19:30
13. Aug
[ Konzert ]
Kliffs
  • Kliffs
  • Pop
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Mark Bérubé und Kristina Koropecki lernten sich schon vor über zehn Jahren in Montreal kennen. Wenig später schloss sich Kristina Marks Soloprojekt als Livemusikerin an. Gemeinsam tourten sie viele Male von Kanada nach Europa und wieder zurück. 2014 strandete man schließlich in Berlin, um zunächst dennoch erst einmal getrennte musikalische Wege zu gehen. Mark veröffentlichte weiterhin Soloplatten, Kristina spielte (und spielt nach wie vor) unter anderem in der Liveband von Agnes Obel. Aber so komplett ohne den jeweils anderen ging es dann doch nicht. 

2018 wurde schließlich zum Geburtsjahr für das neue, gleichberechtigte Duo-Projekt: Kliffs. “Kristina und ich steuern den Kliffs-Kahn gemeinsam.” beschreibt Bérubé die neue Arbeitsweise. „Wo meine Schwächen einsetzen, beginnen Kristinas Stärken. Wir hatten früher beim Musik-Machen oft die Tendenz, alles zu verkopft anzugehen, alles zu verkomplizieren. “Temporary Cures” sollte sich davon frei machen. Kliffs dürfen auch Pop sein, auf simple, aber catchy Grooves setzen, auch wenn der Ursprung unseres Sounds eher im Introspektiven, im klassischen Songwriting liegt. Unser langjähriger Freund und Co-Produzent Tonio Morin-Vargas hat das verstanden und viele Stücke der Platte zusammen mit uns genau so versucht einzufangen. ”Kliffs machen Popsongs für schüchterne Tänzerinnen.“ schrieb in der Folge jemand über die Anfang 2019 veröffentlichte, selbst betitelte Vorab-EP der Band, Vergleiche mit Andy Shauf, Sophie Hunger, oder Patrick Watson waren rasch zur Hand. Schön, wenn musikalische Konzepte am Ende offensichtlich auch im Ohr des Hörers aufgehen! „Wir lieben einfach musikalische Diversität!“ fügt Koropecki noch einmal hinzu, was man „Temporary Cures“ an allen Ecken und Enden anhört.

"Ist plötzlich wieder Barock? Der flauschige, in viele
Richtungen offene Indie-Pop [...] hat zwar trotz opulenter Verzierungen nichts für Schwülstigkeit übrig, ist aber wie die barocke Lyrik von Vergänglichkeit besessen." (Rolling Stone 01/2020)
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19:30
15. Aug
[ Konzert ]
Antoinette & Holzmann
  • Antoinette & Holzmann
  • Pop
  • Eintritt frei
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Berauscht und mit gebrochenem Herzen sucht die Sängerin nach einem Gitarristen. Sie trifft ihn in einer Bar. Er? Er sagt sofort zu. Marie Antoinette und Richard Holzmann veröffentlichten 2019 ihr erstes Album „Ashaltbohème“. Sie verbinden Akustikgitarre mit dichter Poesie. Gibt's was Herzhaftes oder Süßes zum Frühstück? Marie steht auf Hausmannskost, Richard hat eine Affinität für raffinierten Zucker. Sie nennen das Urbane Chansons. Fingerstyle knutscht Pop-Poesie.

Unterwegs hören sie gern Derek Trucks, Hiatus Kaiyote oder Helge Schneider. Sie spielen rund 50 Konzerte im Jahr. Immer DIY. Darin schwingt die Asphaltbohème. Marie und Richard haben die Musik – aufrichtige Songs aus dem Herzen. Das ist der gemeinsame Nenner. Ihre spielerische Synchronizität ist immer spürbar, obwohl die Künstler voneinander entfernt wohnen, in Berlin und Leipzig – vielleicht den hipsten Großstädten des Landes. Sie kennen die Szenen und Welten zwischen Popkultur und Kleinkunst. Dieses urbane Leben wird zu ihren urbanen Chansons.
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