18:0019:00
15. Jul
( Konzert )
Garten Konzerte: Antje Schomaker
Die Garten Konzerte finden im Juli und August jeden Donnerstag im Open Air Bereich der Chemiefabrik Dresden statt! Freut euch auf nette Leute, tolle Künstler*innen und die so lange vermisste Konzert-Atmosphäre unter freiem Himmel!! Achtung habt die Uhr im Blick! Die Konzerte starten und enden pünktlich und finden im Biergarten der Chemo statt. Wir haben die gesetzlichen Auflagen permanent im Blick und werden diese entsprechend verantwortungsvoll umsetzen! Sollten (einzelne) Konzerte wider Erwarten doch nicht stattfinden können, bekommt ihr 100% des Kaufpreises von unserem Ticketingpartner Krasser Stoff rückerstattet (inkl. aller Gebühren).

Stillstand? Findet Antje Schomaker total öde. Sie nimmt jede Gelegenheit wahr, um sich neu auszuprobieren. War sie auf ihrem ersten Langspieler „Von Helden und Halunken“ noch auf der Suche nach sich selbst, dann sieht die Sache auf ihrem zweiten Album ganz anders aus. Die Musikerin, die vor acht Jahren vom Niederrhein nach Hamburg zog und inzwischen ein weiteres Zuhause in Berlin hat, setzt heute in ihren Songs eher aufs Loslassen. Folgerichtig lässt sie im „Verschwendete Zeit“-Video nicht nur mit Zeilen wie „Ich will wieder alleine sein, schneid mir die Haare ab, obwohl du sie magst“ eine Beziehung hinter sich, sondern hat einfach mal ihr altes Ego erstochen.
Was sofort auffällt: Die 27-Jährige sieht jetzt mit ihrer Kurzhaarfrisur irgendwie lässiger aus. Genauer betrachtet ist sie gleichzeitig innerlich gewachsen. Sie hat sich zu einer richtig selbstbewussten Künstlerin entwickelt. Immer wieder hinterfragt sie all die eingefahrene Denkmuster oder Gewohnheiten, ihre Gedanken bringt sie ziemlich direkt in ihren Liedern aufs Tableau. Das macht sich besonders in dem Stück „Auf Augenhöhe“ bemerkbar. Da erklärt Antje unmissverständlich, wie es sich anfühlt, wenn jemand mit einem von oben herab kommuniziert: miserabel! So eine arrogante Haltung widerspricht komplett ihrer eigenen Lebensphilosophie: „Wir sollten lernen, einander zuzuhören und respektvoll miteinander umzugehen.“
Ohnehin ist Antje eine Teamplayerin. Als Spotify sie für die Momentum-Kampagne, mit der Künstlerinnen gefördert werden, ausgewählt hat, wollte sie nicht bloß alleine davon profitieren. Also spielte sie „Auf Augenhöhe“ mit 124 Sängerinnen ein – von Lea über Lary bis zu Stefanie Heinzmann. Ihre Stimmen hat sie als Background-Chor quasi wie ein Instrument genutzt, sie passen perfekt zum chilligen Nineties-R’n’B-Sound.
Nachdem sich Antje mit Liedern wie „Bis mich jemand findet“ als sensible Großstadtpoetin mit Gitarre etabliert hat, fasst sie nun den Mut, häufiger mit Beats zu experimentieren. Statt ans Klavier setzt sich sie sich gerne mal an den Synthesizer, immer öfter tauscht sie die Akustik- gegen die E-Gitarre aus. Im Gegensatz zu ihrem Debüt sind ihre neuen Songs vielseitiger, doch sie verleugnen Antjes Wurzeln nicht. „Auf Augenhöhe“ kommt mit fröhlicher Melancholie daher, zu einem schmissigen Eighties-Groove kann man wunderbar tanzen.
Live brauchen diese facettenreichen Songs natürlich eine energetische Show. Da drängt es sich fast schon auf, die Band zu erweitern. Antje hat eine neue Keyboarderin ins Boot geholt, das gibt ihr auf der Bühne ein gutes Stück Freiheit: „Ich kann mehr tanzen, weil ich weniger an den Instrumenten hänge.“
19:0020:00
15. Jul
( Konzert )
Love Machine & Drens
  • Love Machine
    Drens
  • Funk
  • VVK 11,10
Drens spielen Surfpunk!
Als wilder Vierer in Dortmund, Europas Schnurrbarthauptstadt gegen Ende 2017 durch eine gemeinsame Liebe zu Halloumi und Lo-Fi Melodien gegründet, haben Drens nun mit ?Pet Peeves? ihre Debüt-EP inmitten von Isolation und Frühlingsdrang geworfen.
Folgendes Szenario: Eine Stadt in Technicolor, aquamarinblauer Himmel, grüner Rasen, auf dem Flamingos staksen. Wellenrauschen, aus der Ferne weht Gelächter, Strandszenen. Aber je länger man in dieses Szenario starrt, desto grellerblendet die Sonne, desto schriller klirrt das Gelächter. Es könnte alles so schön sein, aber eine kleine, böse Wolke verdeckt die Sicht, ein Stein steckt im Schuh.

Mit düsteren Geschichten aus der Heimatstadt und gleißend kauziger Rockmusik, zündeln die fünf Düsseldorfer um den charismatischen Sänger Marcel Rösche wild herum. Ihre Live Show ist eine aberwitziger tour de force. Der Bogen spannt sich von knisternden Atmosphären zu brachialen, psychedelischen Ausbrüchen. Rösche singt vom Absturz und vom Tag danach während der Groove für immer nach vorne treibt und Gitarren und Synthesizer freidrehen dürfen. Ohjeh, da geht?s hoch her, ist ja schon fast wie am Worringer Platz. Wer wohnt schon in Düsseldorf?

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Es gilt das GGG-Prinzip, also Getestet, Genesen, Geimpft.

Testzentren gibt es in der Umgebung um die Groove genug, zum Beispiel vor der Scheune oder in der Schauburg. Geimpfte und/oder genesene Menschen bringen bitte entsprechende Dokumente mit!

Im Laden gelten dann die gängigen Regeln. Also Abstand halten, Handhygiene, Nies- und Hustenetikette und Maske tragen, sobald ihr euren Platz verlasst.

Außerdem müssen wir für den Innenraum eure Kontaktdaten aufnehmen, das geht über App oder per Stift und Papier. Diese Daten werden natürlich nach einem Monat vernichtet und nicht weitergegeben.

Beachtet bitte die Aushänge, falls es zu kurzfristigen Änderungen kommt!
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22:00
15. Jul
( Party )
Queergarden
  • Pop
  • Eintritt frei
Der queerste Biergarten der Stadt!
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