18:3019:30
18. Aug
[ Literatur ]
Stand up 44 - Draussen Tour 2020
  • Kawus Kalantar
    Daniel Wolfsen
    Kinan Al
    Felix Lobrecht
  • Comedy
  • ausverkauft
Veranstaltungs Bild
Die freshste Stand up - Mixshow Deutschlands geht wieder auf Tour. Aufgrund der aktuellen Situation (Sommer (und die Sache mit Corona)) dieses Jahr Open Air und draussen. Deshalb auch DRAUSSEN Tour. 

Aerosolgerechte Abstände werden eingehalten, neue Sets werden gespielt - Stand-Up at it’s finest!

Mit dabei wie im letzten Jahr:

KAWUS KALANTAR
Kawus ist ein Glücksfall für die deutsche Stand up Szene. Immer direkt, immer relatable, immer absolut witzig. Straight aus der Neuen Vahr Süd bis nach Berlin und jetzt bundesweit - der nächste Big Motherfucker im Game (stellt euch Kawus vor, wie er das sagt haha). Viele von euch kennen ihn schon als Opener auf Felix‘ HYPE-Tour, von den Mics in Berlin oder seinem Podcast „Chips und Kaviar“.

DANIEL WOLFSON
Daniel kommt aus Berlin, ist okay integriert (hat die Deutsche Staatsbürgerschaft!) und macht Comedy.
Er schraubt das Spiel der Selbstreferenz auf das nächste Level und verquickt (das „verquickt“ steht hier, um die Staatsbürgerschaft zu rechtfertigen) Autobiografisches mit gesellschaftlichen Themen und erschreckend detaillierten Alltagsbeobachtungen. Nicht nur live, sondern auch im Podcast „Chips und Kaviar“ on fuego (Spanisch für „Feuer“)!

KINAN AL
Kinan ist ein Vollblut-Stand-up Comedian und überraschenderweise kein Diabetiker. Mit seinen harten, ehrlichen und verspielten Stories aus dem Leben eines syrischen Comedy-Nerds, der seit 20 Jahren in Berlin-Neukölln gestrandet ist, begeistert er live und in seinem Podcast „Nix geht ab“.

Moderiert wird das Ding wieder vom vielversprechenden Newcomer Felix Lobrecht. Kurz: Es wird nice!
19:30
18. Aug
[ Konzert ]
Karl die Große
  • Karl die Große
  • Pop
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Vielschichtiger, deutschsprachiger Pop. Ihre Lieder sind eigen, mit Haltung vorgetragen, federleicht. Und ja: Es heißt Karl die Große. Nach zwei Eps, dem vielbeachteten Debütalbum und unzähligen Konzerten geht Karl die Große ab 2020 mit neuen Liedern auf Tour und ins Studio. Ihr Album „Dass ihr Superhelden immer übertreibt“ schlug in den letzten zwei Jahren einige Wellen: Karl die Große wird bei den VUT Indie Awards auf dem Reeperbahnfestival 2018 in der Kategorie „Beste/r Newcomer/in“ nominiert, es gibt höchste Presseweihen von Deutschlandfunk bis Brigitte, die Band spielt Support-Touren u.a. mit Sarah Lesch, Niels Frevert, Moop Mama und ist zu Gast auf dem Kindersampler „Unter meinem Bett“. 

Das wohldosierte Schöpfen aus dem immensen Potential einer sechsköpfgen Band macht Karl die Große in Sachen Musikalität, Kreativität und Sound zum Kleinod: Ein unglaublicher Farbenreichtum, fokussierte Popbeats, unerwartete Brechungen in strahlend schönen Arrangements - gepaart mit Wencke Wollnys entwaffnendem Songwriting und Gesang. 

Auch inhaltlich weiß Karl die Große zu überzeugen. Wollnys Texte sind weit entfernt von Einheitsbrei und Befindlichkeit. Die Dringlichkeit wird spürbar. Wencke Wollny legt Wert auf Einordnung, die richtigen Fragen, ein breites Spektrum an Themen und vor allem auf Relevanz. Ihr Blick ist weit, aufgefächert und nimmt poetische persönliche Perspektiven genauso ein wie den gesellschaftlichen Blick über den Tellerrand.
18:00
19. Aug
[ Party ]
Downstairs
  • Ark3r (Prag)
    Nermo (Hungary / DD)
    David Jach (Get Physical / DD)
  • House
„Wir sind klein, aber fein” Dafür müssen wir uns nicht verstecken.
Die Kulisse und das Elbtal ist schon wirklich ein Hingucker - dabei kann man bei einem kühlen Getränk, entspannt den Mittwoch auf der Weinbergterrasse ausklingen lassen. Außerdem sorgen wir immer für gute qualitative Musik von Downbeat bis Deep House. Genau dies reicht aus, eben ohne viel Schnick-Schnack! 

Aufgrund der Auflagen kann es zu einem Einlassstop kommen. Die Anzahl ist begrenzt auf max. 60 Tickets!  
Nur Bargeldzahlung ist möglich!
Parkplätze sind sehr begrenzt, kommt bitte lieber mit der Straßenbahn, Fahrrad oder zu Fuß!

- Bitte bleibt unbedingt zuhause, wenn ihr irgendwelche Krankheitssymptome verspürt - aus Sicherheit der Gäste. 
- Bitte beachtet außerdem die gängigen Hygieneregeln - dies ist uns sehr wichtig! 
- Das Tanzen ist auf Grund der Bestimmungen weiterhin untersagt, also bitte haltet euch an die Regelung damit wir weiterhin diese Art von Event durchführen dürfen. Vielen Dank! 

Ort: Downstairs, Bautzner Str. 132, 01099 Dresden^
19:30
19. Aug
[ Literatur ]
Palais.Slam
  • Jessy James LaFleur (Görlitz)
    Vivien Wenzel (Leipzig)
    Lukas Lindig (Leipzig)
    Eileen Mätzold (Leipzig)
    Gerrard Schueft (Moderation)
  • Slam
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Jessy James LaFleur ist Nomadin aus Überzeugung und bewandert als Spoken-Word- Künstlerin, Moderatorin und Rapperin die Millionen Pfade dieser Welt seit mehr als 16 Jahren. Die Ostbelgierin wurde in Aachen geboren, ist in einem kleinen Dorf namens Kelmis aufgewachsen und hat ihre Musik und Poesie bereits in mehr als 30 Ländern und in drei verschiedenen Sprachen (Deutsch/Französisch/Englisch) auf die Bühne gebracht. Kreative Anlegeplätze hat sie in Deutschland seit 2013 in Berlin, Celle, Lüneburg, Leipzig und Görlitz gefunden. Außerdem unterrichtet sie Spoken Word an deutschen JVAs, Schulen, sowie Jugendzentren in der ganzen Welt und arbeitet mit Spoken Word- und HipHop-Kollektiven in u.a. Belgien, Polen, Estland, Österreich, Frankreich und England, USA. Ihr erstes One-Woman-Theater-Stück, “Bekenntnisse eines Papierfliegers”, feierte am 1. November 2018 im Stadttheater Wolfsburg Premiere und wurde im Anschluss am TDJW Leipzig und in Tartu in Estland aufgeführt. Wenn sie nicht schreibt ist sie ausserdem als Grafikdesignerin tätig und entwirft alle Poster, Webpages und Werbematerial für ihre Veranstaltungen selbstständig.

Vivien Wenzel beschreibt sich selbst als junge Poetin, die Soziologie studiert und viel Zeit mit ihrem Hund verbringt.

Lukas Lindig in wenigen Worten: 23 Jahre alt, Student, mit einer brennenden Leidenschaft für korrekt verwendete Grammatik, Lyrik und meinungsstarke Literatur, charakterlich etwas zwischen Cher und Maleficent.

Eileen Mätzold veröffentlichte ihr erstes Gedicht im Alter von 16 Jahren und schreibt seit ihrem 12. Lebensjahr literarische Texte. Seit 2016 tritt sie regelmäßig in Berlin, Leipzig, Magdeburg, Halle, Altenburg und anderen Städten auf. Zum Beispiel las sie zur Leipziger Buchmesse 2018 und 2019. Sie praktiziert einen erweiterten Textbegriff und verbindet Performance-Kunst und Rezitation miteinander. Ihre Texte beschäftigen sich mit den Bereichen: Mythen des Alltags, Gegenständlichkeit, Morbidität, Popkultur, Technik, Recht, Sehnsucht, Tod, Philosophie, Intertextualität und Erotik. Ihr Repertoire reicht von Essay, Prosa, Lyrik bis hin zum Fragment.
20:3020:45
19. Aug
[ Film ]
Streifen: Faltenrock
  • 7,-
Veranstaltungs Bild
Streifen statt Streamen. Die Neuauflage des Sommerkinos im objekt klein a! Sieben Wochen lang jeden Mittwoch unter freiem Himmel. Sieben Filme zum Überthema "Ohnmacht und Selbstermächtigung" mit wechselnden sozial- und kulturpolitischen Schwerpunkten aus der Region, Deutschland und der Welt. Bei vielen Filmen rollen wir den roten Teppich für Produktionsteams oder Expert:innen aus und laden zum Gespräch über Entstehungsgeschichte und Hintergründe der Werke. Wenn das Wetter mal nicht mitspielt, wird es auf Groß A gemütlich.

Faltenrock (D 2019 | R: Leonie Kock & Janina Rasch)

Ein Film über das Jungbleiben jenseits von Anti-Falten-Cremes, über Lebensentwürfe, Autonomie und den bewegten Ruhestand. 

Was bedeutet Altern in einer Gesellschaft, in der die Menschen immer länger leben? Mit der Kamera begleiten zwei junge Filmemacherinnen Stammgäste der Hamburger FALTENROCK Partyszene, in der der Eintritt erst ab 60 Jahren erlaubt ist. Christian, Mechthild, Christiane und Volker fliegen nach China, engagieren sich für Flüchtlinge, suchen die Liebe und verschwinden dann doch für 3 Stunden auf Facebook. Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Alter ist immer auch eine Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Bildern davon. Der Dokumentarfilm möchte sich zwischen diesen Bildern bewegen und uns mit den eigenen Vorstellungen vom Rentendasein konfrontieren. Wird es nicht vielleicht Zeit, Alter neu zu definieren? Sich in einzelne Lebenswelten hinein zu fühlen bedeutet auch zu erkennen: alles ist möglich. Nur eines ist gewiss. Ruhestand muss noch lange nicht Stillstand bedeuten.

Der Film darf im Kontext des Sommerkino-Themas "Ohnmacht und Selbstermächtigung" aber auch als Fortsetzung der Diskurse um "Lebensalter & Clubkultur" verstanden werden, die wir auf dem gleichnamigen Thementag im Oktober 2019 anstoßen wollten. Die Regisseurin Leonie Kock wird an dem Abend über all das mit uns ins Gespräch kommen!

Aufgrund der geltenden Hygieneauflagen müssen wir beim Einlass eure Kontaktdaten aufnehmen und für zwei Wochen verwahren. Unsere Kapazitäten sind vor allem im Regenfall recht beschränkt.
19:00
20. Aug
[ Kunst ]
reclaim the Game – agility against actionism
  • Diana Bauer
    Malte Fröhlich
    Ullrich Klose
    Nadja Kurz
    Marten Schech
    Simon Mann
    Matti Schulz
    Marcel Walldorf
    Moritz Liebig
    Tillmann Hornig
    Ricaletto
    Theresa Ehrenberg
    Dr. ZZ
    Stephan Ruderisch
    Lars Frohberg
    Julia Eichler
    Anton Schön
    Marcel Zapf
    Marcus Döring
    Kai Hügel
    Lucie Freynhagen
    Andreas Ullrich
    Paul Waak
    David Schiesser
    Alexander Endrullat
    Uli Kaufmann
    Tobi Keck
    Enrico Sutter
    Sebastian Lucaß
    Justus Jager
    Melo Börner
    Robert Vanis
    Johanna Rüggen
    Max Kowalewski
    Frank Zitzmann
    Bert Hoffmann
  • Finissage
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
 
19:30
20. Aug
[ Konzert ]
Kai Schumacher
Tipp
  • Kai Schumacher
  • Klassik
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Es gibt nicht viele klassische Musiker, die auf ihrem Facebook-Account ein Berliner Elektro-Punk-Album aus dem Jahre 1993 empfehlen oder den 25. Todestag von Grunge-Mastermind Kurt Cobain mit einem Link zu dessen Schlüsselsong „Lithium“ ehren. Ob Atari Teenage Riot oder Nirvana: der Pianist Kai Schumacher bewegt sich stilsicher und kenntnisreich in den unterschiedlichsten Gefilden der populären Musik. Dabei hat der Duisburger selbst zunächt die typische Ausbildung im Klassikbetrieb durchlaufen. Nach der städtischen Musikschule besuchte er die Folkwang-Hochschule in Essen. Diese schloss Kai Schumacher 2009 in der Meisterklasse von Prof. Till Engel mit Auszeichnung ab. Vor mittlerweile zehn Jahren, direkt in seinem Abschlussjahr, nahm er sich „The People United Will Never Be Defeated“ von Frederic Rzewski vor und wagte sich hiermit an seine erste von bisher vier Album-Einspielungen.

Ein klares Statement des „Bad Boy of Music“ (Klassik Critix), der seitdem wie ein musikalisch verrückter Wissenschaftler experimentiert und scheinbar unvereinbare Elemente kombiniert – mit überraschenden Ergebnissen. Seine Solo-Performances sind pure musikalische und stilistische Alchemie, die eine berauschende Mischung aus Dadaismus und Dancefloor, Avantgarde und Popkultur bieten – und manchmal vermengt der „Punk-Pianist“ (BR) sogar alles auf einmal.

Auf „Rausch“, seinem aktuellen Album, liegt der Fokus nun erstmals durchgängig auf eigenen Kompositionen. Dabei verzichtet Kai Schumacher auf Overdubs. Überhaupt kommt keinerlei Elektronik zum Einsatz. Stattdessen hat er sein Instrument analog präpariert und die Mechanik des Klaviers dahingehend manipuliert, dass ganz bewusst „schräge“ Töne entstehen. „Rausch ist somit eine Momentaufnahme, die man nicht unbedingt mit Klaviermusik verbindet“, sagt Kai Schumacher. Eine konsequente Positionierung in der modernen Klassik; ein Bekenntnis zur Musik auf der Schwelle zu den neuen Zwanziger Jahren: „Wie tausend kleine, unermüdliche Bienchen flirrt »Rausch« im Ohr“ (BR Klassik). Kai Schumacher macht sein Ding und wendet sich somit vom Kanon und Konvention ab.
20:00
20. Aug
[ Literatur ]
Sax Royal
  • Ahne
    Michael Bittner
    Roman Israel
    Max Rademann
    Stefan Seyfarth
  • Lesebühne
  • VVK 7
Veranstaltungs Bild
Schon zum zehnten Mal gastiert am 20. August Sax Royal - Die Dresdner Lesebühne im Deutschen Hygiene-Museum, um ihr traditionelles Sommergastspiel zu bestreiten. Die Stammautoren Michael Bittner, Roman Israel, Max Rademann und Stefan Seyfarth begeistern sonst monatlich ihre Fans in der Scheune im Herzen der Neustadt mit immer neuen Geschichten, Gedichten und Liedern. Im Deutschen Hygiene-Museum präsentieren sie unter dem Titel "Zum Fressen gern" ein literarisches Programm passend zur aktuellen Sonderausstellung „Future Food“. Bei gutem Wetter findet die Lesung unter freiem Himmel im Innenhof statt.

Seit die Menschen in den Wohlstandsgesellschaften sich keine Sorgen mehr ums Essen machen müssen, machen sie sich umso mehr Gedanken ums Essen. Den unbeschwerten Genuss an Speis und Trank verdirbt der Gedanke daran, dass es auf der Welt auch noch Hunger gibt. Der Appetit aufs Fleisch vergeht manchem, wenn er sieht, wie's den Tieren ergeht, die es uns liefern. Trotzdem wird gefuttert, von exotischen Nahrungsmitteln der Zukunft und aus den Trögen der Hausmannskost, bis die Pfunde der körperlichen und geistigen Beweglichkeit gefährlich werden. Michael Bittner, Roman Israel, Max Rademann und Stefan Seyfarth erzählen von Erfahrungen im Schlachtbetrieb, ihren persönlichen Speisevorschriften und den schlimmsten Restaurantunglücken.

Als Gastautor haben sich die vier Royalisten außerdem auch noch einen ihrer liebsten Kollegen eingeladen: Ahne aus Berlin! Ahne wurde 1968 in Berlin-Buch geboren und ist gelernter Offset-Drucker. Die Wende war für ihn ein Glücksfall: Er wurde arbeitslos und Hausbesetzer. Ahne war etliche Jahre bei den „Surfpoeten“ aktiv und liest immer noch jeden Sonntag bei der Berliner „Reformbühne Heim & Welt“. Berühmt ist er für seine "Zwiegespräche mit Gott“, in denen er von seinen Gesprächen mit dem Schöpfer des Universums erzählt, die er regelmäßig in der Choriner Straße führt. Sie sind in mehreren Bänden erschienen, daneben hat Ahne auch Bücher mit Geschichten und Gedichten veröffentlicht.
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