19:30
20. Aug
[ Konzert ]
Kai Schumacher
Tipp
  • Kai Schumacher
  • Klassik
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Es gibt nicht viele klassische Musiker, die auf ihrem Facebook-Account ein Berliner Elektro-Punk-Album aus dem Jahre 1993 empfehlen oder den 25. Todestag von Grunge-Mastermind Kurt Cobain mit einem Link zu dessen Schlüsselsong „Lithium“ ehren. Ob Atari Teenage Riot oder Nirvana: der Pianist Kai Schumacher bewegt sich stilsicher und kenntnisreich in den unterschiedlichsten Gefilden der populären Musik. Dabei hat der Duisburger selbst zunächt die typische Ausbildung im Klassikbetrieb durchlaufen. Nach der städtischen Musikschule besuchte er die Folkwang-Hochschule in Essen. Diese schloss Kai Schumacher 2009 in der Meisterklasse von Prof. Till Engel mit Auszeichnung ab. Vor mittlerweile zehn Jahren, direkt in seinem Abschlussjahr, nahm er sich „The People United Will Never Be Defeated“ von Frederic Rzewski vor und wagte sich hiermit an seine erste von bisher vier Album-Einspielungen.

Ein klares Statement des „Bad Boy of Music“ (Klassik Critix), der seitdem wie ein musikalisch verrückter Wissenschaftler experimentiert und scheinbar unvereinbare Elemente kombiniert – mit überraschenden Ergebnissen. Seine Solo-Performances sind pure musikalische und stilistische Alchemie, die eine berauschende Mischung aus Dadaismus und Dancefloor, Avantgarde und Popkultur bieten – und manchmal vermengt der „Punk-Pianist“ (BR) sogar alles auf einmal.

Auf „Rausch“, seinem aktuellen Album, liegt der Fokus nun erstmals durchgängig auf eigenen Kompositionen. Dabei verzichtet Kai Schumacher auf Overdubs. Überhaupt kommt keinerlei Elektronik zum Einsatz. Stattdessen hat er sein Instrument analog präpariert und die Mechanik des Klaviers dahingehend manipuliert, dass ganz bewusst „schräge“ Töne entstehen. „Rausch ist somit eine Momentaufnahme, die man nicht unbedingt mit Klaviermusik verbindet“, sagt Kai Schumacher. Eine konsequente Positionierung in der modernen Klassik; ein Bekenntnis zur Musik auf der Schwelle zu den neuen Zwanziger Jahren: „Wie tausend kleine, unermüdliche Bienchen flirrt »Rausch« im Ohr“ (BR Klassik). Kai Schumacher macht sein Ding und wendet sich somit vom Kanon und Konvention ab.
18:3019:30
21. Aug
[ Literatur ]
Grand Slam of Saxony
  • Heun & Söhne (Julian Heun und David Friedrich)
    Paulina Behrendt
    Jakob Schwerdtfeger
    Rainer Holl (Moderation)
    Bonny Lycen (Moderation)
    Lot
  • Slam
  • VVK 17,20, AK 20,-
Veranstaltungs Bild
Wir versammeln die aktuell besten Slammerinnen und Slammer des deutschsprachigen Europas in der wohl schönsten Freiluft-Location Dresdens! Nationale Champions der deutschsprachigen Länder messen sich in einem europäischen Wettkampf!

Moderation: Rainer Holl und Bonny Lycen. 
Musikalischer Feature: LOT

Gönnt euch ein Weißweinschörlchen und genießt die flirrenden Worte der Poet*innen. Ob Lyrik oder Prosa, aufwühlend oder witzig, ob große Gedanken oder kleine Momente - unsere Slam Champions verdrehen euch Augen und Ohren, berühren, ergreifen und packen euch, schütteln euch durch vor lachen und wirken nach.

Open Air. Live. Eindringlich. Nah.
19:00
22. Aug
[ Konzert ]
Suryeon Noh
  • Suryeon Noh
  • Klassik
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Suryeon Noh wurde 1993 in Seoul, Südkorea geboren. Mit 9 Jahren begann sie ihre musikalische Karriere als Kinderchorsängerin, fühlte sich jedoch mehr zum Klavier hingezgen und begann im Alter von 15 Jahren ein ernsthaftes Klavierstudium. Ihr Studium der Musik mit dem Hauptfach Klavier beendete sie als Bachelor an der Kyunghee Universität. Im Jahr 2016 führte Suryeon Noh ihr Studium in Deutschland fort, um das Klavierspiel in jenem Land zu lernen, aus dem bedeutende Komponisten und Pianisten stammen. "Das vielfältige Musikleben in Deutschland gibt mir sehr musikalische Ideen und berührt meine Seele", sagt Suryeon Noh.

Programm:

1. Schumann: Waldszenen op.80
2. Chopin: Nocturne op.48 nr.1
3. Liszt: Hungarian Rhapsody nr. 12 S. 244
Pause
4. Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung
Kalender
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