10:00
22. Jul
( Diskussion / Vortrag )
Culture Connect –Nachhaltig Kommunizieren
  • Eintritt frei, Anmeldung beachten
„Tue Gutes und rede darüber“. Dieser Leitspruch reicht schon lange nicht mehr aus, wenn es um die Kommunikation von Nachhaltigkeitsidealen oder die Umsetzung einer Nachhaltigkeitsstrategie geht. Mit verschiedenen Gästen werden wir nachhaltige Kommunikation von mehreren Seiten beleuchten und auch in die Praxis eintauchen. 
Mit „Culture for Future“, einem durch den Rat für Nachhaltige Entwicklung gefördertem Projekt, erarbeiten wir mit fünf Dresdner Kultureinrichtungen individuelle Nachhaltigkeitsstrategien. 
In der Reihe „Culture Connect“ stellen wir Ihnen über das Jahr hinweg immer wieder Zwischenstände des Projektverlaufes vor, indem wir spannende Expert*innen zum Thema Nachhaltigkeit und Kultur einladen sowie die Akteure selbst zu Wort kommen lassen.

Anmeldungen bitte bis zum 15. Juli 2021 an kultur-denkmalschutz@dresden, Sie erhalten dann den Link zur Veranstaltung. 

Diese Veranstaltung richtet sich insbesondere an Verantwortliche aus den Bereichen Marketing/Kommunikation.
18:0019:00
22. Jul
( Konzert )
Garten Konzerte: Jeremias
Wenn eine Band aus Hannover mit einem Altersdurchschnitt von 20 Jahren angibt, „Disko- Funk“ zu machen, muss das „Posing“ sein. Als gemeinsamen musikalischen Nenner definieren Jeremias Heimbach (Gesang/Piano), Oliver Sparkuhle (Gitarre/Synthesizer), Ben Hoffmann (Bass) und Jonas Herrmann (Schlagzeug) Bands und Künstler wie „Parcels“, „Tom Misch“ oder „Men I Trust“, zudem wohl eine Interpretation der Interpretation. Denn am Ende lenkt all das nur ab. Von vier virtuosen Musikern, die zusammen gerade neue Energie in den Organismus „Deutsche Popmusik“ pumpen. 

Im Oktober 2019 veröffentlichten JEREMIAS ihre Debüt-EP „Du musst an den Frühling glauben“. Produziert hat Tim Tautorat, der zuvor mit Alben von Faber und AnnenMayKantereit von sich reden machte. Es folgten erste Festivals und Supportshows für u.a. GIANT ROOKS & OK KID. Wenn die Fans 18 Shows der ersten eigenen Tour im Frühjahr 2020 fast restlos ausverkaufen, augenscheinlich wenig Vergleichbares in ihren Playlists haben und eine Klavierballade („Grüne Augen lügen nicht“) so laut wie keinen anderen Song mitsingen, dann reichen weder Pose noch Genre-Begriffe aus, um diese Band zu erklären. Um sich selbst zu erklären. Lieber mit „Disko-Funk“ ein neues Genre definieren, als Bestehendes für nicht vergleichbares zu bemühen. 

Im Frühjahr 2020 folgte die zweite EP. Ein Intro, vier Songs. „alma“ – die „Seele“. „Es ist eine EP über die Liebe und den Kummer. Wie theatralisch es auch scheinen mag, hat uns das maßgeblich inspiriert“, so Jeremias. Das erste Album „golden hour“ erscheint am 28.05.21. In Zeiten von „Songs“ schon fast ein Anachronismus. Ein Album. Für Anfang 20jährige. Bei JEREMIAS mitnichten. Weil es das „Format“ ist, das die Band am besten widerspiegelt. Diese feinen, unsichtbaren Bande. Die alles zusammenhalten. Mit Sinn erfüllen. Und Sinnlichkeit. Weil es bei JEREMIAS immer um „mehr“ geht. 

Mit „hdl“ lieferten sie den Auftakt, der die rasche Weiterentwicklung der Band zeigt. JEREMIAS sind Sturm und Drang und Dringlichkeit. Auf „mio“ dezent verpackt in dahinfließende Synthie-Flächen, funky Basslines und groovende Drum-Loops. „Wenn ich’s nicht mache, macht es jemand anderes // oh mein Gott, ich hoff so sehr, dass das nicht alles ist.“ Dass es das auf keinen Fall sein wird, versprechen sie mit Songs wie „nie ankommen“ und „paris“. Insofern steigt die Spannung auf die verzaubernde Energie und den Groove ihres Disko-Funks auf den Konzerten. Denn wenn man sie einmal gesehen hat, dann spürt man es sofort. Es gibt sie noch: die Liebe auf den ersten Blick!
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19:00
22. Jul
( Kunst )
A liberal Joke
  • Svea Mausolf
    Pitt Wenninger
  • Eintritt frei
Ich bin Wasserverkäufer hier in Dresden. Mein Geschäft ist mühselig. Wenn es wenig Wasser gibt, muss ich weit danach laufen. Und gibt es viel, bin ich ohne Verdienst. Aber hier bei uns herrscht überhaupt große Armut. Es heißt allgemein, dass uns nur noch die Götter helfen können. Zu meiner unaussprechlichen Freude erfahre ich von einem Vieheinkäufer, der viel herum kommt, dass einige der höchsten Götter schon unterwegs sind und auch hier in Dresden erwartet werden dürfen. Der Himmel soll sehr beunruhigt sein wegen der vielen Klagen, die zu ihnen aufsteigen. Seit drei Tagen warte ich hier am Eingang der Stadt, besonders gegen Abend, damit ich sie als erster begrüßen kann. Später hätte ich ja wohl kaum mehr Gelegenheit, sie werden von Hochgestellten umgeben sein und überhaupt stark überlaufen werden. Wenn ich sie nur erkenne! Sie müssen ja nicht zusammen kommen. Vielleicht kommen sie einzeln, damit sie nicht so auffallen. Die dort können es nicht sein, die kommen von der Arbeit. Ihre Schultern sind ganz eingedrückt vom Lastentragen. Der dort ist auch unmöglich ein Gott, er hat Tinte an den Fingern. Das ist höchstens ein Büroangestellter in einer Zementfabrik. Nicht einmal diese Herren dort kommen mir wie Götter vor, sie haben einen brutalen Ausdruck, wie Leute, die viel prügeln, und das haben Götter nicht nötig. Aber dort, diese zwei! Mit denen sieht es schon ganz anders aus, sie sind wohlgenährt, weisen keine Zeichen von irgendeiner Beschäftigung auf und haben Staub auf den Schuhen, kommen also von weit her…

Svea Mausolf und Pitt Wenninger leben und arbeiten in Köln, ihr zentrales Medium ist Malerei. 2016 gründeten sie das Performance-Duo Leckhaus.
19:00
22. Jul
( Party )
Queergarden
  • Pop
  • Eintritt frei
Der queerste Biergarten der Stadt!
Für das Indoorprogramm braucht ihr einen tagesaktuellen Test (Im Ostpol von 10 - 14 und 16 - 19 Uhr), einen digitalen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis. 

Biergarten: 19 - 22 Uhr
Party: 22 - 01:30 Uhr
19:30
22. Jul
( Literatur )
Palais Slam
  • Annika Blanke (Oldenburg)
    Nele Müller (Münster)
    Felix Treder (Hamburg)
    Max Golenz (Berlin)
    Gerrard Schueft (Chemnitz)
  • Slam
  • Eintritt frei
Annika Blanke, Wortakrobatin und Zeilenstellerin, geboren 1984 im ostfriesischen Leer. Seit 2007 steht sie regelmäßig auf großen und kleinen Bühnen von Norderney bis New York City. Slammt überwiegend ziemlich rasant – und manchmal auch op Platt. Blanke lebt in Oldenburg und ist Mitbegründerin der dortigen Lesebühne Metrophobia sowie der Lesebühne „The HuH!“ in Bremen. Gemeinsam mit Rita Apel und Insa Kohler bildet sie zudem das Kabarett-Slam-Trio „Dames Blonde“. Ihr Debütroman „Born: Toulouse“ erschien 2012 im Lektora-Verlag, im März 2017 erschien mit "Neulich war gestern noch heute" ihr Best Of an Bühnentexten und Kurzgeschichten.

Nele Müller ist 25 Jahre alt, gebürtige Cellerin und studiert in Münster Germanistik und Soziologie. Sie ist seit 2018 Bühnenpoetin und greift in ihren Texten gesellschaftlich relevante, realpolitische Themen auf, so versucht sie ihren politischen Aktivismus mit Poesie, Kunst und Theater zu vereinen und tut dies auf einfühlsame Weise, die zugleich aufrüttelnd und eindringlich ist.

Felix Treder ist ein norddeutscher Wassermann aus einem kleinen Dörfchen im Süden Schleswig-Holsteins und erkundet die Welt als Poetry-Slammer, Autor, Fotograf und Student. Felix mag Dinge, die er nicht kennt, er mag Dinge, die er nicht kann. Und er mag es, sich nicht festlegen zu müssen. Er erfreut sich sehr an kreativer Arbeit, am Reisen, an Politik und guten Gespräche. Und an Tee. Aber grün. Danke. Einiges von dem, was Felix zu Papier bringe, teilt er sehr gerne auf Poetry-Slams oder anderen Veranstaltungen mit den unterschiedlichsten Menschen. Dies macht gut. Sehr gut sogar. Er besticht durch sein herausragendes Talent, die unterschiedlichsten Meinungen und kritischsten Themen gekonnt in Form von Wortspielen und Zungenbrechern in das Mikro zu dichten, ohne zu stolpern versteht sich und mit jeder Menge Charme.

Vor 10 Jahren als Slam Poet gestartet ist Max Golenz heute Comedian, Pumper, Lehrer und vor allem: Mensch. Der stetige Versuch, das alles zu vereinen, ist seine Lebensaufgabe geworden. Geboren 1991 im schönsten und östlichsten Bezirk Berlins trägt der Kaventsmann aus Köpenick mit dem Mikro in der Hand das Herz auf der Zunge. Ob Schul- oder Hantelbank - er kennt sie beide in und auswendig. Mit Erfahrungen aus dem Lehreralltag und humorvoller Lyrik bringt er nicht nur gern das Publikum zum Lachen, sondern beendet letztlich auch jede Stunde!

Gerrard Schueft, Chemnitzer Aushängeschild, neben dem Nischl und Kraftklub, besticht durch seine Texte, die Alltägliches ins Absurde ziehen. Immer mit einem Augenzwinkern fröhnt er dem Sarkasmus in seiner reinsten, herausfordernsten, aber schönsten Art! Zwischen Harmonie und Dissonanz!! Durchgehend nice&keck!!!
19:0019:30
22. Jul
( Konzert )
Korn & Sprite
  • Korn & Sprite (Dresden)
  • Rock
Irgendwie klingt es irgendwie nach schwarz-weiß, wenn man an die 1980er Jahre denkt – dem Jahrzehnt, aus dem drei Familienväter, ein Kunst- und Glückslehrer und eine Ärztin entstammen und eine einzige Hommage an die Hamburger Schule feiern. Kaum Coversongs, sondern fast schon obsessive Anspielungen und Verweise auf Bands wie KETTCAR, TOCOTRONIC und TOMTE sowie auf Sachen, die nur Leute über 25 kennen. „Marcus hat gesagt, das sind nur Tränen im High-End-Leben“ heißt es beispielsweise in einem Song und: „Ich will wieder Monkey Island spielen und von dir will ich nicht mehr reden.“ Dabei eifern KORN&SPRITE nicht den Punk-Rock-Attitüden des frühen Diskurspop nach, sondern entwickelt in einem geschickten Zusammenspiel aus Saxophon, Klavier und Gitarre einem wohltuend frischen und unverpopten Folksound. Dass es bisher noch kein Konzert der Band gab, auf dem nicht auch tanzende Kinder anwesend waren, sagt genauso viel über KORN & SPRITE aus wie der Doktortitel des Sängers. Irgendwie unkonventionell halt.

Ort
Augusto Sommergarten, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
19:0020:00
22. Jul
( Konzert )
Olicía trifft mDura
Die Kunst.Raum.Konzerte bieten eine Plattform für die Verschmelzung von klang-, bild- und raumbasierten Künsten. Dabei gesellt sich zur Musik immer eine weitere Kunstform. Jede Band entwickelt – neben dem Spielen eigener Stücke – eine Komposition in Echtzeit gemeinsam mit dem Publikum.

OLICÍA
Olicía ist eine Band mit zwei starken Frauen, die mit ihrer Musik ständig auf der Suche nach neuen Ideen sind. Das Bandprojekt der beiden Multiinstrumentalistinnen Anna-Lucia Rupp und Fama M’Boup entwirft einen völlig eigenen Klangkosmos. Alles was auf der Bühne zu hören ist, entsteht im Moment, nichts ist vorproduziert. In einer Zeit, in der Stilgrenzen immer mehr aufbrechen, platziert sich Olicía im eigens begründeten Genre "electronic handmade loopjazz".

mDura
DURA ist eine interdisziplinäre Medien- und Installationskünstlerin. In ihren Werken verbindet sie skulpturale Werke, Installationen und Sounds mit Performance und Video. Durch den Einsatz von bildhauerischen Elementen und fein austarierten Aktionen entstehen atmosphärische Szenerien, vielschichtige Sinneseindrücke und Assoziationsmöglichkeiten. Ihre Werke befassen sich mit der Wirkung von Sound, Raum und Formästhetik in 3D Animation, Objekten und Performances.
20:30
22. Jul
( Performance )
Ein Raum. Ein Körper. Eine Unterhaltung.
  • Mariama Lechleitner
  • Eintritt frei
Eine interaktive Rauminstallation von Mariama Lechleitner

Wo hört ein Raum auf, wo fängt ein Körper an und was passiert dazwischen. Was ist ein Bühnenkostüm.

Mit dieser Installation wird der Begriff des Bühnenkostüms in seiner uns bekannten Form dekonstruiert. Es wird ihm das genommen, was wir alle damit verbinden, nämlich das Haptisch-Stoffliche. 

Übrig bleibt die Unterhaltung zwischen den koexistenten Individuen: Körper und Raum. 

Trete alleine in den Raum, um die Installation zu aktivieren.

Höre, wie der Raum auf deine Anwesenheit reagiert. Lass dich von der Position der Agent:in in die Position der Rezipient:in treiben, und wieder zurück.

Nimm dir Zeit.
Höre zu.
22:00
22. Jul
( Kunst )
Waterlounge: LosKunst ´21 Midissage
  • David Lange
    Patrick Krüger
    Dave Mante
    Anna Lila May
    Patrick Krüger
    Euronymus
    Kristina Singer
    Philipp Pixelputzer
    Gleb Konkin-von Serebrowski
    Thomas Schreiter
    Ansek Budré
    Philipp Pixelputzer
    Hilde Gießel Tümpel
    Youngmin Lee
    zartundzwitter
    Thomas Schreiter
    Pier Fransescu Pusceddu
    Juan Manuel Barragan Fuentelsaz
    Mardermatze
    Andreas Helwig
    Yukio Tee
    KC Wagner
    Nal Art
    Digital Kaos (Kosmonautentaz)
    Ansek (Waterlounge)
  • Eintritt frei
"Aber worum geht es denn?"
Vom 21. bis 27. Juni findet die "LosKunst! 2021 - ein bisschen Kunst online UND offline" im Rahmen der Studententage statt - eine Kooperation zwischen der Galerie STUWERTINUM, den Studentenclubs Aquarium, Borsi 34, Count Down, dem Club Hängemathe und den Ausstellungsreihen "Waterlounge" und "Kunst im Keller".
Allen, die Lust und Mut dazu haben, zu zeigen, was sich so im Skizzenblock, auf Leinwand oder auch im Digitalen versteckt, möchten wir die Gelegenheit zum Ausstellen geben: virtuell in den gerade im Bau befindlichen Online-Clubs UND offline als Repro-Ausstellung vor den beteiligten Studentenclubs.
LosKunst! wurde 2019 als Kooperation zwischen der Galerie STUWERTINUM und den Ausstellungsreihen „Waterlounge“ (Club Aquarium) und „Kunst im Keller“ (Klub CountDown & art.efakt) gegründet. 
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