten heißt es, DAME würde sich noch immer mit seinem Delorean auf Reisen in der Zukunft befinden und nur sehr spärlich auf Nachrichten reagieren. Allem Anschein nach erhält jeder, der es zurzeit schafft, mit ihm in Kontakt zu treten, immer wieder nur dieselbe kryptische Zeichenfolge: Z%#! Was es damit auf sich hat, was dieser DAME der Zukunft uns damit sagen möchte, oder ob es sich hierbei um einen Verständigungsfehler aufgrund von neuen Telekommunikationsmedien handelt – das werden wir vielleicht auch erst in der Zukunft erfahren. Doch jüngst erreichte das Team eine Eilmeldung: September, Oktober x#4nd7 Tour mdn391% 18 Shows 25??+*d alles neu Das Team verstand die Nachricht und reagierte. Die Tour steht. Was uns auf dieser aber konkret zu erwarten hat, was genau alles neu sein wird und ob DAME die Tour wieder im Tourbus oder aber doch in einem raumschiffähnlichen Gefährt oder einem Teleporter bereisen wird – das sehen wir dann wohl erst im September 2019. Aber eines sei gewiss: Ob er nun mit Hilfe eines Flux Kompensators vom Himmel herabsteigen wird oder nicht; seinen Legendenstatus wird er sicherlich einmal mehr unter Beweis stellen. Gerade war die letzte Show terminiert, da flatterte bereits die nächste Meldung herein: Tour Support 78%dg MACE Die eisernen DAME-Fans konnte MACE mit Sicherheit bereits mit der ein oder anderen Show von seinem Live-Talent überzeugen, doch spätestens mit seiner Debütsingle „Schubladendenken“ stellte er endgültig klar, dass seine Art von Musik jede potentielle Schublade sprengt. Er versteht es, rhythmisch zu variieren und unter Beweis zu stellen, wie unbefangen moderner Rap aus Österreich klingen kann. Egal, ob der junge Wahl-Salzburger persönliche Erlebnisse reflektiert („Weißt du noch“), zwischen schnelleren und langsameren Passagen hin und her springt oder kompromisslos mit der Autotune-Keule um sich schlägt („Alle so wie du“) – mit stets sitzender Frisur und brodelnder Stimme brettert er über die Beats, wie eine Dampflok. Mit seinen Erzählungen lädt er den Hörer auf eine spannende Reise durch verschiedenste Stilrichtungen, durch seine persönlichen Erfahrungen, Emotionen und Verrücktheiten ein; eine Reise mit klarem Kurs: nach oben. Und diese Einladung nehmen wir doch dankend an.
18:0019:00
26. Sep
[ Literatur ]
Literatur Jetzt! Maigret Abend
  • Walter Kreye
    Frank Goldammer
  • Lesung
  • 14,-
Veranstaltungs Bild
75 Romane, 30 Darsteller und eine unverwechselbare Kunstfigur. Der Mann ist Legende: Maigret! Der große, breitschultrige Kommissar mit dem fleischigen Gesicht, der gern trinkt, isst und Pfeife raucht, der ruhig und beharrlich seine Fälle aufklärt, der Vernunft misstraut und lieber seiner eigenen, stark auf Intuition vertrauenden Methode nachgeht: endlich kann man ihm wiederbegegnen – in einer der größten Hörbuchreihen, die es je gegeben hat! Die „Edition Simenon“ des Audio-Verlages versammelt erstmals sämtliche Maigret-Romane als Hörbücher – ungekürzt, gelesen von dem u.a. aus den Kultserien „Der Alte“ und „Ein Fall für zwei“ sowie aus diversen Tatort-Folgen bekannte Schauspieler Walter Kreye. Kreye ist die neue Stimme von Maigret, und mit einem Abend um den imposanten Kommissar kommt er nun nach Dresden. Kreye liest und spricht Simenon. Der ultimative Abend für alle Krimifans!

„Ich glaube, diese Figur ist einzigartig. Mir fällt keine Figur der Weltliteratur ein, wo ein Autor so lange und so ausführlich und so zärtlich einen Menschen begleitet hat über Jahrzehnte.“ (Walter Kreye über Simeons „Maigret“)

Special zum Maigret-Abend: Der bekannte Dresdner Krimiautor Frank Goldammer (u.a. „Der Angstmann“, 2016 und „Großes Sommertheater“, 2019) wird in unseren Maigret-Abend einführen und über sein Verhältnis zur Simenons legendärer Kunstfigur sprechen.
18:0019:00
26. Sep
[ Literatur ]
Literatur Jetzt! Zentralwerk der Poesie
  • Sina Klein
    Martin Piekar
    Marcel Beyer
  • Lesung
  • 10,-
Veranstaltungs Bild
„Zentralwerk der Poesie“ ist der Lyrikabend von „Literatur Jetzt!“ und längst eine feste Größe im Programm. Hier kann man neue und bekannte Stimmen der modernen Poesie bei etwa fünfzehnminütigen Lesungen an wechselnden Orten kennenlernen und sich dabei auch in drei Ateliers des Zentralwerks umsehen. In diesem Jahr mit: Sina Klein, Martin Piekar und Marcel Beyer. Musikalisch begleitet wird der Abend von Mario Faust.
19:00
26. Sep
[ Kunst ]
Tragfläche
  • Robert Czolkoss
    Tillmann Ziola
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
 
19:30
26. Sep
[ Konzert ]
Enna Miau
  • Enna Miau
  • Singer / Songwriter
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Enna Miau: Enna Miau ist vieles: Sängerin, Songwriterin, Influencerin, Schauspielerin, Tänzerin, Mutter und Sonnenschein vom Dienst. In ihren Liedern erzählt sie vom Leben und dem ganzen Rest dazwischen. 

Oh, my music! ist mehr als „nur“ ein Musikverlag. Wir sind insbesondere Berater und Netzwerker für Musiker*innen: Professionelles Marketing, der Schutz schöpferischer Leistungen sowie ein offenes Ohr nebst Tatendrang, wenn es um musikalische Ambitionen geht, liegen uns besonders am Herzen.

In Kooperation mit der scheune stellen wir einige unserer Künstler in kleinen Showcases auf dem scheune-Vorplatz vor.
19:0020:00
26. Sep
[ Literatur ]
Literatur Jetzt 2019 - Reporter Slam
  • Dmitrij Kapitelman (freier Journalist)
    Franziska Klemenz (Sächsische Zeitung)
    Cornelius Pollmer (Süddeutsche Zeitung)
    Alex Rühle (Süddeutsche Zeitung)
    Juliane Schiemenz (Reportagen)
    Josa Mania-Schlegel (Krautreporter)
    Jochen Markett
    Johannes Schneider (aka. Ukulelenbarde Bommi)
  • 12,-
Veranstaltungs Bild
Deutschlands lustigste Bühnenshow von und mit Journalisten kommt erstmals nach Dresden: Am Donnerstag, den 26. September, geht der Realsatire Reporter Slam über die Bühne der scheune. Die Premiere findet statt im Rahmen von „Literatur Jetzt!“, dem Dresdner Festival zeitgenössischer Literatur. Sechs Reporter*innen, aus Sachsen und von anderswo in Deutschland, treten zum Wettstreit an, wer am unterhaltsamsten von einer Recherche erzählen kann. In Wort, Ton und Bild berichten sie von ihren witzigsten Begegnungen, aufregendsten Enthüllungen und berührendsten Gesprächen. Jede*r bekommt für seinen Vortrag zehn Minuten Zeit, am Ende kürt das Publikum den Slampion des Abends. Das Line-up macht Vorfreude: Mit dabei sind Dmitrij Kapitelman (freier Journalist), Franziska Klemenz (Sächsische Zeitung), Cornelius Pollmer (Süddeutsche Zeitung), Alex Rühle (Süddeutsche Zeitung),Juliane Schiemenz (Reportagen) und Josa Mania-Schlegel (Krautreporter). Die Moderation des Abends übernimmt Jochen Markett, für Musik sorgt der Ukulelenbarde Bommi. Nicht verpassen – es wird echt. lustig. 

Dmitrij Kapitelman studierte in Leipzig Politikwissenschaften. Und kann das Abschlusszeugnis seit ein paar Jahren nicht finden. Das der Deutschen Journalistenschule in München hat seine Freundin aus ihm völlig unverständlichen Gründen konfisziert. Ein Buch über seinen jüdischen Vater hat er geschrieben, dieses haben recht viele Menschen gelesen – nur sein Vater nicht. Um sich Hosen und Erdbeeren leisten zu können, schreibt Kapitelman meist für die Wochenzeitung Die Zeit und das Reportagen Magazin. Privat ist er krass cool. 

Franziska Klemenz wollte die Welt retten, aber bloß nicht in die Politik gehen - und noch blößer nicht in die Wirtschaft. Also versuchte sie es mit Medien, verliebte sich in ihren Job als Journalistin und landete nach einem Umweg als Polizeireporterin beim Berliner Boulevard doch wieder in Dresden. Da, wo alles angefangen hatte, mit dem ersten Praktikum ihres Lebens, als sie Pegida beim Großwerden beobachtet hat. Nach dem Volontariat bei der Sächsischen Zeitung arbeitet sie dort nun als Reporterin im Ressort Politik/Wirtschaft/Investigatives. Als Hybridin, die aus dem Westen kam, aber inzwischen eher eine Mischung aus beidem ist: Wossi oder so. Die Welt zu retten dauert länger, als sie dachte. Gesellschaftliche Aufklärung betrachtet sie heute als das vielleicht realistischere Ziel. 

Cornelius Pollmer, geboren 1984 in Dresden, schreibt für die Süddeutsche Zeitung vor allem über den Osten Deutschlands. Er weiß noch nicht, ob er beim Reporter Slam von David Hasselhoff erzählen wird, mit dem er einmal an einer Landstraße in Tschechien strandete. Oder von jener klaren Sommernacht, in der er auf einem Militärgelände in Sachsen-Anhalt auf Zombiejagd ging. Oder davon, wie sein Buch „Heut ist irgendwie ein komischer Tag“ im Internet auftauchte, obwohl es noch gar nicht geschrieben worden war. Irgendwas ging ja immer schief. 

Alex Rühle ist um die Jahrtausendwende in den Journalismus gerutscht und weiß seither nicht mehr, wie er da wieder rauskommen soll. Er arbeitet tagsüber im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung. Um aber auch ab und zu was Seriöses zu machen, schreibt er nachts Kinderbücher. 

Juliane Schiemenz wurde zuerst in Dresden Literaturwissenschaftlerin und ließ sich dann in München zur Journalistin ausbilden. Danach hat sie in Berlin gelebt und ist nun wieder zurück in Dresden. Von hier aus arbeitet sie als Redakteurin und Reporterin für das Schweizer Magazin Reportagen. Ihr Text "Der härteste Baum von Berlin" gewann 2018 den Henry-Nonsens-Preis als lustigste Reportage. 

Josa Mania-Schlegel wollte mal Musikjournalist werden, kapierte aber in München, dass er Ostdeutscher ist. Seitdem sitzt er für Krautreporter in Leipzig – und schreibt sich über AfD, Treuhand oder Connewitz die Finger wund. Für den Reporter Slam hat er sich vorgenommen, zu zeigen, dass man sehr wohl über diesen Osten lachen kann. 

Jochen Markett wählte zunächst einen seriösen Berufsweg, als Journalist und Medientrainer. Doch immer öfter zog es ihn zur Unterhaltung. Seit 2016 bringt er nun schon Journalisten auf die Bühne, die in einem lustigen Wettstreit gegeneinander antreten, wer am unterhaltsamsten von einer Recherche erzählen kann. Einen solchen Reporter Slam wird er nun auch bei „Literatur Jetzt!“ moderieren. 

Johannes Schneider alias Ukulelenbarde Bommi ist Quatschliedermacher, Vater und Kulturredakteur bei Zeit online (Reihenfolge variiert). Beim Reporter Slam macht er den Eisbrecher. 
19:0020:00
26. Sep
[ Konzert ]
Burn In Hell
  • Burn In Hell
  • Punk
Veranstaltungs Bild
Burn In Hell have wreaked havoc throughout Australia and France in the last two years, sating an abundant appetite for their sensual, grinding rhythms and gravelly vocals. Pirate music it ain’t, though some timbers are shivered and sails are hoisted, a more apt portrayal may be a stygian primordial belch, the type of music the devil would relish had he a lust for dance, a lyrical ear, a penchant for sardonic wit and a drum beat his minions would weep for. Think swampy cabaret with a gypsy attitude, dirty gutbucket blues and call and respond field hollers. Then think again…

Burn in Hell are a maelstrom of guitar, piano and drums with the occasional guest playing saw, toy xylophone, beer keg, didjerreedoo, metal ironing board and anything that makes noise. This is boneyard music sung by drunkyard dogs, carny music for bearded women and two-headed men, the cabaret of the damned and the swamp music of the stranded and abandoned. These rollicking barrelhouse rhythms lead you nowhere close to everywhere and somewhere close to nowhere.

Frontman Glenn screams, howls and bellows out tales of dish-pigging and ditch-digging, drinking, junkies, demented preachers, carousing demons and devils all to the string busting downstrokes of his guitar.
Garry’s piano ain’t no classical fare. In fact a classical piano teacher would have him committed for the strange, bizarre and downright impossible note and chord changes he entices from his tinkering, belting and bashing of the ivories. He will break rules and maybe his fingers one day. Oh and he screams and hollers his fare share of the vocal duties. Try not to make eye contact with him…

Evan’s tubthumping and percussive duties give the lads a backbone, albeit twisted and guttural. We are talking strange backbeats, weirder off beats, crazy on-beats and even the odd hyperbeat. Carelessly careful rhythms serve a purpose here. Tom Waits sang about keeping the Devil ‘Way down in the hole’ but Evan summons via his percussive duties the Devil, Lucifer, Pan, Baphomet, Beelzebub, Morgoth and the Black Prince out from that hole. Watch those hands fly as he belts anything within reach and keeps the whole sonic creation that is Burn in Hell walking down that trail of fire and brimstone.

Make sure you place a coin in the hand of Charon before you jump on this ferry…you may not make it to the other side of that lake of fire, but you’ll have a dirty and filthy journey.
19:3020:30
26. Sep
[ Konzert ]
Melby
  • Melby
  • Pop
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Since debuting with catchy single Human early 2016 things have moved steady for Stockholm psych pop act Melby. The 2017 debut EP received praise from both Swedish and international sources such as Amazing Radio, Ja Ja Ja and Line of Best Fit, making Melby one of the most exciting names on the Swedish indie scene. The band returned with Reject and Overthinking last year, a year which then saw tour dates in London and Berlin, as well as all over Sweden. Debut album None of this makes me worry is yet another piece to the exciting puzzle that is Melby's music and another step in what is forming to be one very promising career. The album is out April 12th on all digital platforms and limited vinyl via Stockholm label Rama Lama Records (ROW) and Sinnbus.
19:3020:30
26. Sep
[ Konzert ]
Year Of The Cobra
  • Year Of The Cobra
    Gorm
  • Metal
  • 8,- - 12,-
Veranstaltungs Bild
Das in Seattle ansässige Doom-Duo YEAR OF THE COBRA beweist, dass man keine Big Band braucht, um massive und ansteckende Heaviness zu erzeugen. Amys Gesang und ihre tiefen Powerchords und Melodien türmen sich auf, während Jon mit seinem höhlenhaften Schlagzeug die zähen Grooves rollen lässt! Nach ihrem letztmaligen Auftritt im Ostpol zusammen mit TOKE, werden sie diesmal in der Chemiefabrik ihre Weisen vortragen.

GORM aus Rostock bringen vorneweg elderhaften Sprottenrock vorbei.
20:0021:00
26. Sep
[ Konzert ]
Subtett
  • Subtett
Veranstaltungs Bild
Subtett haben sich konsequent dem kleinkollektiven Instantcomposing verschrieben. Elektronikallüren, Jazzattitüden, Ambient, Noise und souliger bis trip-hoppiger Gesang greifen stilpluralistisch ineinander oder lösen einander ab. Engängige Passagen reichen Auflösungserscheinungen die Hand und umgekehrt.
Bei voller Besetzung kommen Bässe, Drums, Keys, Trompete, Gesang und eine Menge elektronischer und synthetischer Instrumente zusammen, häufig bis durchgehend manipuliert oder verfremdet.
21:00
26. Sep
[ Literatur ]
Literatur Jetzt! Miroloi
  • Karen Köhler
    Claudius Nießen
  • Lesung
  • 10,-
Veranstaltungs Bild
Karen Köhler liest aus ihrem Roman „Miroloi“: „So eine wie ich ist hier eigentlich nicht vorgesehen.“ Ein Dorf, eine Insel, eine ganze Welt: Karen Köhlers erster Roman erzählt von einer jungen Frau, die als Findelkind in einer abgeschirmten Gesellschaft aufwächst. Hier haben Männer das Sagen, dürfen Frauen nicht lesen, lasten Tradition und heilige Gesetze auf allem. Was passiert, wenn man sich in einem solchen Dorf als Außenseiterin gegen alle Regeln stellt, heimlich lesen lernt, sich verliebt? Voller Hingabe, Neugier und Wut auf die Verhältnisse erzählt „Miroloi“ von einer jungen Frau, die sich auflehnt: Gegen die Strukturen ihrer Welt und für die Freiheit. Eine Geschichte, die an jedem Ort und zu jeder Zeit spielen könnte; ein Roman, in dem jedes Detail leuchtet und brennt.

Der Roman steht auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2019.
19:00
27. Sep
[ Literatur ]
Literatur Jetzt! „Die Geschichte der Frau“
  • Feridun Zaimoglu
  • Lesung
  • 12,-
Veranstaltungs Bild
Feridun Zaimoglu liest aus seinem neuen Roman „Die Geschichte der Frau“: Dieses Buch, das für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert war, ist das unverfrorene Bekenntnis zur Dringlichkeit einer neuen Menschheitserzählung – aus der Sicht der Frau! Sein Autor, Feridun Zaimoglu, nimmt sich die Freiheit, die Frauen zu verstehen und so empathisch wie sprachtrunken von ihnen zu erzählen. Ein Mann, der die Geschichte der Frau erzählt – kann das gutgehen? Es kann. Denn Zaimoglu macht das nicht zum ersten Mal. 2006 hat er mit „Leyla“ die Lebensgeschichte seiner Mutter aufgezeichnet, 2014 mit „Isabel“ die Geschichte eines Models, das sich Körperdisziplin und männlichem Blick unterwirft. In seinem neuen Roman lässt Zaimoglu nun zehn ungewöhnliche Frauen zu Wort kommen – vom mythischen Zeitalter bis in die Gegenwart, von Antigone bis zu Valerie Solanas, Andy Warhols Attentäterin. Auch Zippora, die dunkelhäutige Frau des Moses oder eine Trümmerfrau bekommen ihren Auftritt, der Zeitrahmen der Figuren erstreckt sich von 1490 v. Chr. bis ins unruhige Jahr 1968. „Die Geschichte der Frau“ ist ein mutiges Buch, ein Roman, der, so die mit dem Alfred Kerr-Preis ausgezeichnete Kritikerin Marie Schmidt, von „tendenziell autonomen Frauen, die eine alternative Weltgeschichte hätten schreiben können“, handelt. „Ein literarisches Abenteuer, ein großer Gesang, ein feministisches Manifest.“ (Verlagstext)

Prolog: Eröffnet wird die Lesung mit sattem Chorklang der etwas anderen Art: der Dresdner Frauenchor „Die Chorallen – 20 Frauenstimmen“ lässt mit geballter Frauenpower bekannte Songs zu einem echten Hörerlebnis werden. A Cappella und auf Deutsch, Englisch, Portugiesisch und in anderen Sprachen bringen die Chorallen seit 2005 ihrem Publikum gute Laune. Was sie für diesen Abend im Programm haben, wird noch nicht verraten!

Moderation: Bettina Baltschev
19:0019:45
27. Sep
[ Konzert ]
We Will Fly
  • We Will Fly
    Yacht Communism
  • Rock, Punk
Veranstaltungs Bild
 
20:00
27. Sep
[ Film ]
Storytelling For Earthly Survival
    Veranstaltungs Bild
    Im Jahr 1985 proklamierte Donna J. Haraway Cyborgs als die neue Seinsweise des Menschen. Nicht weniger provokant lautet ihr jetziges Motto: »Macht euch verwandt, nicht Babys!« Damit reagiert die feministische Theoretikerin auf Debatten über das
    sogenannte Anthropozän, das den Menschen als Hauptakteur von Geschichte und Welt setzt. Haraway dagegen ruft das Zeitalter des Chthuluzän aus, um andere Lebewesen - Oktopusse, Spinnen oder Hunde - in den Fokus der Erzählung zu rücken. Und nicht nur
    das: Es sollen dabei neue Beziehungen entstehen, quer zu Vorstellungen biologischer Verwandtschaft. Im Rahmen der Veranstaltugnsreihen "AnnieQuinn – Let Your Eyes Adjust
    To The Light" und "Alles jetzt! Time, Space And It's Contents" zeigt das Hole Of Fame den Film von Regisseur Fabrizio Terranova.
    19:0020:00
    27. Sep
    [ Literatur ]
    LachPALAST #30
      Veranstaltungs Bild
      LACHPALAST – die vielleicht schönste COMEDYMIXSHOW der Welt. Eine Show mit Stil, Charme und intelligentem Humor. Eine Show, in der Newcomer wie gestandene Künstler gemeinsam den Abend für das Publikum Schulter an Schulter bestreiten. Glauben sie nicht? Dann lassen Sie sich von uns überraschen. Im LACHPALAST treten nur Künstler auf, die wir selbst schon auf anderen Bühnen gesehen haben und ihre Art, ihren Stil, ihre Kunst - das Publikum zu begeistern – lieben gelernt haben.

      Der LACHPALAST wird im Stil einer typischen MIXSHOW vier Künstler aus unterschiedlichsten Bereichen der Komik einladen. Ob Standup, Storyteller, Musiker, Kabarett, Puppenspieler oder Trash-Akrobatik – wir präsentieren Ihnen von Allem nur das neuste der Szene und des Undergrounds, dessen Unterhaltungswert weit über dem typischen „Lachlach-Aha-Kennich“-Witz hinaus geht. 
      19:0020:00
      27. Sep
      [ Konzert ]
      Wärmeweh und Sommerverlustängste
      • KeemiKaze
        Fahed & Q
      • Hip Hop, Rap
      • Eintritt frei
      Veranstaltungs Bild
      Im Rahmen des Neustädter Art Festivals finden in der Galerie und Kunsthandlung "ART-ICALS" von Freitag bis Sonnatg mehrere musikalische Live Events statt. Kommt vorbei und feiert mit!
      20:00
      27. Sep
      [ Konzert ]
      Joe Hawkim & Lena
      • Joe Hawkim & Lena
      • Singer / Songwriter
      Veranstaltungs Bild
      Nach einer längerer kreativen Pause drängt es mich wieder auf die Bühne. Ich war in den letzten Monaten nicht untätig und habe so manschen neuen Song geschrieben und ausgearbeitet. Zudem  Unterstützt mich zum ersten mal die wundervolle Lena am Gesang und an der Banjolele. Wer sich davon eine Hörprobe verschaffen will ist herzlich am Freitag, den 27.Sept in die Rösselstube  eingeladen.

      Joe Hawkim ist ein Singer/Songwriter aus Dresden, der einigen wohlmöglich noch durch seine ehemaligen Bands ( Tú Acá No , The Government Jazzsisters ) bekannt ist. Von deren Songs auch einige zu hören sein werden. Es erwartet euch nicht nur die gewohnten Herzschmerz Lieder, sondern auch so manche stampfende Blues-und Rocknummer, die durch sein virtuosen Gitarren auch zum träumen einlädt. 
      19:0020:00
      27. Sep
      [ Konzert ]
      Neànder
      • Neànder
        Miava
        Sojus3000
      • Metal
      • VVK 13,70
      neànder (GER)
      Wo zieht man eigentlich die Grenze zwischen Post-Metal, Doom, Stoner oder sogar Modern Black-Metal? Post-Rock und Underground Metal waren sich schon immer nah: neànder spielen schwebende Ambient-Musik kombiniert mit der Intensität von norwegischem Black Metal. Das 2017 gegründete Kollektiv besteht  aus  Mitgliedern der Blackgazer Ånd, den Hardcore-Punks PATSY O´ HARA und Not Now Not Ever, den Berliner Sludgern EARTH SHIP  und Live-Bandmitgliedern von CASPER.

      Miava (BE)
      Nachdem MIAVA vor drei Jahren vorerst auf Eis gelegt wurde, ist die Band nun in 2019 zurück. MIAVA´s erstes Album ´Essay on Bentham´ erschien im September 2013 über Rough Trade Records. Kurze Zeit darauf spielten sie mehrere große Festival-Shows darunter Desertfest London und Roadburn Festival 2015. Aber dann kam dieser schreckliche Tag im Jahr 2016; Schlagzeuger Jelle Tommeleyn starb nach einem tragischen Unfall. Die anderen Bandmitglieder entschieden MIAVA auf Eis zu legen. Zu Ehren Jelle´s wurde ein re-release von ´Essay on Bentham´ als Vinyl produziert - diesmal mit einem extra Song: ´Ignore Alien Orders´, der letzten, bisher noch unveröffentlichten Aufnahme mit Jelle.
      Jetzt, drei Jahre später, ist MIAVA mit einem neuen Schlagzeuger zurück auf den Bühnen. U.a. zahlreiche Clubshows und ein Auftritt auf dem ALCATRAZ MUSIC Festival stehen an.

      Special Guests: SOJUS3000 aus Erfurt.
      20:30
      27. Sep
      [ Film ]
      Vorplatzkino: Rauschen im Tal
      • Eintritt frei
      Veranstaltungs Bild
      Das »Rauschen im Tal« - schon immer war es da. Der Fluss, die Stadt, die Menschen und ihre Musik. Anfang der 1990er Jahre wandelte sich in Dresden - wie überall in der ehemaligen DDR - alles.
      Das Rauschen blieb, doch die Töne änderten sich. Ein neuer Sound entstand, den anfangs niemand beschreiben konnte. Er ließ eine Gruppe von Leuten zusammenkommen, Musik-Enthusiasten, die alle dasselbe fühlten. Leere Fabrikgebäude, Keller und Wohnungen - mit Euphorie beschlagnahmten sie diese Räume und hauchten ihnen mit ihrer elektronischen Musik neues Leben ein.

      Diese Musik und die neue Freiheit begründete eine Subkultur - eine Szene aus DJs, Clubs, Plattenlabels, Plattenläden und Musikern inmitten einer Stadt der Hochkultur. Die Szene entwickelte sich beständig weiter und ist bis heute in ihrer Vielfalt beispielhaft. Der Film blickt zurück auf spannende Zeiten und berichtet aus Sicht der Kulturaktivisten an Orten von damals und heute über Dresdner, die in der elektronischen Musik ihre Passion sahen und sehen..."
      20:30
      27. Sep
      [ Konzert ]
      Rik van den Bosch
      • Rik van den Bosch
      • 8,-
      Veranstaltungs Bild
      Rik van den Bosch, war schon so Einiges in seinem Leben. Fahrradschrauber, Kurier, reisender Sänger, Globetrotter, Abenteurer. Viele Länder der Welt waren sein zu Hause. Jetzt lebt er in UK und hat all seine Eindrücke auf einem Album „ Eyes on the map“ gesammelt dass wie eine Reisekarte seins Lebens ist. Da vermischen sich ferne Erinnerungen an das beste Chicken in Gus´s Restaurant, die ironische besinnung auf sein Geburtsland - die Niederlande, mit dem Frust über die verstopfte M25 - Autobahn um London, da wird die Katze des Hauses genauso besungen wir die große Liebe. Ein Album über das Reisen , das Ankommen , Weggehen – Die Musik ist Rik at it´s best – Folkblues, Blues, Country , Balladen, Mexicana – meistens zur Gitarre und Blues-Harp, manchmal auch zum Piano. Die Stimme wie eh und je, bei Platten des holländischen Musikers eine Macht.

      Ort: Büchers Best, Louisenstraße 37, 01099 Dresden
      20:0021:00
      27. Sep
      [ Konzert ]
      Jaguwar
      • Jaguwar
        Yeahrs
      • Rock
      • 5,-
      Veranstaltungs Bild
      Jaguwar sind der lebende Beweis dafür, dass der Prophet im eigenen Land wenig zählt. 2012 in Dresden gegründet, zog es Oyèmi und Lemmy Noize, den kreativen Kern der Band, nach Berlin, um dort das Glück zu suchen. Lediglich Drummer Chris hält nach wie vor die Stellung. Dabei waren sie schon immer umtriebig, veröffentlichten früh zwei EPs auf dem US Label Prospect Records und teilten die Bühnen mit Bands wie We Were Promised Jetpacks, Japandroids oder The Megaphonic Thrift, wobei sie stets für pfeifende Ohren und glückliche Gesichter sorgten.

      Als sie 2016 bei Tapete Records anfragten, ob sie The Telescopes auf deren Tour supporten dürften, zogen sie das Interesse des Hamburger Labels auf sich, wo man der Wall of Sound aus Shoegaze, Noise und Pop umgehend verfallen war, so daß man die Band umgehend signte. Man tritt Jaguwar nicht zu nahe, wenn man vermutet, dass My Bloody Valentine einen kleinen, aber nicht unwesentlichen Einfluss auf ihren Sound hatten und nach wie vor haben.

      Kurz darauf zogen sie sich bewaffnet mit einer beträchtlichen Anzahl an Effektgeräten, Verstärkern und Gitarren sowie genügend Kaffee und Zigaretten als Stärkung ins idyllische Triptone Studio in Bayern zurück und begannen mit den Aufnahmen zu „Ring Thing“, ihrem ersten echten Longplayer. Genretechnisch wurde Schicht auf Schicht gelegt und es musste - ebenso genretypisch scheinbar – der ein oder andere Abgabetermin verschoben werden. Aber das Warten hat sich gelohnt: Noch mehr Noise und noch mehr Pop. „Krach & Detail“, wie die Band ihren Sound beschreibt.  „Ring Thing“ ist ein flirrender, halliger, krachender Monolith von einem Album. Jaguwar kombinieren einerseits süßen Pop mit Amphetamine-Reptile-mäßigem Noise, andererseits klingen sie, als hätten The Cure und Ride zusammen einen Song aufgenommen. Songstrukturen mäandern, man muss bereit sein für das Unerwartete. Dem Trio gelang es so, sich von den Vorbildern zu emanzipieren und etwas Eigenes zu schaffen. Damit werden sie noch weltweit aufhorchen lassen können. Erster Meilenstein dafür war ihre letztjährige Stippvisite beim SXSW Festival in den USA. Nun also erneut auf Europatour zusammen mit ihren Berliner Buddys Yeahrs inklusive Stippvisite in der alten Heimat!

      Yeahrs sind ein junges Trio dreier Wahlberliner, das sich musikalisch irgendwo zwischen eingängigem Postpunk und verträumten Shoegaze mit einem Hauch Grunge-Spirit bewegt. Wenn man Schubladen bemühen möchte, so findet man sie eher unweit von Bands wie Nothing oder Pity Sex im Regal – erstere begleiteten sie übrigens ebenso bereits auf Europatour als Support wie u.a. auch im letzten Jahr Soft Kill. Nachdem nun ihre Sommertermine mit New Native ausfallen mussten, werden sie im Herbst mit Jaguwar auf großes Rund gehen und final nun auch doch in Dresden spielen. Ein absoluter Geheimtipp diese Band – eine schnörkellose, kurzweilige und bisweilen verträumte Soundwand mit DIY-Hardcore Spirit.
      21:00
      27. Sep
      [ Konzert ]
      Klanglabour #2
      • Scherbe
        Schönfeld
        Jungs Trauma
        Fuck Stoffmann
      • Experimental, Electronic
      • 3,- - 6,-
      Veranstaltungs Bild
      Klanglabour #2 ist eine Veranstaltung, welche sich elektronischer Musik in einem konzertanten Rahmen widmet.

      Lineup:
      Scherbe & Schönfeld (ElectronicExperimentalTextures)
      Jungs Trauma (Horror Dark Drone Performance)
      Jack Noise Syndrom (NosieJackSyndromMusic)
      Fuck Stoffmann (UltraSlowHouse and DnB)
      21:00
      27. Sep
      [ Literatur ]
      30 Jahre Lesebühnen
      • Ahne
        Tilman Birr
        Andreas Scheffler
        Lea Streisand
      • 10,-
      Veranstaltungs Bild
      Vor dreißig Jahren war es, da wurden in Berlin die ersten Lesebühnen gegründet – die „Höhnende Wochenschau“ rund um den inzwischen leider verstorbenen Satiriker Wiglaf Droste machte den Anfang. Es folgten so legendäre Formationen wie die „Reformbühne Heim & Welt“, die „Chaussee der Enthusiasten“ oder die „Lesedüne“. Bis heute tummeln sich auf den Lesebühnen, inzwischen nicht mehr nur in Berlin, unzählige Schriftsteller und Schriftstellerinnen des komischen und satirischen Fachs zur Freude eines großen Publikums. Das Festival „Literatur Jetzt!“ feiert das Genre zum Jubiläum mit einer besonderen Show. Mit einem Abend voller heiterer Geschichten und Lieder wird das Buch „Mit euch möchten wir alt werden. 30 Jahre Berliner Lesebühnen“ vorgestellt, das zum Geburtstag im Satyr Verlag erschienen ist.

      Mit dabei sind vier der besten Vertreter der Lesebühnen: Ahne, Tilman Birr, Andreas Scheffler und Lea Streisand.
      20:0021:00
      27. Sep
      [ Konzert ]
      Toxic Death Bash
      • Origin of Zed
        Agonize
        Chaos and Confusion
      • Metal
      • 8,- - 15,-
      Veranstaltungs Bild
      Wir machen wieder zünftigen Krach. Diesmal verschlägt es uns in die Chemiefabrik und wir brauen einen tödlich giftigen Death Metal Cocktail aus drei Bands für euch zusammen. Mehr Infos folgen, hier schon mal die erste Band:

      Origin of Zed aus dem Erzgebirge knüppeln euch zackigen Metal irgendwo im Spagat zwischen Death und Thrash in die Fresse. 


      Die zweite Band im Boot sind die Lokalhelden Agonize und die schmettern euch brandneues Material vom kommenden Album und Klassiker ihres Debuts "Chaos Reborn" vor den Latz. 

      Kompromissloser Melodic Death Metal aus nem ganz hohen Regal!


      Den Headliner des Toxic Death Bash gibt die einzig wahre Hypocrisy-Tribute Band Chaos and Confusion. Freut euch auf eine Underground-Supergroup, die für euch Peter Tägtgrens Kult-Death-Metal Band zum Leben erweckt und sich quer durch alle Schaffensphasen des Meisters shreddert.

      Wer da nicht abgeht, wurde sicherlich von reptiloiden Außerirdischen aus Roswell entführt und gehirngewaschen!

      Wir sehen uns in der Chemiefabrik!
      22:00
      27. Sep
      [ Party ]
      FETTE FATsche
      • Mille & Hyde
        DJ StoMach a.k.a. One Man Armin (Rap / DJing / Host)
      • Hip Hop, Soul, Funk
      Veranstaltungs Bild
      Auf der Suche nach Erleuchtung pilgerten zwei wagemutige Abenteurer/-innen namens Mille McLovin und Miss Hyde in die verschneiten Hochebenen des Amazonas um dort das allwissende Delay Lama mit Möhren zu füttern und Antwort auf die letzte große Frage des Lebens zu erhalten.

      Bei einer Tasse Gänseblümchentee und leckeren Keksen aus Stroh spuckte das Orakel sprichwörtlich folgende Worte in die dreieckige Runde: 

      „Das Leben, ja die ganze Welt unterliegt einem ständigen Wechsel. Die Planeten und Sternbilder, die Jahreszeiten, die Unterhose – ein tägliches Rotationsprinzip – alles kommt, alles geht und kommt irgendwann wieder. Ein Kreislauf um Ying und Yang, zwei siamesische Zwillinge aus Fürstenfeldbruck, deren Nahtstelle die einzige Konstante in unserer Welt darstellt: die Fatness.“

      Mit diesem Kauderwelsch von philosophischem Gleichnis im Gepäck und dem Mantra „Fatness vor Fitness“ im Ohr schickte das orakelnde Huftier unsere Protagonisten auf eine Mission und die Fatsche erblickte das Licht der Welt. Es war die Geburt des magischen Einhorns im Rhinozeroswald, manifestiert in der Zusammenführung der als unzusammenführbar geltenden Puzzleteilchen aus Party und Beatz, geschmiedet im ewigen Feuer der Freshness.

      Die Stehenden werden wieder tanzen, die Durstigen trinken und die Tauben fliegen.
      22:3022:30
      27. Sep
      [ Party ]
      Hey Music Lovers
      • Trakos
      • Disco, Italo, Afro, Funk
      • Eintritt frei
      Disco Dancing All Night Long
      23:00
      27. Sep
      [ Konzert ]
      The Equipment
      • The Equipment
      • Eintritt frei
      Veranstaltungs Bild
      Man muss sie einfach mögen – ob den tollpatschigen Malko (Falk Töpfer) oder den gewohnt süffisanten Rolf Markus (Max Rademann). Zusammen als Band The Equipment sind sie wie Pech und Schwefel oder besser gesagt: wie Klaus und Klaus der Elektroszene. Auch mit ihrem 2019er Programm beweisen diese zwei Ausnahmetalente, dass sie zwar mit sympathischen Flachs performen, dies jedoch nie das Niveau von Clownerie erreicht. Eine Bühnenshow voller Fantasie, Fez, Schabernack und tollen Scherzen. Bei so viel guter Laune bleibt kein Auge trocken. Volltreffer!
      23:00
      27. Sep
      [ Party ]
      UTM-Session: Jade
      • Jade (Eatbrain, elektrified, Citrus, Titan / Budapest)
        Jork (UTM-Family, Substance D / Dresden)
        Andy Chops (CTC, Skankin‘Beatz, UTM-Family / Dresden)
        Subhype (Bad Taste, UTM-Records, UTM-Family / Dresden)
        Daredub (UTM-Family, Sub Sequence / Dresden)
        Beatmound (BNGWFRNDS / Dresden)
        Eazy B (Bässe in die Fresse / Dresden)
        JR23 (Dresden)
        808 Crime (WASTED, BNGWFRNDS / Dresden)
      • Drum & Bass, Dubstep
      • 8,-
      Veranstaltungs Bild
      Vom Label zum Imperium! Mutet an wie eine Phrase, ist aber knallharte Realität!
      In weniger als einer Dekade ist JADE mit seinem Label Eatbrain ganz oben angekommen. Nachdem die ersten Releases dort noch hauptsächlich von ihm selbst kamen, verdingte er sich zunehmend als A & R und releaste Meilensteine von Künstlern wie Neonlight, Mefjus, Teddy Killerz oder State of Mind. Eatbrain mauserte sich als Label zum absoluten Aushängeschild eines global funktionierenden Neurofunk-Sounds. Gleichzeitig gelang es Head Honcho Jade mit ein paar wenigen Kniffen, aus dem Label eine Marke zu machen: einfaches, aber ausdrucksstarkes Logo; stringente Selektion von Tunes gestandener wie aufkommender Künstler, die mit ihrem Sound Spitz auf Knopf zum Label passen sowie ein Artist Roster, was seinesgleichen sucht und dessen zugehörige Artists international in einem ganz bestimmten Kontext agieren können. Nebenbei findet sich heuer in beinahe jedem Neurofunk-Set Material des Eatbrain-Labels, was dafür spricht, wie sehr das Label inzwischen übergreifend angenommen wird. In 2018 war Jade auch wieder aktiver im Studio und brachte ein Pärchen EPs heraus. Davon abgesehen tourt er unaufhörlich durch die Lande, um als Labelchef und gleichzeitig natürlich auch als kreativer DJ den kontemporären und zukünftigen Sound von Eatbrain zu präsentieren. Wir sind gespannt, welche forthcoming Eatbrain Bits wir in seinem Set zu hören bekommen werden.
      Während im Vorprogramm Andy Chops und Subhype bereit stehen und dort noch diese und jene forttreibende Melodie erklingen dürfte, heißt es in der Aftershow: Stepptanzschuhe anziehen und den Drums von Jork sowie DareDub standhalten können!
      Wem das alles einen Ticken zu zackig ist, der darf sich auf einen Extra-Dubstep-Floor freuen! Zu Unrecht ist dieser Sound im Moment in der Stadt etwas unterrepräsentiert und so freuen sich die Jungs von Bang with Friends: Beatmound, Eazy B, JR23 und 808Crime, ihre lange auf Halde liegenden Bassline-Bomben nun endlich auf das hiesige Publikum abfeuern zu können!
      23:00
      27. Sep
      [ Party ]
      Opening #2
      • Mathias Kaden (MUNA MUSIK / PARACOU)
        Raumakustik
        Max Walcha
        Agent Twist
      • Techno
      Vielen Dank für die erste Nacht! Wir haben unser „Opening“ auf zwei Veranstaltungen verteilt, weil es immer schwierig ist, dass beim ersten Mal alles glatt läuft. Neue Strukturen, neue Wege, die ersten Bewährungsproben der Einbauten und und und. Viele Sachen wie z.B. die WCs und Themen in der Gastronomie werden sich verbessern. 
      Am 27.09. zeigen wir euch das gerne nochmal. Dieses mal mit MATHIAS KADEN und Raumakustik! Lokalen Support gibt es von Max Walcha und Agent Twist.
      23:30
      27. Sep
      [ Party ]
      Soulhealing
      • Rap, Hip Hop, Disco
      • 4,-
      Veranstaltungs Bild
      Der September wird phonky! Gemeinsam mit unseren Freunden von Former City Records präsentieren wir euch einen Geheimtipp der aktuellen Dresdener Hip-Hop-Szene: Funky Umhang und Operator 5 ballern euch ein derbes Beatset um die Ohren ? bestückt mit freshem Rap, der euch garantiert auditive Höhepunkte beschert. Zudem werden in alter Manier eure Beine zum Schlackern gebracht, denn Funky Umhang, Knoten und Smoothinsky hauen neuen und alten, raren Schnulli mit
      Groove auf die Teller. Das wird 'ne brutale Aua-Aua-Disko... Prost!
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