19:00
27. Nov
[ Kunst ]
Der nackte Mann auf dem Sportplatz
  • Valentin Maria Faulhaber
  • DEFA
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Als Teil von "Kunst im Keller" werden Skulpturen von Valentin Maria Faulhaber präsentiert. Dazu wird der Film "Der nackte Mann auf dem Sportplatz" gezeigt, die Geschichte eines Bildhauers dessen Werk das Verständnis seiner Auftraggeber überfordert.

Monatlich veranstaltet "Kunst im Keller" eine offene Ausstellung um jungen studentischen Künstlern eine Plattform zu geben, ihre Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren. Einmal im Jahr wird dazu im Kino im Kasten eine Sonderausstellung mit Bildern der Ausstellungen und einem bekannteren Künstler durchgeführt. Diesmal stellt der Holzbildhauer Valentin Maria Faulhaber seine großformatigen Skulpturen aus. Themenbegleitend wird ein Film gezeigt, der das Verhältnis Künstler und Gesellschaft kritisch beleuchtet. Diesmal fiel die Auswahl auf "Der nackte Mann auf dem Sportplatz" von Konrad Wolf, der inhaltlich und gestalterisch differenziert und anspruchsvoll, als einer der besten DEFA-Filme überhaupt gilt.
19:0020:00
27. Nov
[ Konzert ]
Die Höchste Eisenbahn
  • Die Höchste Eisenbahn
  • Indie-Pop
  • Vvk: 24€ + Gebühren
Veranstaltungs Bild
“Geil groß.“ schrieb der Musikexpress über das letzte Album von Die Höchste Eisenbahn. „Geil groß.“ schrien auch die Leute bei den Konzerten und auf den Festivals. Jetzt haben Francesco Wilking, Moritz Krämer, Felix Weigt und Max Schröder eine neue Platte aufgenommen: „Hallo, wir sind Die Höchste Eisenbahn und haben eine neue Platte aufgenommen. Moses Schneider hat sie produziert. Er hat uns die nassen Socken ausgezogen, den Kaminofen angefeuert, uns den Lolli aus der Hand geschlagen und dann von draußen durchs Fenster zugeschaut. Wir haben über Bukowski, Adam Sandler und Greta Thunberg diskutiert und noch mal die Voyager Golden Records von vorne bis hinten durchgehört. Unser Album kommt im Sommer 2019 und wir gehen damit auf große Konzertreise.“ Präsentiert von Musikexpress, DIFFUS Magazin und SAX. Das Dresdner Stadtmagazin
Anzeige
20:0020:00
27. Nov
[ Diskussion / Vortrag ]
Gesellschafts- und Utopie-Entwürfe in den Künsten
  • Dr. Jörg Bochow (Staatsschauspiel Dresden)
    Uwe Kolbe (Autor / Dresden)
    Annette Jahns (Choreografin, Tänzerin / Dresden)
    Wilhelm Bartsch (Autor / Halle/Saale)
    Michael Hametner (ehem. MDR Kultur)
  • 3,-
Natürlich haben Künstler*innen 1989/90, aber auch davor über alternative Gesellschafts- und Utopie-Entwürfe nachgedacht. Neben sozialistischen Modellen, Vorschlägen für die Reform der DDR von innen und basisdemokratischen Modellen gab es zugleich faszinierende Aufbrüche in den Künsten, die viel von dem vorweg nahmen, was 1989 auch politisch sichtbar wurde. 
19:0020:00
27. Nov
[ Literatur ]
Geschichten übern Gartenzaun - Dark Slam
  • Nick Pötter (Berlin)
    Inke Sommerlang (Leipzig)
    Levin Simmet (Erfurt)
    Eva Matz (Bremen)
    Katharina Wenty (Wien)
    David Klein (Dresden)
    Kaddi Cutz (4,15 Dioprien)
  • Slam
  • 10,-
Veranstaltungs Bild
Im Dunkeln ist bekanntlich gut munkeln - deshalb gehen zur November-Ausgabe unseres Poetry Slams beim Gartenzaun die Lichter aus! Passend zur dunklen Jahreszeit geht der literaische Wettstreit diesmal als "Dark Slam" über die gänzlich unbeleuchtete Bühne. Der Clou: Das Publikum bekommt die Auftretenden erst bei der Siegerehrung zu Gesicht. Also aufgepasst, Freunde der Nacht - vorher gibt es nur auf die Ohren! Eigens dafür verzichtet unser Lineup nicht nur auf Textblatt und Performance, sondern profitiert auch absolut gar nicht von gottgegebener Schönheit, den magischen Händen des Lieblingsstylisten oder der neuesten Klamotte aus dem Designer-Laden. Als weitere Highlights erwarten euch eine Finalabstimmung mit Knicklichtern und illuminierte Bilderrätsel.
20:0021:00
27. Nov
[ Konzert ]
Fågelle
  • Fågelle
  • Spende
Veranstaltungs Bild
Fågelle creates music where layers of noise meet pop melodies in an exploration of rhythms and the subject of power. With pedals, synthesizers and samplers, she dives into the sounds, experimenting until she finds what will come together with poetry to create a compelling song in the middle ground between sound art and pop. Her sound world consists of everything from field recordings from the Moscow subway to roaring guitars and tormented synthesizers.

In collaboration with the producer Henryk Lipp (Blue for Two, Anna von Hausswolff, Union Carbide) the ideas are grown into sound worlds, pop songs, storm clouds. From the smallest text fragments to the rolling in of the biggest thunder. With lyrics in Swedish about our current times in micro and macro-perspective and about power and powerlessness. Her music has been described as “a soft punch in the face”.
19:0021:00
27. Nov
[ Film ]
Die Mission der Lifeline
    Veranstaltungs Bild
    Wir laden euch ein, mit uns gemeinsam erst zu essen und dann die Crew der MISSION LIFELINE auf See zu begleiten, deren Ziele, Erfahrungen und Kämpfe nachzuvollziehen und somit auch deren Arbeit Wertschätzung entgegenzubringen. Im Anschluss an den Film wird sich Luise Baumgarten (Co-Regie) mit einer weitere Person aus dem Verein Lifeline euren Fragen widmen.

    Die Mission der Lifeline

    Sie wurden verklagt, beschossen und blockiert!
    Wie eine Gruppe Dresdner, gegen viele Widerstände, ein Schiff ins Mittelmeer brachte, um Menschen vor dem Ertrinken zu retten.

    "Sie ist das neueste Symbol dafür, dass in Europas Flüchtlingspolitik
    nichts mehr so ist, wie es mal war." (Tagesschau)

    "Der Film ist ein zeitgeschichtliches Dokument, der zeigt wie Europa seine Menschlichkeit aufs Spiel setzt." (DOK.fest München)

    Zwei Jahre hat Markus Weinberg den Dresdner Seenotrettungsverein mit der Kamera begleitet. Von den Gründungstagen, der Suche nach einem Schiff, bis auf See vor die libysche Küste, mit dem Ziel Flüchtlinge vor dem Ertrinken zu retten.
    In ihrer Heimatstadt Dresden musste die Crew der MISSION LIFELINE für diese Idee nicht nur Ermittlungen und Prozesse aushalten. Auch auf See, bei dem Versuch Leben zu retten, entwickelte sich ihr Vorhaben zunehmend zu einem Kampf um die europäische Idee.
    20:3021:30
    27. Nov
    [ Konzert ]
    Noise-O-Lution
    • Shannon Soundquist
      Jack Noise Syndrom
      20goto10
      StöRenFried
    • Electronic, Noise
    Veranstaltungs Bild
    CircuitCircle präsentiert die ElektroAkustischeNoiseNacht im Ostpol....4 Musiker/innen 4 Positionen....
    23:00
    27. Nov
    [ Party ]
    MiDi
    • House, Elektro
    • 2,-
    Veranstaltungs Bild
    In Zeiten der rasenden Auflösung der Normalarbeit ist die Woche kaum noch mehr, als ein zahnloser Biber, der an unserem Grundbedürfnis nach Zerstreuung lutscht. midi ist die Pionierpflanze auf dem Geröllfeld, das die Trümmer der Arbeitswoche bilden. midi ist Feiertag. midi ist Werktag. midi ist das egal. midi ist deine Afterhour. midi ist dein Start ins Wochenende. midi ist das egal! midi ist Afterwork für Beschäftigungslose. midi ist Sabbat für Selbstständige. midi ist das egal. midi ist Freizeit ist Arbeit ist midi. midi ist Mittwochsdisko, alle zwei Wochen in der GrooveStation, alles andere ist midi egal.
    16:00
    28. Nov
    [ Festival ]
    Political Art Days 2019
    • Spende
    Veranstaltungs Bild
    Ein Festival für Kunst, Wandel und Aktion.

    Für die Workshops bitte unter anmeldung@politicalartdays.de anmelden. Solltet ihr Kinderbetreuung oder eine Flüsterübersetzung benötigen, könnt ihr das direkt dazu schreiben. 

    Alle Veranstaltungen laufen auf Spendenbasis.

    Der CAMBIO e.V. lädt zur 4. Edition der Political Art Days ein. Das diesjährige Fokusthema ist die Frage nach einer zukunftsfähigen Stadtgestaltung. Wie steht die Stadt im Zusammenhang mit einer globalen Lebensweise, die nachhaltige Unnachhaltigkeit etabliert? Welchen Orten, welchen Praktiken, möchten wir ihre Selbstverständlichkeit absprechen und umnutzen?

    Unser Hauptanliegen ist darum das Eröffnen einer Plattform für Ideen, die [noch] utopischen Umnutz vorantreiben.

    Für Anmeldungen zu den Workshops bitte eine Mail an anmeldung [ät] politicalartdays.de mit dem entsprechenden Workshop im Betreff. Es wird einen betreuten Kids Space geben und Flüsterübersetzung (ENG/ESP) ist möglich

    16:00 Cradle to Cradle praktisch umgesetzt, Cradle to Cradle Dresden e.V. // Kutscher Haus, Bautzner Straße 76
    max. Teilnehmer*innenanzahl: 20 Personen – Anmeldung erwünscht

    16:00 Schweißworkshop: Fahrradskulptur // Hanse 3
    max. Teilnehmer*innenanzahl: 10 Personen – Anmeldung erwünscht

    16:00 Graffiti Workshop für alle von 12 – 99 // Ort: Cafe Endstation // Teil 1: Theorie und Sketching
    max. Teilnehmer*innenanzahl: 10 Personen – Anmeldung erwünscht

    17:00 NO AD Workshop, Ministerium für Kontextveränderung, plakative Fußnoten und Werbekorrektur // Hanse 3
    max. Teilnehmer*innenanzahl: 15 Personen – Anmeldung erwünscht

    18:00 Vortrag: Plastic City? // Heinrich Böll Stiftung // Club Kwang Lee, Görlitzerstr. 35 in 01099 Dresden

    18:30 Ressourcen Dinner, Fokus: Ernährungssouveränität // Kollektiv omaragou // Eckladen Rudolfstr.7
    max. Teilnehmer*innenanzahl 15 Personen – Anmeldung erwünscht

    ab 19:00 Kurzfilme und Tee im Schotter und Gleise Kino // Wagenplatz

    21:00 Schotter & Gleise Kino, Fokusthema Stadtplanung // Wagenplatz
    Platz für ca. 20 Menschen

    21:00 Atelierkonzert mit Jonas Gerigk und Chumaschina // Hanse 3
    17:00
    28. Nov
    [ Diskussion / Vortrag ]
    Bomben, Banden, Spekulum
      Veranstaltungs Bild
      Feministische Widerstandsgeschichte hat in den 70er Jahren explosive Blüten getrieben, die uns bis heute inspirieren und motivieren. 
      In einer interaktiven Ausstellung werdet ihr hineingezogen in die militanten Aktionen der Roten Zora, nehmt als Pro-Choice-Aktivist*innen in Berlin an klandestinen Treffen Teil und lauscht den Erzählungen unterschiedlicher Kämpfe von Frauen und Queers of Colour in der DDR.
      Dabei begleiten uns die Fragen: Was können wir aus "vergangenen" Kämpfen für den heutigen Widerstand lernen?  Was sind Kontinuitäten?  Wo liegen Brüche?  Was macht Militanz feministisch und wann braucht es diese? 
       
      Kommt vorbei und taucht mit uns ein in die Kämpfe der Siebziger Jahre! 

      Es wird neben Theater auch Möglichkeit zu Austausch und Kontakt geben. Außerdem erwarten euch Groovy Drinks und eine Awareness-Struktur.

      Der Veranstaltungsort ist barrierearm. Im zweiten Stock finden Ereignisse statt, die mit einem Aufzug erreicht werden können (in den leider keine elektrischen Rollstühle passen).
      Anzeige
      19:0020:00
      28. Nov
      [ Konzert ]
      Mando Diao
      Veranstaltungs Bild
      Seit 2002 haben Mando Diao acht Studioalben veröffentlicht und davon weltweit über 1,5 Millionen Einheiten verkauft. Die Schweden haben über 1500 Konzerte in 30 Ländern gespielt, den größeren Teil davon vor ausverkauften Häusern, und sind bei etlichen großen Festivals als Headliner aufgetreten. Ihre Videos können auf zig Millionen Zugriffe verweisen. Ihre Greatest Hits verkaufen sich genauso gut wie ihr MTV-Unplugged-Album und die zugehörige DVD. Zusammengefasst: Mando Diao haben Erfolg, und zwar über einen Zeitraum, den nur wenige Bands ihres Kalibers überhaupt nur annähernd erreichen. Und das, indem sie einfach nur konsequent ihren Weg gegangen und ihrer eigenen und ganz persönlichen künstlerischen Vision von Rock gefolgt sind. Wobei der Weg niemals geradeaus ging, sondern zum Glück vielen stilistischen Windungen folgte und zwischendurch Pausen einlegte bei Abzweigungen wie Folk, Hip-Hop oder alten schwedischen Gedichten von Gustaf Fröding. All diese Einflüsse haben Mando Diao ganz harmonisch in ihren Sound eingepasst. Tradition und Erneuerung waren für das Quintett aus Borlänge nie ein Widerspruch, sondern zwei Seiten einer klassischen Rock’n’Roll-Platte. Die Crew um Sänger und Gitarrist Björn Dixgård hat irgendwann mit klassischem Rythm’n’Blues angefangen, setzt dann mehr und mehr auf Elemente der Beatles, der Rolling Stones oder der Kinks. Im Lauf der Zeit wurde der Sound eigenständiger und streckte seine Tentakel in andere musikalische Bereiche aus, ohne die Energie und Haltung des frühen Rock’n’Roll zu verlieren - und immer mit Björns charismatischer Stimme als Fixpunkt. Diese Energie findet sich dann auch in den Live-Shows von Mando Diao wieder, in denen die Mitglieder, die alle verschiedene Instrumente beherrschen, ihre pure Lust am Spiel bei den diversen Hits und unerwarteten Juwelen austoben. Im Moment arbeiten Mando Diao an ihrem neuen und neunten Studioalbum und kommen dann im November mit neuen Stücken zu uns auf Tour.
      19:0020:00
      28. Nov
      [ Konzert ]
      Afrob
      Veranstaltungs Bild
      Fällt der Name Afrob, dann hat die hiesige HipHop-Gemeinde direkt ein Bild vor Augen. Das ist doch das Rap-Urgestein, dessen MC-Präsenz locker allein eine Stage füllen kann, das Live-Monster mit den Hit-Beats. Nachdem er 2018 mit verschiedenen Musik Kollegen u.a. mit FREUNDESKREIS auf ein seiner erfolgreichsten Live Jahr zurückschaut, kommt er 2019 wieder auf Tour. 
      "Diese Tour bin ich noch schuldig. Zum 20-jährigem Jubiläum wird der Kreis geschlossen. Wer das Feeling nochmal spüren möchte, wird das die Tour sein. Schwerpunkt sind alle Klassiker und ein paar neue Songs :)"
      Afrob 1999 - 2019
      20:00
      28. Nov
      [ Diskussion / Vortrag ]
      Popmusik als Medium gesellschaftlicher Transformationen
      • Eintritt frei
      Veranstaltungs Bild
      Popmusik als Medium gesellschaftlicher Transformationen. Diskotheken und ihr Beitrag zum sozialen Wandel nach 68 und vor 89 in der BRD und der DDR

      Popmusik hat einen bislang oft übersehenen Anteil an den gesellschaftlichen Transformationen in West- und Ostdeutschland. Ausgehend von dieser These werden wir gemeinsam mit Anne-Kathrin Hoklas, Dominik Schrage und Holger Schwetter diskutieren, wie sich gesellschaftliche Transformationsprozesse über subkulturelle Kontexte ihren Weg bahnen können. Im Westen trug Popmusik zur Verbreitung der Alternativkultur weit über die kleinen studentischen Milieus bei, die für „68“ stehen – und auch im Osten trug die von Jugendlichen favorisierte Musik dazu bei, die Unzufriedenheit mit den Verhältnissen in der DDR weit über kleine dissidente Kreise zu verbreiten, sie trug damit auch zu „89“ bei. Was sind insbesondere die Wechselwirkungen zwischen musikalischer Form, der Diskothek als Wahrnehmungsraum und den sozialen Beziehungen und Verhältnissen der sie nutzenden Alternativkulturen? Verbinden werden wir dabei soziologische und musikwissenschaftliche Perspektiven. Popmusik (verstanden in einem übergreifenden Sinne, d.h. Genres vom psychedelischen Rock bis zu Punk und New Wave umfassend) gehörte seit den 1960er Jahren zu den wichtigen Bestandteilen subkultureller Lebenswelten und alternativer jugendlicher Milieus in Ost- und Westdeutschland. Für diese zahlenmäßig wachsenden und kulturell immer einflussreicheren Gruppen standen bestimmte Musikstile für eine den herrschenden Verhältnissen gegenüber kritische Haltung, sei es in West oder Ost. Diese Haltungen manifestierten sich indes weniger in Form von gesungenen politischen Statements, sondern weit eher in einem neuartigen Körper- und Zeitbewusstsein, das sich z.B. in alternativen Vergemeinschaftungsformen oder neuen Entwürfen einer freien Individualität äußerte. Diskotheken als Einrichtungen und Veranstaltungen, bei denen Musik von Tonträgern in hoher Lautstärke zum hören und tanzen dargeboten wurde, waren dabei ein wichtiger Ort des Kontakts mit einer Alternativkultur und der Einübung und Verbreitung der für sie kennzeichnenden Einstellungen, Verhaltensweisen und Selbstentwürfe.
      19:0020:00
      28. Nov
      [ Konzert ]
      Deine Cousine
      • Deine Cousine
      • Rock, Punk, Pop
      • 26,-
      Veranstaltungs Bild
      Deine Cousine – u. a. fester Bestandteil der Band von Udo Lindenberg – hat ihr langersehntes erstes Album veröffentlicht, mit dem sie heute bei uns zu Gast ist. „Freund oder Feind“ - Ein Song über eine Hassliebe ist die erste Singleauskopplung aus dem Debüt „Attacke“. Mal ist er dein bester Freund und trägt dich durch die Nacht, um dir dann mit voller Wucht eine reinzuhauen. Alkohol! Doch irgendwie kommt man wie zu einer Geliebten immer wieder zu ihm zurück, auch wenn man sich geschworen hat, die Nummer für immer zu löschen. Deine Cousine schreibt authentisch und so schön ehrlich über die eigenen Unsicherheiten, die man gern mal hinter zu viel Alkohol versteckt. Aber sie holen einen dann doch immer wieder ein, weil es auch der Beste Freund nicht immer nur gut mit einem meint. Erst gibt er dir Selbstvertrauen, um dann direkt dafür zu sorgen, dass du dich voll daneben benimmst. Alkohol ist gesellschaftsübergreifend, er vereint uns alle an einer großen Bar des Lebens und löscht die Unterschiede für einen kurzen Moment aus. Denn vor Gott und am Tresen sind wir alle gleich.
      20:00
      28. Nov
      [ Theater ]
      Portrait of a Ghost
      Veranstaltungs Bild
      Die Theatermacher*innen Hecke/Rauter widmen sich gemeinsam mit der Soundkünstlerin CFM der Vorstellung einer Welt, die sich von physisch anwesenden Körpern verabschiedet hat. Dafür schaffen sie eine Klanglandschaft in einer Raum- und Objektinstallation und laden das Publikum auf die Spurensuche eines zweifelnden stream of consciousness ein. Akustisch isoliert begegnen ihnen Körperfragmente und körperlose Stimmen, die von der Erblast und Utopie, der Lust- und Unlust erzählen, die mit der Erfahrung von Körperlichkeit einhergeht.

      „Portrait of a Ghost“ ist die audio-visuelle Echokammer menschlichen Lebens, in der das eigene Verschwinden für einen Moment festzuhalten versucht wird.

      Alisa Hecke und Julian Rauter realisieren interdisziplinäre Projekte zwischen Theater und Bildender Kunst; vielschichtige Textgefüge, Sound- oder Bildcollagen, in denen mit der Wahrnehmung und Zuschreibung von leblosen und lebendigen, bewegten und regungslosen (Bühnen-)Körpern und Objekten gearbeitet wird. Die Bildende- und Soundkünstlerin Cornelia Friederike Müller schafft (Klang-)Bilder und Installationen, die gewohnte Begriffe und Zusammenhänge des gesellschaftlichen Lebens hinterfragen oder auch die Poesie des Alltäglichen aufspüren.
      19:0020:00
      28. Nov
      [ Diskussion / Vortrag ]
      Brot_lose_Kunst II: Über Geld spricht man nicht!
      • Daniel Rode (Bildender Künstler)
        Claudia Schmidt-Krahmer (Prof. für Gesang an der HfM)
        Wiebke Bickhardt (JuWie Dance Company)
      • Eintritt frei
      Veranstaltungs Bild
      Brot_lose_Kunst II: Über Geld spricht man nicht!

      Die Netzwerkveranstaltung Brot_lose_Kunst richtet sich an Studierende und Absolvent*innen der Kunst-Hochschulen in Dresden sowie an Quereinsteiger*innen.

      Wir bringen das Brot. Ihr macht die Dips! Und damit es beim Schnippeln nicht langweilig wird, stellen wir euch drei Expert*innen der Freien Szene zum Schnack an die Seite, für Fragen wie: Wie verhandele ich Gagen? Muss ich meinen kompletten Lebensunterhalt durch meine Kunst verdienen, um mich Künstler*in zu nennen? Künstler*innen aus den Sparten Bildende Kunst, Darstellende Kunst und Musik sprechen über ihre Erfahrungen und geben Tipps.
      20:00
      28. Nov
      [ Konzert ]
      Grimény
      • Spende
      Veranstaltungs Bild
       
      20:00
      28. Nov
      [ Sonstiges ]
      Der Postillon
      Facebook down, Internet lahmt, Computer kaputt? Kein Problem!
      Jetzt auch offline: Nach 172 Jahren kommen die "ehrlichen, unabhängigen und schnellen" Nachrichten des Internetmagazins Der Postillon endlich auf die Bühne. Seit Oktober 2017 tourt die Liveshow quer durch ganz Deutschland (außer Saarbrücken. Niemand will nach Saarbrücken). 
      Auf die Zuschauer warten die besten und erfolgreichsten Meldungen der Satireseite.
      Laut Postillon-Gründer Stefan Sichermann freue man sich, „nun auch dem internetfernen Publikum das Geld aus der Tasche zu ziehen und dem Ziel der Weltherrschaft ein Stück näher zu kommen“.
      Durch das Programm führen Anne Rothäuser und Thieß Neubert, die Originalsprecher der Postillon-Video- und Radionachrichten. Mal spitzfindig, mal plakativ werden dabei Trump, Elbphilharmonie, AfD und Co. durch den Kakao gezogen. Neben dem humorvollen und mitunter bösen Blick auf Politik und Gesellschaft präsentiert die Show im Stil der Tagesschau irrwitzige Studien, Videoclips, die beliebten Newsticker-Wortspiele und weitere Überraschungen.
      20:0021:00
      28. Nov
      [ Performance ]
      Rue des Cascades
      • Rue des Cascades
        shEver
        Soldat Hans
      • 10,-
      Veranstaltungs Bild
       
      20:0021:00
      28. Nov
      [ Konzert ]
      Ajan
      Veranstaltungs Bild
      aJan kreiert eine einzigartige Kombination aus Wüste Groove Sounds und einer Rave-artigen Atmosphäre. Mit ansteckenden afrikanischen und middle-eastern Grooves, energetischen Rockgitarren und dem Einfluss der Berliner Elektro-Szene, bringt aJan fantastische und belebende Live-Performances auf die Bühne. aJan besteht aus Musikern mit musikalischen Hintergründen aus Nigeria, dem Mittleren Osten, dem Vereinigten Königreich und Deutschland. Zusammengeführt wurden aJan durch die Liebe zur Musik und dem Wunsch ein Live-Erlebnis zu erschaffen, das so fesselnd und mitreißend ist, dass man gar nicht anders kann, als all seine Sorgen weg zu tanzen. aJan bringt Menschen zusammen und erschafft besondere Momente, die lange in Erinnerung bleiben.
      22:00
      28. Nov
      [ Party ]
      Cold Diggin
      • Mikster
        East
      • Funk, Hip Hop, World
      Mikster und east mit Funky Shit auf den Tellern
      15:00
      29. Nov
      [ Festival ]
      Political Art Days 2019
      • Spende
      Veranstaltungs Bild
      Ein Festival für Kunst, Wandel und Aktion.

      Für die Workshops bitte unter anmeldung@politicalartdays.de anmelden. Solltet ihr Kinderbetreuung oder eine Flüsterübersetzung benötigen, könnt ihr das direkt dazu schreiben. 

      Alle Veranstaltungen laufen auf Spendenbasis.

      Der CAMBIO e.V. lädt zur 4. Edition der Political Art Days ein. Das diesjährige Fokusthema ist die Frage nach einer zukunftsfähigen Stadtgestaltung. Wie steht die Stadt im Zusammenhang mit einer globalen Lebensweise, die nachhaltige Unnachhaltigkeit etabliert? Welchen Orten, welchen Praktiken, möchten wir ihre Selbstverständlichkeit absprechen und umnutzen?

      Unser Hauptanliegen ist darum das Eröffnen einer Plattform für Ideen, die [noch] utopischen Umnutz vorantreiben.

      Für Anmeldungen zu den Workshops bitte eine Mail an anmeldung [ät] politicalartdays.de mit dem entsprechenden Workshop im Betreff. Es wird einen betreuten Kids Space geben und Flüsterübersetzung (ENG/ESP) ist möglich.

      ab 15:00 Kurzfilme und Tee im Schotter & Gleise Kino // Wagenplatz

      16:00 Aquaponics Workshop // Konstantin Utz // Hanse 3

      16:00 Feministische Raumtheorie – Workshop & Planung, Lena Wegmann & Feministory // Eckladen Rudolfstr. 7
      max. Teilnehmer*innenanzahl: 15 Personen – Anmeldung erwünscht

      18:30 Fishbowl-Diskussion: Praxis politischer Kunst // Dada Vadim, ADLER AF, Lisa Marie Beyer // Hanse 3

      19:00 Schotter und Gleise Kino: Pixo! // Wagenplatz

      21:00 POLITICAL NOISE NIGHT // Hanse 3

      ADLER AF
      BOMBA BOMBA
      FEiLE

      22:00 Feministischer Rap: Parallelklasse // Hanse 3
      18:00
      29. Nov
      [ Kunst ]
      SICHT Release 6
      • Eintritt frei
      Veranstaltungs Bild
      Sie kommt mit einem Paukenschlag: Die sechste Ausgabe unseres Printmagazins. SICHT "6" zeigt acht spannende Fotostrecken. Individuell & Kreativ. Und wir wollen mit euch das Release feiern.

      Die 6. Ausgabe des "SICHT Magazin"s erscheint!
      Schaut euch das neue Heft an, trefft die Fotografen und lernt die Leute hinter den Kulissen des Magazins kennen.

      UND: Das Foto Meet & Greet in der blauen Fabrik!
      Einmal im Monat findet in Dresden das Meet & Greet unter der Schirmherrschaft von Unpässliche Marder - Fotogalerie und Nora Scholz statt. Dazu sind alle Fotografen, Models, Visagisten, Blogger, Youtuber, Instagrammer und Fotografie-Liebhaber herzlich eingeladen. Den Abend geniessen. Der Musik lauschen. Kreative Menschen treffen. Zum Ideenentwickeln und Netzwerken. Kommt vorbei. :-)

      Wenn du gern dabei sein möchtest, aber keine Lust hast alleine aufzuschlagen, schreib uns einfach eine Nachricht - wir nehmen dich gern mit. :)

      Wie immer sind alle Fotografie-Liebhaber herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf einen tollen Abend, viel Networking, Pläne schmieden, neue Leute kennenlernen, das neue SICHT-Magazin in den Händen zu halten und die blaue Fabrik im Herzen der Neustadt!

      PS: Wer nicht dabei sein kann, das Heft ist nach dem Release online bestellbar!
      Anzeige
      17:0019:00
      29. Nov
      [ Diskussion / Vortrag ]
      Protest und Repression in Hong Kong
      • Eintritt frei
      Veranstaltungs Bild
      Seit April 2019 regt sich in Hong Kong massiver Widerstand gegen die Regierung und ein umstrittenes Auslieferungsgesetz. Schon über ein halbes Jahr lang schafft es die Protestbewegung, Millionen Menschen auf die Straße zu bringen und auch die Volksrepublik China unter Druck zu setzen. Doch was genau sind die Hintergründe der Demonstrierenden? Welche Forderungen haben sie? Welchen Repressionen ist die Protestbewegung ausgesetzt? Welchen Strategien und Taktiken bedient sie sich und was können wir von dieser Bewegung lernen? Wir wollen mit einem kurzen Dokumentarfilm gemeinsam mehr über die Bewegung erfahren und anschließend ins Gespräch darüber kommen, warum der Protest in Deutschland und Europa so wenig Solidarität erfährt.

      Ab 17 Uhr gibt es wie immer Tee und Kuchen und die Möglichkeit Briefe an Gefangene zu schreiben Ab 19 Uhr gibts dann Essen und ein Input zum Thema Protest und Repression in Hong Kong.
      19:0020:00
      29. Nov
      [ Konzert ]
      Better Together
      • Pop, Worldmusic, Folk
      • Eintritt frei
      Veranstaltungs Bild
      Es herrscht Unmut in Sachsen. Kulturelle Isolation und systematische Vernachlässigung durch die Führungseliten haben dazu geführt, dass sich viele Menschen hier zweitklassig behandelt fühlen. "Recht hamse!" muss man sagen, musste sich der am Klang der großen weiten Welt interessierte sächsische Bürger doch jahrzehntelang mit ein paar verwehten Dixieland-Klängen von den Raddampfern der weißen Flotte begnügen. Doch es gibt Hoffnung: seit 2015 haben wegweisende politische Entscheidungen dafür gesorgt, dass der Anteil ausländischer Menschen hierzulande endlich signifkant messbar ist. "Diese Chance müssen wir nutzen", dachten sich ein paar musikbegeisterte Leute aus verschiedenen Dresdner Institutionen, "denn egal ob Rock´n´Roll, HipHop oder Latin-Pop - die beste Musik ist doch oftmals genau da entstanden, wo Menschen unterschiedlicher Herkunft aufeinandergetroffen sind". Aus diesem Grund bringt die Initiative #bettertogether aktiv Neuankömmlinge und ansässige Musiker zusammen, auf dass diese es gemeinsam krachen lassen.

      Am 29.11. stehen in der GrooveStation wieder über 30 Musiker unterschiedlicher Nationalitäten auf der Bühne und mischen fröhlich zusammen, was zusammen gehört.
      20:0020:00
      29. Nov
      [ Performance ]
      Granma.Posaunen
      • Stefan Kaegi
        Rimini Protokoll
      • 17,-
      Veranstaltungs Bild
      Kuba war immer wieder Projektionsraum für Utopisten und Feindbild für deren Kritiker. Im 60. Jahr nach der Revolution hat Rimini Protokoll die Enkelgeneration nach ihren Bezügen zum Mythos und zur Realität der Revolution gefragt und vier von ihnen eingeladen, zu erzählen. Da ist zum Beispiel Daniel, 36, Mathematiker und Filmemacher. Sein Großvater, Faustino Pérez, war einer der vertrautesten Kameraden Fidel Castros und organisierte 1956 das Schiff „Granma“, das die Revolutionäre von Mexiko nach Kuba brachte. Nach deren Triumph wurde Pérez erster Minister für die Rückgewinnung unterschlagener Güter und begann mit der Enteignung der Eliten. Sein Enkel Daniel besitzt noch heute den Katalog einer Auktion, auf der edle Haarspangen und Strandvillen versteigert wurden. Doch was kann er sich davon heute kaufen?

      In „Granma. Posaunen aus Havanna“ begehen junge Kubaner*innen mit der 31-jährigen Musikerin Diana, deren Großvater das „Orquesta Maravillas de Florida“ gründete, eine Zeitreise über mehrere Generationen und verflechten ihre Familiengeschichten mit den gesellschaftspolitischen Fragen einer Gegenwart, in der sich Kuba verändert. Gemeinsam mit dem Komponisten Ari Benjamin Meyers und vier Posaunen üben sie sich zudem in musikalisch-revolutionärer Praxis: gemeinsam etwas lernen, von dem man vorher nicht dachte, dass es möglich ist.
      19:0020:00
      29. Nov
      [ Literatur ]
      Jan Philipp Zymny - How to Human?
      Der Meister des Absurden ist zurück! Unter dem Titel HOW TO HUMAN ? präsentiert Jan Philipp Zymny sein drittes Comedy-Programm. Und so sollte man ihn auch am besten erleben: live und abendfüllend. Denn erst im Format der Soloshow läuft der zweifache Sieger der deutschsprachigen Meisterschaften im Poetry Slam (2013 und 2015) und Gewinner des Jurypreises des Prix Pantheon (2016) zu seiner Bestform auf. HOW TO HUMAN ? geht, wie schon sein zweites Programm (Kinder der Weirdness), über eine bloße Aneinanderreihung einzelner Nummer oder Texte hinaus, genau wie auch Zymnys Komik über konventionelle, deutsche Comedy hinaus geht. Nicht nur beschreibt er mit seinem scharf beobachtetem Stand Up-Material, wie es ist Mensch zu sein, sondern stellt auch die Fragen, was das bedeutet und ob das nicht auch alles anders geht – zum Beispiel als Roboter. Gleichzeitig widmet er sich mit seinem ganz eigenem surrealen Humor auch dem Absurden an sich, das als existenzialistisches Spannungsfeld zwischen Mensch und Welt immer besteht. Wow ... das war ein schwieriger Satz. Zur Belohnung, dass Sie sich dadurch gequält haben, dürfen Sie jetzt drei Worte lesen, die süß und witzig klingen: Nibbeln, Schnickschnack, Zabaione. Wer den Spagat zwischen unkonventioneller, intelligenter Stand Up-Comedy und absurder Komik gepaart mit Nonsens schätzt, wird Jan Philipp Zymny lieben.
      19:3020:30
      29. Nov
      [ Konzert ]
      The Diamond Family Archive
      • The Diamond Family Archive
      • Spende
      Veranstaltungs Bild
      The atmosphere builds gradually, the sound rising and falling as TDFA coax pulsing beats and a tidal ebb and flow of music. The natural world is at the heart of The Diamond Family sound and their songs shift like the seasons. - Zero Tolerance

      TDFA play a hybrid of traditional folk wrapped in melancholic psychedelic soundscapes that paint picturesque portraits of the
      English countryside. - avenoctum

      The Diamond Family Archive are a unique English lo-fi, psych-rock, multi-instrumentalist roving ensemble from The South Hams in Devon, based around the guitar playing and song writing of Laurence Collyer.

      Live, either solo or with band, The Diamond Family Archive craft a mesmeric live-show from drums,acoustic guitars, lots of FX pedals, keyboards set to drone, tape delay,loops and bellows, bows, harmonicas, cosmic harps, cassettes, 4-tracks, toys and broken cymbals. All coming together to create music which holds echos of post-rock, traditional folk, spiritual soul music, sychedelic rock and lo-fi.

      Foot-stomping, finger-picking, hollering vs pin-drop hush - fragile, lazy grace.

      In the last year alone The Diamond Family Archive have played shows in Austria, Belgium, Germany, Holland, Italy, Spain, Switzerland and the UK.

      The Diamond Family Archive have been quietly releasing records, tapes and CDs through a handful of labels (Dinosaur Club {USA}, Tired Trails {USA}, Woodland Recordings {UK/GER}, A Beard of Snails {Denmark}, MAP Recordings {UK}, Stone Tape {UK}, Lynch(ed) {UK}, Pegdoll {UK} and many others.
      20:0021:00
      29. Nov
      [ Konzert ]
      Die Skeptiker
      • Die Skeptiker
        StrgZ
        Kornblumenblau
      • Punk
      • 16,-
      Veranstaltungs Bild
      Die Skeptiker
      Zu seinem 60. Geburtstag begibt sich Eugen Balanskat auf eine besondere Tour mit seiner legendären Punkband Die Skeptiker. Nicht zuletzt ein Anlass, einen Blick auf eine der ganz großen deutschen Underground-Geschichten zu werfen.

      Woran bemisst man ein erfolgreiches, ein gelungenes Leben? An Auto, Eigenheim, Karriere? Wohl kaum, jedenfalls nicht nur. Was aber sind dann die Dinge, die am Ende wirklich zählen? Nehmen wir Eugen Balanskat. Nach gesellschaftlichen Maßstäben ist der Mann eine Niete: unehrenhaft aus der Volksarmee der DDR entlassen, seit 40 Jahren Führerscheininhaber ohne Fahrpraxis, gelernter Instandshaltungsmechaniker und Buchhändler, in beiden Berufen arbeitet er nicht mehr. 

      Ein kommerziell gescheiterter Punkmusiker, linker Querulant und Gelegenheits-Jobber: Ungefähr so würde man die Vita des Sängers der legendären Ost-Punkband Die Skeptiker nach bürgerlichen Maßstäben vermutlich zusammenfassen – und alleine daran erkennt man bereits, wie wenig diese Maßstäbe geeignet sind, die Vielfalt und Tiefe eines künstlerischen Lebens zu durchdringen.

      Denn in Wahrheit ist der Texter und Sänger Eugen Balanskat, der im Februar dieses Jahres erstaunliche 60 Jahre alt geworden ist, und dessen Stimme, Kraft und Energie doch immer noch die eines jungen Mannes sein könnten, natürlich: ein Phänomen. Er hat sein Leben lang und bis heute harte körperliche Arbeit verrichtet, um seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Die Musik ist gewissermaßen ein Hobby geblieben, der Erfolg einstiger Weggefährten wie Feeling B war Balanskat nicht beschieden. Wenn man den Katalog der Skeptiker noch einmal durchhört: man versteht es nicht ... und doch sofort. 

      Denn Eugen Balanskat ist auch ein Mann, der in keine Schablone passt. Durch Messe- und Veranstaltungsbau ist er stets unabhängig geblieben. In den Neunzigerjahren wurden ihm von Neonazis die Zähne eingeschlagen, „Deutschland, halt’s Maul“ singt er bis heute. Er ist ein Mann, den Freunde und Bandkollegen als absolut zuverlässig, loyal bis ins Mark, gewissenhaft und bescheiden beschreiben, der aber auch bisweilen aus der Haut fahren kann. Der seit seiner frühesten Jugend Gedichte schreibt, weil er vermutlich verrückt werden würde, schriebe er sie nicht. Der sich niemals mit der Stasi eingelassen hat, dem es um Wahrheit und Gerechtigkeit geht. 

      Eugen Balanskat ist mehr als alles andere: eine der prägnanten und wichtigen, ganz sicher zu wenig besungenen Figuren der Nicht-nur-Punk-Geschichte. Blicken wir einen Moment zurück.

      Es waren die mittleren Achtzigerjahre, die letzten Tage der DDR. In Ostberlin hatte sich ein musikalischer Underground entwickelt, dessen Einflüsse bis heute reichen. Gruppen wie Sandow, Die Art, Feeling B, Tausend Tonnen Obst – und eben die 1986 von Eugen Balanskat gegründeten Skeptiker – waren die sogenannten anderen Bands. An dieser Stelle müssen wir ausnahmsweise die Wikipedia zitieren: „Der Punkrock der Band“, so steht es dort, „war schwer mit dem sozialistischen Realismus vereinbar.“ So könnte man es vielleicht ausdrücken, weil der Punkrock der Skeptiker mit überhaupt keinem politischen System vereinbar ist, sonst wären es nicht die Skeptiker. 

      Die frühe Besetzung der Band löste sich im Wendejahr 1990 sukzessiv auf, doch Balanskat machte mit wechselnden Musikern immer weiter, bis heute. Die musikalisch wichtigste Zeit der Band fiel in diesen Zeitraum: Insbesondere mit „Harte Zeiten“ und „Sauerei“ gelang ihnen der etwas andere Soundtrack zur Wiedervereinigung. Alben, auf denen Balanskat auf prophetische Weise Bedenken angesichts eines Re-Erstarkens deutscher Überlegenheitsgefühle formulierte. 

      Doch Balanskat passte nicht nur nicht zu DDR und BRD, er schien auch sonst in keine Schublade zu passen. Es liegt an ihm, dass man Die Skeptiker zwar jederzeit als Punk-Band, aber wiederum nicht als typische Deutsch-Polit-Punkband beschreiben würde. Brecht, Weil, der Schlager der Zwanzigerjahre und die Dadaisten sind für ihn vermutlich mindestens ebenso wichtig wie die Dead Kennedys oder Sex Pistole. Man höre sich nur seine Interpretationen klassischer deutscher Chansons der Zwanziger- und Dreißigerjahre an, etwa „Ein Lied geht um die Welt“ aus dem Album „Schwarze Boten“ oder auch die Sachen, die er in einer Skeptiker-Pause um die Jahrtausendwende mit der Band Rotorfon aufnahm.

      All das und noch viel mehr liegt in der Kraft seiner Stimme, die im Grunde mit nichts vergleichbar ist. Ähnlich wie Jello Biafra und Johnny Rotten ist Balanskat ein Meister des dramaturgisch perfekt eingesetzten Zitter-Tremolos, ähnlich wie diese zeichnen sich auch Die Skeptiker durch eine ausgewiesene Pop-Sensibilität aus, dieser Band gelangen immer wieder echte Hits. 

      Im Gegensatz zum Punk-Klischee ist Eugen Balanskat allerdings kein No-Future-Apologet, kein Misanthrop und kein Zyniker. Zur punktypischen Wut und dem Zorn auf die herrschenden Verhältnisse kommt bei ihm eine beinahe zärtliche Sehnsucht nach Gerechtigkeit hinzu, die man zumindest im deutschen Punk kein zweites Mal findet. Niemals hat man diesen Man grölen oder schreien gehört, seine Stimme schwebt stets von aller Schwerkraft befreit über den Dingen. Eugen Balanskat geht es nicht um Hass, denn eigentlich ist er natürlich Humanist. 

      Allerdings einer – ein weiterer Bruch mit Erwartungen und Klischees – der optisch im meist schwarzen Gewand eines existenzialistischen Dandys daherkommt. Punk, so hat er einmal gesagt, sei für ihn nicht mit Äußerlichkeiten verbunden, sondern eine Haltung, ein Lebensgefühl – zu dem es dann gehöre, Machtverhältnisse zu hinterfragen – grundsätzlich, immer.

      Balanskat ist also Idealist, kein Ideologe. Trotzdem – ein weiterer Widerspruch – ist er auch ein Meister der Parolen und insofern einer, an den man denken könnte, wenn es in diesen Tagen häufig heißt, es bräuchte einen linken Populismus, um dem rechten etwas entgegenzusetzen. Indes: Der Skeptiker ist ein nüchterner Beobachter. Er braucht die Perspektive von außen, irgendwo mitzumarschieren mindert seine Urteilsfähigkeit.

      Am 15. Februar 2019 ist dieser Eugen Balanskat nun sechzig Jahre alt geworden, aber wenn man das aktuelle Skeptiker-Album „Kein Weg zu weit“ von 2018 noch einmal auflegt, klingt es frisch und absolut im Hier und Jetzt verankert. Es ist eins der besten Alben dieser aus unerfindlichen Gründen dauerhaft in der Nische angesiedelten Karriere. 

      Und nun kommt also der große Herbst des Eugen Balanskat und seiner Skeptiker: Von Ende Oktober bis Ende Dezember begibt sich die Band anlässlich des runden Geburtstags auf eine besondere Tour. Zeitgleich erscheint nun auch endlich ein Band mit einigen der Gedichte, die Balanskat ergänzend zu seinen Liedtexten stets schrieb und schreibt: „Innenfrost“ – 60 Gedichte zu 60 Jahren Balanskat – erscheint im November 2019, außerdem gibt es eine neue Single, für die Balanskat gemeinsam mit Jerome von ROME eine Neuinterpretation des Skeptiker-Klassikers „Hinter den Mauern der Stadt“ eingespielt hat. 

      Eugen Balanskat und die Skeptiker sind also nicht nur eine Band mit einer beeindruckenden Geschichte, sondern auch mit einer überaus inspirierenden Gegenwart. Und dieser begegnet man am besten auf der Straße, wo auch sonst? Wir sehen uns im Spätherbst!
      22:00
      29. Nov
      [ Konzert ]
      FETTE FATsche
      • Mille & Hyde
        Dj StoMach a.k.a. One Man Armin (Rap / DJing / Host)
      • Hip Hop, Rap, Bassmusik
      Veranstaltungs Bild
      Auf der Suche nach Erleuchtung pilgerten zwei wagemutige Abenteurer/-innen namens Mille McLovin und Miss Hyde in die verschneiten Hochebenen des Amazonas um dort das allwissende Delay Lama mit Möhren zu füttern und Antwort auf die letzte große Frage des Lebens zu erhalten.

      Bei einer Tasse Gänseblümchentee und leckeren Keksen aus Stroh spuckte das Orakel sprichwörtlich folgende Worte in die dreieckige Runde: 

      „Das Leben, ja die ganze Welt unterliegt einem ständigen Wechsel. Die Planeten und Sternbilder, die Jahreszeiten, die Unterhose – ein tägliches Rotationsprinzip – alles kommt, alles geht und kommt irgendwann wieder. Ein Kreislauf um Ying und Yang, zwei siamesische Zwillinge aus Fürstenfeldbruck, deren Nahtstelle die einzige Konstante in unserer Welt darstellt: die Fatness.“

      Mit diesem Kauderwelsch von philosophischem Gleichnis im Gepäck und dem Mantra „Fatness vor Fitness“ im Ohr schickte das orakelnde Huftier unsere Protagonisten auf eine Mission und die Fatsche erblickte das Licht der Welt. Es war die Geburt des magischen Einhorns im Rhinozeroswald, manifestiert in der Zusammenführung der als unzusammenführbar geltenden Puzzleteilchen aus Party und Beatz, geschmiedet im ewigen Feuer der Freshness.

      Die Stehenden werden wieder tanzen, die Durstigen trinken und die Tauben fliegen.

      Folge dem Ruf deines Herzens, werde Teil einer der letzten Legenden wenn im Ostpol der Sound aus der Box seine frohe Botschaft verbreitet:

      FETTE FATSCHE!
      22:00
      29. Nov
      [ Party ]
      Aus Liebe zur Wäsche
      • Lysander (Reine Wäsche)
        grnd (Reine Wäsche)
        gabriel_ (Reine Wäsche)
        Mois (Reine Wäsche)
        llove (Reine Wäsche)
        Hans Hart (Reine Wäsche)
        Lutz Overkamp (Reine Wäsche)
      • House, Disco
      Veranstaltungs Bild
      Aus Liebe zur Wäsche wollen wir gemeinsam mit euch unseren zweiten Geburtstag zillebrieren. Mit Topfschlagen, Klopapiermumie, Reise nach Jerusalem und Mord in der Disko heißt es Fun, Fun, Fun!! Jede Menge Robby Bubble schlürfen, Kuchen mampfen und Kerzen auspusten. Mit dabei sind unsere liebsten Musikanten und werden euch die heißtesten Tunes der 90er, 00er, 10er und heute um die Ohren schleudern. Also frag deine Eltern ob du am 29.11 etwas länger aufbleiben darfst um mit uns in der Zille zu feiern!
      23:0023:00
      29. Nov
      [ Party ]
      sChLoCk-Night
      • Steven Cock (AMA Recordings, Ultimate-Sound e.V.)
        Moritz Schlieb (Children Of The Drum, Ultimate-Sound e.V)
      • House
      • 4,-
      Veranstaltungs Bild
      Liebe Freunde der geraden Bassdrum!

      Die Idee der sChLoCk-Night geistert schon seit geraumer Zeit in unserem Oberstübchen herum. Am 29.11. wird sie nun erstmalig in Musik und Dancefloor gegossen. So simpel und trivial wie die Idee unserer sChLoCk-Night ist, so selten ist sie heuer noch zu finden - die Idee vom kompromisslosen, alles verschlingenden GROOVE. Ein Flow von der ersten bis zur letzten Platte. Nicht von Track zu Track denken - sondern ganzheitlich. "Sich verlieren können in der Musik" setzt eine gewisse Monotonie und ein einheitliches Grundmuster voraus. Groove der nicht ablässt. Groove der immer weiter schiebt und peitscht. Und so verinnen die Stunden. Bis wir alle glücklich und erschöpft die Treppe der Koralle empor steigen und sagen können - wir haben getanzt bis uns der Arsch abfällt.
      Kalender
      Scroll Top
      Installiere Rauze.de auf deinem iPhone: Tippe auf Installiere App und Zum Home-Bildschirm