19:0020:00
28. Okt
[ Konzert ]
Fettes Brot
Veranstaltungs Bild
Vorsatz fürs neue Jahr: endlich mal wieder verlieben. In die Welt, das Leben, die Menschen. Zugegeben: man möchte sie, es und alle gut finden, aber es ist grad schwer. Mensch ärgert momentan hart. Einzelne und ganze Gesellschaften driften nach rechts, verlieren sich in der Dunkelheit. Fettes Brot können davon immer schon ein launiges Lied singen.

Welche einheimische Rapgruppe sonst trägt Protestsongs über Homophobie und Frauenfeindlichkeit („Schwule Mädchen“) in die Top Ten? Mißbilligt unseren Mangel an Mitgefühl anläßlich von Meldungen über Massenflucht und Mordanschläge („An Tagen wie diesen“)? Thematisiert die fatale Überdosierung von Kuscheldrogen („Lass die Finger vom e, Manuela“)? Läßt alle Sexpuppen tanzen zu einem Rave Bouncer über eine neue, medial forcierte Impotenz („Bettina, zieh dir bitte etwas an“)?

Dass sie dabei nicht mit dem ausgestreckten Zeigefinger ins Auge stechen, sondern gnadenlos unsere super-optimierten Bodies durchkitzeln, macht sie zu unverzichtbaren Hofnarren in dieser digitalen Diktatur der Angeschalteten. 2019, mit einem Lachhilfe-Buch beim Rowohlt Verlag (basierend auf ihrer wöchentlichen Njoy- Radiosprechstunde „Was Wollen Wissen“) und ihrem 9. Studio-Album „Lovestory“ im Rollkoffer, kommen sie endlich zurück in die Kampfzone. Wir wissen: sie machen Hits, wenn sie ihre Jeans überstreifen. On stage reißen sich die biestigen Boys dabei auch noch so schöne Löcher in die Büxen, wie sonst wenige.

Glauben sie nur: im kommenden Herbst vollführen Björn Beton, König Boris und Doc Renz ihren dreifachen Kopfstand auf zahllosen Bühnenbrettern von hier bis da. Wir nennen das vorauseilend jetzt schon „die Tournee 2019“.
19:0020:00
28. Okt
[ Konzert ]
Lambert
Tipp
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Vor fünf Jahren trat Lambert zum ersten Mal in Erscheinung oder besser: er ließ von sich hören. Die Person hinter der sardischen Stiermaske bleibt bis heute unerkannt. Gerüchte darüber, wer und was sich hinter dieser Maske verbergen könnte, gibt es zuhauf. Nicht zuletzt deshalb, weil Lamberts Spiel auch international bekannt und gefragt ist. Namhafte Künstler wie zum Beispiel José González, Deichkind und Moderat fragten Reworks ihrer Tracks an und bekamen einzigartige Neuinterpretationen zurück. In den besagten fünf Jahren veröffentlichte Lambert vier Solo-Alben und tourte über den halben Kontinent. Und nachdem er 2018 zwei Alben, eines in Kollaboration mit dem Elektronik-Produzenten Stimming und eines mit dem Chicagoer Folk-Sänger Brooklyn Dekker veröffentlichte, erklang im Mai diesen Jahres nun wieder Lambert in Reinform: alleine und maskiert am Klavier.
Busy days, busy years - so sehr, dass man schon mehr als eine Persönlichkeit hinter diesem Pseudonym vermutete. Gerüchte und Namen sind für Lambert aber nicht mehr als inspirierender Schall und Rauch. Das, was zählt, ist das, was wirklich dahinter steckt: Ein neues Lambert-Album wird diese Geschichte im Herbst 2019 weiterschreiben und tiefer verorten.
Die Klassifizierung des Künstlers und Phänomens namens Lambert in ein enges Genre-Korsett wird durch die genannte Vielseitigkeit nahezu untragbar. Dennoch, der Name fällt oftmals in neoklassischen Zusammenhängen. Möglicherweise weil seine ersten Liveauftritte gemeinsam mit Nils Frahm und Ólafur Arnalds stattfanden. Dabei sprechen Lamberts Harmonien auch eine deutliche, andere Sprache: Melodien zwischen den Beatles und diesem Chopin treffen auf rhythmische Strukturen und mitreissende Bewegungen, die moderne elektronische Tanzmusik referenzieren. Lambert scheint demnach nicht viel darauf zu geben, pop- oder hochkulturell verortet zu werden. Es tut schließlich auch nichts zur Sache, ist es doch so oberflächlich und trügend wie jede Äußerlichkeit.
Festzuhalten bleibt aber, dass Lambert im Gegensatz zur Neoklassik, ihrer Ambienthaftigkeit sowie der konzentrierten Rolle von Fläche und diatonischer Harmonie, sich musikalisch deutlich vielseitiger versteht. Auch schimmert immer wieder ein klares und technisch versiertes Interesse an Musik bis hin zu einem Nerdtum bei ihm durch: Bach und Chopin sind dabei genauso Thema wie Bill Evans, Keith Jarrett und Brad Mehldau. Große Helden, die man nicht hinter jedem seiner Stücke vermuten würde. Denn die im Gegensatz dazu auch zu spürende Eingängigkeit popkultureller Traditionen und Inspirationen machen Lambert zu einem bunten Phänomen, einem gehörnten Pop- Trüffelschweinchen im Matsch der Neoklassik.
Aber die nächsten Arbeiten von Lambert werden die Welt sicher wieder eines Besseren belehren. Denn genauso wie viele Persönlichkeiten hinter dieser Maske stecken könnten, kann ein einziges Genre gewiss nicht genug für diesen Klangkosmos sein. Vielleicht ist dies damit auch die beste Verortung für das versteckt spielende Klavier: überall und nirgends, aber immer genau da.
19:0020:00
28. Okt
[ Konzert ]
Benne
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Bereits auf seinem Debütalbum „Nie mehr wie immer“ aus 2015 zeigte sich der in Berlin lebende Singer-Songwriter BENNE als aufmerksamer Beobachter. Es sind die kleinen alltäglichen Situationen, das Horchen auf die feinen zwischenmenschlichen Zwischentöne, die seine Songs auszeichnen. Er malt wunderschöne und besondere Bilder, die gefangen nehmen – ob solo mit Gitarre, auf großen Festival Bühnen oder eben auch einfach auf dem Handykopfhörer. BENNE schafft eine Welt, in die man eintauchen kann und will.

Bereits mit Alter von fünf Jahren begann BENNE, der ursprünglich aus der Nähe von Heilbronn stammt Gitarre zu spielen. Im Teenageralter schrieb er dann die ersten eigenen Songs. Worüber? Natürlich – wie sollte es anderes sein – über die erste Liebe. Nach der Schule arbeitete für einige Monate in einem Waisenhaus in Buenos Aires, bereiste Chile, Bolivien und Argentinien. Es folgten weitere Trips durch Europa und Indonesien. BENNE verbrachte viel Zeit in großen Städten, seine Kindheit aber vor allem in der Natur und beim Angeln.

Auf seinem neuen Album „Im Großen und Ganzen“ zeigt sich BENNE erneut als aufmerksamer und reflektierter Beobachter und nicht zuletzt als gewachsene Persönlichkeit. Hier spricht ein Songwriter, der in kleinen Dingen große Freude erkennen kann, der sein Leben bewusst lebt, hinschaut und nicht nur im Einfachen, sondern gerade in seinen Fehlschlägen zu sich und der Welt findet.
20:0021:00
28. Okt
[ Kunst ]
Wilhelm
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Zwischen Indie-Folk und glückstrunkenem Pop „Deutschrock? Deutschpop? Ist eigentlich auch egal. Auf jeden Fall dominieren die Gitarren, akustisch und elektrisch, den Sound der Leipziger Band WILHELM. Und ganz vorn die Stimme von Max. Und die ist wirklich am Ohr des Hörers, denn die Band hat auf zu viel Hall und Echo verzichtet. Und so wirkt der gesamte Sound einfach sehr direkt. Die Musik groovt und kommt ohne viel Produzentenzauber aus. Irgendwie macht sich bei WILHELM-Musik gute Laune breit. Warum sollte Leipzig, nachdem man mit RB im Fußball erste Liga spielt, nicht auch mit WILHELM in Sachen Musik ganz oben angreifen?“
Norbert Radig, Musikredakteur Antenne Thüringen
19:00
29. Okt
[ Diskussion / Vortrag ]
Dafür oder dagegen? Impfen aus der Sicht der Psychologie
  • Prof. Dr. Cornelia Betsch, Psychologin, Universität Erfurt
  • Eintritt frei
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Impfen oder nicht impfen? Impfpflicht oder freie Entscheidung?Diese Fragen erhitzen die Gemüter und medialen Debatten. Während die Meinungen von Befürwortern und Gegnern immer stärker polarisieren, ist sich die Wissenschaft einig: Impfungen gehören zu den wichtigsten medizinischen Entwicklungen überhaupt. Dagegen wecken Mythen über Impfstoffsicherheit oder andere Verschwörungen Zweifel bei vielen Eltern. Aber ist das die ganze Geschichte? Die psychologische Forschung betrachtet die Gründe, die Impfungen im Wege stehen und kann so geeignete Maßnahmen empfehlen, um die Impfraten gegen gefährliche und oft unterschätzte Krankheiten zu erhöhen. Impfpflicht ist eine dieser Maßnahmen – auch sie soll kritisch aus dem Blickwinkel der psychologischen Forschung beleuchtet werden.
19:0020:00
29. Okt
[ Konzert ]
Botticelli Baby
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Die aus dem Ruhrpott stammende Eigenmarke „Botticelli Baby“, die unter viel guter Resonanz im September 2018 ihr Album „Junk“ mit dem Label UNIQUE in Düsseldorf veröffentlichte, konnte seitdem auf ausverkaufte und hochenergetische Clubkonzerte über die Republik verteilt zurück schauen.

Neben dem Elbjazz und dem Fusion Festival breitete sich die Welle Botticelli Baby über die Grenzen NRWs aus und versorgte Clubs und Festival-Wiesen mit einer explosiven Mischung aus allem Möglichen. Ihr „Junk“ reißt unterschiedlichste Stile an, greift Beats aus vielen Genres auf und gießt sie zusammen in eine knaller Form, die die Band über die Jahre entwickelt hat und für die Botticelli Baby bekannt ist.

Was das Publikum erwartet wenn der D-Zug Botticelli Baby losbraust: eine ekstatische Stimmung, Schweiß, eine laute Meditation. Die Musik ist fett und ehrlich. Pur und qualitativ hochwertig. Sie ist laut. Es rumpelt. Sie geht voran. Man kann sich mitreißen lassen, genießen, betrachten. Sitzen ist möglich, fällt aber schwer.
Die Show passt, wackelt und irgendwann braucht man Luft, aber es geht weiter.

Die sieben Köppe, einer unterschiedlicher als der andere, geben alles an ihren Instrumenten, zu jeder Zeit. Sie lachen sich zu, verziehen die Gesichter, wackeln im Takt und das Publikum ist immer Teil des Ganzen, sofern es denn will.

Es geht rauf und runter, die Melodien ausgetüftelt, der Beat hämmert durch, die Texte tief, gebrüllt, poetisch, Ausdruck pur. So wie die Show selbst.

Es lohnt sich, weil jeder etwas anderes darin sehen kann. Es bewegt.
19:0020:00
29. Okt
[ Konzert ]
The Crimson Ghosts
  • The Crimson Ghosts
    Jamey Rottencorpse
Veranstaltungs Bild
 
19:0020:00
29. Okt
[ Konzert ]
LiveLokal: Steaming Animals
  • Steaming Animals
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Unsere große Release-Show findet in Dresden in der Groovestation statt! Unsere EP wird in Form einer CD erwerblich sein!
19:3020:30
29. Okt
[ Konzert ]
New Model Army
Veranstaltungs Bild
Im Oktober 1980 betraten drei Musiker in ihrer Heimatstadt Bradford erstmals die Bühne, um unter dem Namen New Model Army das Publikum zu begeistern. Angeführt von Frontmann und Songschreiber Justin Sullivan, markierte dies den Start einer beeindruckenden, fast 40-jährigen Reise, welche nicht nur auf ewig unverrückbare, musikalische Meilensteine, sondern auch eine weltweite Fangemeinde hervorgebracht hat. Im Laufe der Jahre kamen und gingen Bandmitglieder, der Musikstil New Model Armys entwickelte sich hörbar weiter, jedoch das Herzstück der Band, markant verkörpert durch Justin Sullivans eindrucksvolle Persönlichkeit, blieb bestehen. Mit ihm blieb auch die aufrichtige Überzeugung, mit der Kraft der Musik zu inspirieren und vielleicht sogar auch etwas zu verändern und bewirken.
19:0020:00
30. Okt
[ Konzert ]
Ilgen-Nur
  • Ilgen-Nur
  • VVK 11,-
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Slackerqueen Ilgen-Nur veröffentlicht ihre neue Single „In My Head“ und kündigt damit ihr am 30. August erscheinendes Debütalbum „Power Nap“ und die dazugehörige Tour an. Für das Video zum Song ist sie auf der Suche nach ihren musikalischen Wurzeln nach New York geflogen.
Vor gerade einmal zwei Jahren stand Ilgen-Nur das erste Mal auf der Bühne. 21 Jahre alt war sie da. Kurz danach erschien „No Emotions“, ihre erstes – von Max Rieger (Die Nerven) produziertes und aufgenommenes Tape. Trotzdem spielte Ilgen schon auf Tastemaker-Festivals wie dem The Great Escape, Waves Vienna, dem Spot und Reeperbahn Festival, supportete sowohl Annenmaykantereit als auch die Indie-Legenden Tocotronic und gab eigene ausverkaufte Konzerte in Berlin und Hamburg.
„In My Head“ ist ein vom Fernweh getriebenes Stück Musik, ein vom Gefühl gelassener Zurückhaltung getragener Indie-Rock-Song, der von Lethargie handelt und dem Ausbruch daraus, davon, gerne alleine zu sein und sich trotzdem darüber zu freuen, wenn jemand vorbei kommt, um sich die Stadt zeigen zu lassen: „I spend my days / in my head / re-living moments / that i tend to forget“. Ilgen-Nur verbindet spielend lässigen Indiepop mit Slacker-Rock-Attitüde und DIY-Ästhetik. Musikalisch erinnert das an Snail Mail, Nilüfer Yanya oder Courtney Barnett, aber auch an Pavement oder Built to Spill.
Für das Video zu „In My Head“ ist Ilgen gemeinsam mit Regisseur Constantin Timm (u.A. Bilderbuch, Leoniden) nach New York City gereist, um gemeinsam mit befreundeten Künstlerinnen und Musikerinnen (u.A. Rachel Trachtenburg und Mother Pigeon) die Stadt zu entdecken.
Wie es weitergeht? Es liegen noch jede Menge Songs in der Schublade, die raus wollen an die frische Luft, die gehört werden wollen, alles Songs, die auch kleine Hits werden wollen, wie „Cool“ und „17“ es schon geworden sind.
19:0020:00
30. Okt
[ Konzert ]
Mrs. Greenbird - Dark Waters Tour
  • Mrs. Greenbird
    Renn Anderson
  • Singer-Songwriter, Pop
  • VVK 23,-
Veranstaltungs Bild
Mrs. Greenbird sind zurück mit neuem Album, neuem Programm und neuem Sound.
Über 200.000 verkaufte Tonträger, zwei Echo Nominierungen, das selbstbetitelte Debütalbum landete gleich zwei mal auf Platz 1, eine Goldene Schallplatte, das zweite Album „Postcards“ in den RCA Studios in Nashville produziert, einen Live Entertainment Award (LEA) und und und...
Nun hat sich das sympatische Duo eine Weile rar gemacht, neue Songs geschrieben, an Ihrem Sound gefeilt und ein eigenes Plattenlabel gegründet um sich auf das zu besinnen, was ihnen wirklich wichtig ist: Echte, authentische, handgemachte Musik mit Tiefgang und Seele. Direkter, erwachsener, intimer, persönlicher und mit mehr Raum für Experimente. Immer mit dem klaren Fokus, eine Verbindung mit dem Publikum herzustellen, gemeinsam die Musik und das Leben zu feiern und der unbändigen Mission, die Welt mit jedem Akkord ein kleines bisschen besser zu machen.
Akustische Markenzeichen sind nach wie vor mal treibende, mal sphärische Gitarren, sehnsüchtig weinende Lap-Steels, ein verträumtes Piano, Sarahs außergewöhnliche Stimme, verspielt-poetische Texte und eingängige Melodien. Man muss ihn einfach selbst erleben, den unverkennbaren Mrs. Greenbird Sound.

Als besonderen Gast haben sich die beiden den talentierten Singer/Songwriter Renn Anderson aus Nashville Tennessee eingeladen, der das Konzert eröffnen wird. 
20:0021:00
30. Okt
[ Konzert ]
Hildegard Von Binge Drinking
  • Hildegard Von Binge Drinking
    Gang Gang
  • Punk, Krautrock
Veranstaltungs Bild
Hildegard von Binge Drinking (Würzburg)

Häresie ist eine Strategie. Also zumindest für Hildegard von Binge Drinking. Über 170 Konzerte hat das Nonnen-Duo aus Würzburg seit 2013 gespielt, darunter Shows in Eisenbahnwaggons, auf einem Schiff, auf Festivals von der Fusion über einen Christopher Street Day bis zur Ruhrtriennale - und natürlich in Clubs all over Deutschland. Nach einem - inzwischen ausverkauften - Album und zwei EPs kommt nun die neue Platte auf dem Frankfurter Label Ichi Ichi: "Infinity". Keine gewöhnliche LP, sondern eine, bei der alle acht Songs in Endlosrillen enden. Eher eine IP - infinite play. 

Taz: "Der Rausch, die Mystik, geschickt in einen Dialog gesetzt mit dem Bandnamen: Hildegard von Binge Drinking, passend im Nonnenornat, machen einen heftigen Clash von Electro mit Krautrock."
Babyblaue Seiten: "Zwischen Elektronik, Zombiprog und krautigem Punk. Weiter so!"


Gang Gang (Berlin)

Gang Gang ist ein neues Projekt aus Berlin mit Menschen von u.a. Van Urst. Wir sind gepannt und freuen uns drauf!
23:00
30. Okt
[ Party ]
MiDi Fan-Treffen Spezial
  • Albrecht Wassersleben
    Casio
  • Techno, House
  • 3,-
Veranstaltungs Bild
In Zeiten der rasenden Auflösung der Normalarbeit ist die Woche kaum noch mehr, als ein zahnloser Biber, der an unserem Grundbedürfnis nach Zerstreuung lutscht. midi ist die Pionierpflanze auf dem Geröllfeld, das die Trümmer der Arbeitswoche bilden. midi ist Feiertag. midi ist Werktag. midi ist das egal. midi ist deine Afterhour. midi ist dein Start ins Wochenende. midi ist das egal! midi ist Afterwork für Beschäftigungslose. midi ist Sabbat für Selbstständige. midi ist das egal. midi ist Freizeit ist Arbeit ist midi. midi ist Mittwochsdisko, alle zwei Wochen in der Groovestation, alles andere ist midi egal.
23:00
30. Okt
[ Party ]
Oliver Koletzki
  • Oliver Koletzki (Stil vor Talent, Berlin)
    Dusk & Black Vel (Freunde Feiern)
  • Techno
Veranstaltungs Bild
Die Idee vom KLUB NEU:

Ehrlich gesagt: Wir können das Nachtleben nicht neu erfinden. Auch nicht, wenn wir von einer Straßenseite auf die andere ziehen. 

Wir, das sind Gunjah, Freunde und viele unterschiedliche Menschen. Seit über 20 Jahren geben wir der elektronischen Musik in Dresden eine Bühne. Alle zusammen eröffnen im Dezember 2015 einen neuen Klub am Rande der Leipziger Straße: „KLUB NEU“! 

Der Plan: Ein Stück rückwärts gehen! Dort hin, wo alles begann: Zu einem Ort, an dem Musik Menschen verbunden hat. An dem es egal war, wer Du bist oder woher Du kommst. An dem die Bassdrum und guter Techno eine Selbstverständlichkeit waren.

Wir haben alles erlebt und jeden kennengelernt: Deejays, Liveacts, Raver, Tänzer, Machos, B****es, Freaks, Motzer, Hippster, Dealer, Träumer, Bouncer, Techniker, Tüftler und vieles dazwischen.

Wer uns der liebste Gast war? Keine Ahnung! Wir haben unsere Lehren aus den Abenden gezogen, nicht aus den Menschen. 

In diesen Nächten entschieden die Soundanlage, der Dj, der Liveact, das Licht, die Drinks, die Stimmung, das Publikum und vor allem die Musik über Erfolg oder Niederlage. 

Wir überlegen uns kein Image und erzählen keine Geschichten. Im Gegenteil. Wir starten ein Projekt, bei dem es ausschließlich um gute elektronische Musik geht: KLUB NEU! 
23:59
30. Okt
[ Party ]
Balla Balla Bamboleo
  • Cosmo Vitelli (I'm a Cliché, Malka Tuti / Paris)
    Mick Wills (Nation / Stuttgart)
    Bronko Taubenheim -Live- (Private Message, Eine Welt / DD)
    Textasy ( FTP records, natural sciences / Dallas)
    Thomas Bullock aka Tom Of England (Rub N Tug / New York City)
    GIN-GERS selection (Crewless / B, DD)
    Random Data (Disco Dilettante / DD)
  • Disco, House
  • 12,-, ab 6 Uhr 6,-
Veranstaltungs Bild
Halloween, dieses Fest, das einst von einer deutschen Power Metal-Band erfunden wurde, wird bei Balla Balla eigentlich jedes Mal gefeiert. Ein Freakfest mit Ansage, das Teufelseintreibung zumindest zulässt. Dass die Kürbisrauze als Setting für die erste Balla Balla nach anderthalb Jahren dient, passt also durchaus. Nach Nero, Shaman Dance, Bunga und Burnout nun also Bamboleo, frei nach den Flamenco-Königen.

Ein Fest für das Feuer und ein Fest für das Wasser feiert der Franzose Cosmo Vitelli überall dort, wo er hinkommt, um rasende Tanzwut zu entfachen. Thomas Bullock aka Tom Of England könnte die Wicker Woman von Welt eventuell von den legendären New Yorker Séancen kennen, die er als Teil von Rub N Tug gehalten hat. Gemeinsam mit Zeremonienmeister DJ Harvey war er Anfang der Neunziger von Großbritannien in die USA aufgebrochen, um Kosmische Lehren zu verbreiten und mit der Band Map Of Africa Trancezustände zu generieren. Ähnlich wie Mick Wills, der ohnehin landauf landab als Meister der Grauschattierungen gilt. Eine Kunst, die auch Bronko Taubenheim beherrscht und die er mit seinem Liveset endlich mal außerhalb seines eigenen Heidenheims präsentiert. Und Textasy trägt das Versprechen auf ritualbedingte Bewusstseinsveränderungen schon im Namen. Schließlich schärfen auch GIN-GERS selection und Random Data ihre Mistelsicheln, bevor die Balla Balla Boys Veitstänze an den Überresten ausprobieren.
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